Termine
Berichte aus der Arbeit
Brassfit- "Coach"
"Und fast hätten wir es abgesagt..." Und dann kamen sie noch, ca.20 Anmeldungen für "Brassfit"-Coach.
Genauer gesagt 5 erwachsener Anfänger und 13 Ausbilderinnen und Ausbilder aus verschiedenen Chören des CVJM-Westbundes. Themen wie Atmung, Ansatz, Haltung, Musiktheorie, Blastechnik, uvm. stand auf der Agenda. Nicht zu vergessen die Frage, wie man es hinbekommt, die Motivation der Schüler zu halten und am besten sogar noch zu steigern. Ein gelungenes Wochenende mit reichhaltigen Eindrücken. "Schade,dass es so schnell vorbei war..." so das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntagmittag.
Am 28. April 2012 trafen sich knapp 40 Bläserinnen und Bläser aus dem Ruhrgebiet um in der Kreuzkirche in Herne ein Komponistenporträt mit Prof. Christian Sprenger aus Weimar zu erleben.
Eingeladen hatte zu der Veranstaltung der CVJM-Westbund in Zusammenarbeit mit dem CVJM-Posaunenchor in Herne (Leitung: Stefan Wilhelm), der die Räumlichkeiten stellte und den Tag hervorragend organisiert hatte.
Dabei stellte Prof. Sprenger seine Kompositionen aus den Notenheften "Choralfantasien" und "Zeichen deiner Liebe" vor. Die Bläserinnen und Bläser ließen sich von der Musik und vor allem der Art der Vermittlung durch C. Sprenger begeistern. Das beruhte auch auf Gegenseitigkeit, denn Christian Sprenger - der selbst in der Posaunenchorarbeit groß wurde und jetzt eine Professur für Posaune an der Musikhochschule Weimar innehat - war sehr angetan von dem "weichen Klang" der Bläser. Als Besonderheit gab es dann am Nachmittag ein spontenes Platzkonzert vor der Kirche bei wunderbar warmen und sonigen Frühlingswetter, bei dem einige Zuhörer stehen blieben und den Bläsern zuhörten.
So wurde an diesem Tag mit viel Begeisterung musiziert und alle waren sich in einem Punkt einig - so etwas soll es wieder geben!
Bläserkonzert im Seniorenzentrum des Klinikums Hellersen
Am Mittwoch, den 4.4.2012 gab es eine Premiere bei den CVJM – Blechbläsern: Auf Vermittlung einer Mitarbeiterin des Seniorenzentrums im Klinikum Hellersen spielten erstmals vier „Rentner“ – Bläser aus den Reihen des Posaunenchores „Blechbläser des CVJM – Lüdenscheid“ in dieser Formation im zentralen Aufenthaltsraum der Senioreneinrichtung. Um die Aufmerksamkeit der etwa 20 Senioren zu erreichen, hatten die Aktiven vor allem die altbekannten Choräle ausgesucht, die bei den Alten noch bekannt sind, wie z.B. "Christ ist erstanden", "Du meine Seele singe", "Lobe den Herren", "Nun danket alle Gott" oder "Die güldne Sonne". Auch eine ganze Reihe alter Volkslieder war im Repertoire, wie z.B. "Am Brunnen vor dem Tore" oder "Sah` ein Knab ein Röslein stehn".
Die Aktiven (Jochen Moos, Trompete; Reinhold Ahrens, Horn; Hans-Werner Sobottka, Horn und Michael Bertram, Posaune) spielten anschließend auch noch einige Lieder im Eingangsbereich der Einrichtung, und waren dann auch draußen für Passanten zu hören. Es ist daran gedacht, mit dieser Formation auch des öfteren in den anderen Senioreneinrichtungen innerhalb des Stadtgebietes zu musizieren.
Die „Blechbläser des CVJM – Lüdenscheid“ sind der älteste Posaunenchor in der Stadt (gegr. 1898) und gehören zum „CVJM – Lüdenscheid e.V.“, Sitz Werdohler Straße 58. Dort musizieren derzeit 30 Bläserinnen und Bläser im Alter zwischen 9 und 78 Jahren unter der Leitung von Dr. Martin Türk. (Text: Michael Bertram)
Rund 450 Besucher kommen zum Fest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen
Hüttenberg-Rechtenbach (lr). Rund 450 Besucher haben am Sonntag den 3. Juli 2011 an der Schwingbachschule in Rechtenbach das Posaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen gefeiert. Eröffnet wurde es mit einem Gottesdienst, an dem Kirchengemeinde, Evangelische Gemeinschaften und CVJMs mitwirkten.
Gisela Straßheim eröffnete die Feier bei Temperaturen um die 15 Grad auf dem Freigelände. Der Vorstand habe Rechtenbach als Veranstaltungsort ausgewählt, da dessen CVJM-Posaunenchor auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken könne, erläuterte sie. Hüttenbergs Bürgermeister Manfred Schmidt gratulierte dem Chor und überbrachte ein Geldgeschenk der Gemeinde.
Den Open-Air-Gottesdienst gestalteten Pfarrerin Siglinde Gallus und der Gesangverein "Harmonie" unter der Leitung von Patrick Rudolph mit. Über 100 Aktive aus den 17 Posaunenchören des Kreisverbandes eröffneten die Feier mit dem Stück "Rigaudon" von Georg Böhm. Im Verlauf des Festes dirigierten Bundesposaunenwart Matthias Schnabel und Kreisposaunenwart Eberhard Schmidt abwechselnd.
Der aus Simmersbach im ehemaligen Dillkreis stammende Pastor Burkhard Heupel predigte über einen Abschnitt aus dem 5. Buch Mose, Kapitel 7, Verse 6 - 8. Gott werbe darum, dass sich Menschen auf eine Liebesbeziehung zu ihm einlassen, machte der Geistliche deutlich. "Liebe ist nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben", setzte Pastor Heupel am Nachmittag seine Gedanken fort. Christsein wirke sich auf den Lebensstil und auf den Redestil aus. "Nachfolge Christi hat etwas mit meinem Geld, meiner Steuererklärung, meiner Zeit und Sexualität zu tun", sagte der Wahl-Berliner.
Im Verlauf des Posaunenfestes haben CVJM-Kreissekretär Eberhard Adam und der Vorsitzende Mario Steidl 72 ehrenamtliche Mitarbeiter in den Einsatz während der Sommerferien verabschiedet. Sie gestalten vor allem Freizeiten im Freizeitzentrum des Kreisverbandes in Rodenroth. Eine Gruppe führt im Rahmen einer deutsch-russischen Begegnung das Musical "Der Prinz von Dillenburg" in deutscher und russischer Sprache auf. In der Mittagspause und nachmittags sorgten Tobias Hundt und Band für moderne Popklänge. Zudem brachten die fünf Dautphetaler Alphornbläser den Klang der Berge nach Rechtenbach. Die Verköstigung der Besucher übernahmen die Rechtenbacher. Die Mitarbeiter der Weltdienstarbeit hatten eine Suppe gekocht. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Partnerschaft zum CVJM in Bawaleshie (Ghana) zugute.
„Lobet den Herrn mit Posaunen“ - Seit 1974 spielen auch Frauen mit
Mit einem musikalisch bestimmten Festgottesdienst am 17. April 2011 hat das Jubiläumsjahr des CVJM-Posaunenchores in Rechtenbach begonnen. Lisa Schmidt konnte neben den festlich gekleideten Chormitgliedern auch über 200 Besucher sowie den ehemaligen Bundesposaunenwart Wilhelm Schmidt (Neunkirchen/Siegerland) willkommen heißen. Wilhelm Schmidt hatte von 1970 bis 2004 die Bläserarbeit im CVJM-Westbund geleitet und dabei häufig auch Kontakt zu den Rechtenbacher Chormitgliedern. Der Posaunenchor des Christlichen Vereins Junger Menschen sei der älteste Verein im Ort, so Lisa Schmidt. Er war schon Jahre vor der offiziellen Gründung des CVJM in Aktion getreten. Auf stolze 150 Jahre kann die Bläserarbeit zurückblicken. Dies haben die derzeit 21 Akteure unter Leitung von Dirigent Andreas Nickel musikalisch sowie in Bildern getan. Unter dem Motto „Lobet den Herrn mit Posaunen“ stimmten die Bläser alte Melodien aus ihrer Geschichte ebenso an wie neuere Literatur. Die Bandbreite ging von „Jesu, meine Freude“, das Johann Sebastian Bach im 18. Jahrhundert schrieb, über „Tut mir auf die schöne Pforte“ (von Benjamin Schmolck, 1730) bis hin zu „Can you feel the love tonight“ von Elton John aus dem Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“(1994). Neben den Aktiven waren zu dem Festgottesdienst auch rund 30 ehemalige Bläser gekommen, die mit einem kleinen Geschenk belohnt wurden. Lisa Schmidt führte aus, dass der Posaunenchor über mehr als 100 Jahre ein Männerchor gewesen sei. 1974 trat Doris Harfst als erste Frau in die Bläservereinigung ein und spielt heute noch aktiv mit. Insgesamt sieben Frauen, also ein Drittel des heutigen Chores, gestalteten das Konzert im Festgottesdienst mit.
Nickel wies darauf hin, dass fünf Chormitglieder auch im Bläserkreis des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen mitwirken. Ferner gehören zwei junge Bläser, Anne Schmidt und Janosch Heykamp, zu der Formation „Teenager Brass Akademie“ des CVJM-Westbundes. Gefördert werden die Aktiven durch den Besuch von Seminaren des Westbundes. Im vergangenen Jahr hat der Chor erstmals einen Autor neuer Literatur, Michael Schütz, in Rechtenbach zu Gast gehabt und mit ihm einige seiner Lieder einstudiert.
Chorleiter Nickel nahm die Besucher durch eine Bildpräsentation mit in die Geschichte der Formation. Bei seiner Festansprache gratulierte CVJM-Kreissekretär Eberhard Adam (Wetzlar) dem Rechtenbacher Posaunenchor im Namen des Kreisverbandes. Zum 150-jährigen Bestehen zitierte er den Bläsern den 150. Psalm, in dem es heißt „Halleluja! Lobet Gott mit Posaunen“. Das Lob Gottes solle in die Welt hinaus geblasen werden, so Adam. „Posaunt die Botschaft vom Heil Gottes wie es schon seit 150 Jahren geschieht“. Die Aufgabe des Chores sei es, die großen Taten Gottes, das Heil in Jesus Christus, in die Öffentlichkeit zu blasen. Durch die Arbeit des Posaunenchores seien in den eineinhalb Jahrhunderten in Kriegs- und Friedenszeiten viel Segen geschehen. „Blast es immer wieder hinein in die Welt, dass Gott Gott ist und es auch bleibt“, so Adam.
Der Posaunenchor wollte sich mit dem amerikanischen Song „Just a Closer Walk with Thee (1944)“ verabschieden. Doch die Zuhörer erklatschten sich als Zugabe das Lied „Bis ans Ende der Welt“ von Lothar Kosse aus dem Jahr 1999.
Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr:
Am Sonntag, 3. Juli, ist Rechtenbach zum fünften Mal Gastgeber für das jährliche Posaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen. Es wird um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst und ab 14 Uhr mit einer Festfeier auf dem Außengelände der Schwingbachschule begangen.
Am Sonntag, 1. Oktober, um 20 Uhr lädt der CVJM-Posaunenchor zu einem Konzert in das Rechtenbacher Bürgerhaus (Im Saales) ein.
Schließlich rundet ein Konzert am Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), um 18 Uhr im Bürgerhaus das Jubiläumsjahr ab. Auf Einladung des Posaunenchores wird das Bläserensemble des Missionswerks „Wort des Lebens“ (Starnberg) spielen.
Am 15.01.2011 luden der CVJM Westbund und der Posaunenchor Dhünn zu einem besonderen Workshop mit dem Komponisten und Kirchenmusiker Traugott Fünfgeld ein.
Eine rund 60 Bläser starke Truppe aus den KV Bergisch Land, Oberberg und Wuppertal traf sich ab 09.30 Uhr um Stücke des Komponisten kennen zu lernen und gemeinsam das Lob Gottes weiter zu blasen.
Los ging es um 09.45 Uhr mit einer kleinen Andacht von Bundesposaunenwart Matthias Schnabel. Nach dem Einblasen kam Traugott Fünfgeld mit dem Dhünner Taxi im Vereinshaus an. Die erste Einheit war mit Stücken aus dem neuen Westbund-Notenheft "Zeichen deiner Liebe" und einem eigens für den Tag zusammengestellten Notenheft des Referenten gefüllt. Dabei gelang es Traugott Fünfgeld durch anschauliche Bilder und humorvolle Einlagen immer wieder, den großen Bläserchor zu einem differenzierten Klangbild zu motivieren und gab gleichzeitig interessante Einblicke in die Entstehung seiner Stücke.
Um 13.00 Uhr gab es dann die wohlverdiente Mittagspause mit Gulaschsuppe und Brötchen. Nach der Mittagspause folgte dann eine weitere Einheit die mit Kaffee und Kuchen abschloß.
Nach der letzten intensiven Probeneinheit folgte dann die Abschlussmusik, zu der auch einige Zuhörer dazu kamen. Traugott Fünfgeld und die 60 Bläser stellten dabei eine Auswahl der geprobten Stücke vor.
Matthias Schnabel bedankte sich bei Traugott Fünfgeld für seinen Einsatz und den tollen Tag und dankte den Bläsern fürs Kommen und Mitmachen. Ein riesengroßes Dankeschön geht natürlich an den Posaunenchor Dhünn, der sein Gemeindehaus zur Verfügung stellte und uns reichlich mit Essen und Trinken versorgt hat. Außerdem auch einen herzlichen Dank an Matthias Schnabel und den CVJM-Westbund für das Angebot des BrassProject4you.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop!
Lars Patrick Schramm
So der Titel der neuen Seminarreihe des CVJM- Westbundes. Den Auftakt bildete ein Komponistenportrait mit Popularmusiker Michael Schütz aus Württemberg. Bestens organisiert vom tatkräftigen Helferteam vom CVJM-PC Herford-Eilshausen! Vielen Dank an euch!
Rund 75 Bläserinnen und Bläser aus OWl und darüber hinaus erlebten einen tollen und lehrreichen Tag mit schwäbischen Multitalent. Mündend in eine 45-minütige Abendmusik mit einem Querschnitt aus dem erarbeiteten Repertoire, fuhren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden und motiviert wieder nach Hause. Fazit : Immer wieder gerne! Danke Michael Schütz!
Wer zwischen dem 21. und 25. Oktober in der Nähe des Freizeitzentrums Wemlighausen vorbeikam, konnte dort ganz ungewohnte und unterschiedliche Töne wahrnehmen. Denn bereits zum zweiten Mal waren dort die Jungbläser des CVJM Kreisverbandes Wittgenstein zu Gast.
32 Teilnehmer und 15 Mitarbeiter erlebten dort eine ereignisreiche Zeit. Im Zentrum stand natürlich das Blechblasen. In vier Leistungsstufen wurden von klassisch bis modern zahlreiche Stücke erarbeitet und musiziert. Dabei kamen „alte Hasen", die schon mehrere Jahre Erfahrung am Instrument haben, ebenso auf ihre Kosten, wie drei Neueinsteiger, die auf der Freizeit die ersten Töne lernten. Darüber hinaus blieb aber noch reichlich Zeit für Bibelarbeiten, Spiele im Wald, einen Kinoabend und einen Trommelworkshop. Aber auch die Bläser der Wittgensteiner Posaunenchöre hatten Gelegenheit, sich ein Bild von den Fortschritten ihres Nachwuchses zu machen: Am Freitagabend fand eine gemeinsame Kreischorprobe statt.
Den krönenden Abschluss der diesjährigen Bläserfreizeit bildete der Abschlussgottesdienst in der ev. Stadtkirche Bad Berleburg am Sonntagmorgen, den Teilnehmer und Mitarbeiter zusammen mit Pfr. Frank Schröder und CVJM Kreissekretär Heiner Häcker gestalteten.
Jede der vier Leistungsgruppen stellte zwei der geübten Musikstücke vor. Unterstützung bot dabei der Kreisposaunenchor, der neben den Chorälen auch das „Lummerlandlied" der Stufe 1 begleitete. Mit ihrem Stück „Einfach spitze, dass du da bist. Komm wir loben Gott, den Herrn." brachte Gruppe 2 die Motivation einer solchen Freizeit treffend auf den Punkt. Bereits jetzt freuen sich alle Beteiligten auf die nächsten Herbstferien, in denen man sich zur nächsten Bläserfreizeit des CVJM Wittgenstein wiedertreffen wird.
Am 22. und 23. August 2009 trafen sich ca. 150 Posaunenchorbläser(innen) der CVJM Kreisverbände Hagen und Schwelm unter dem Motto „Gemeinsam zum höchsten Ton – Auf nach Breckerfeld“.
Der Samstag begann mit einem geistlichen Wort. Dabei sollten die Bläser auch das Lied „Dich rühmt der Morgen“ singen. Die Melodie ist „In Dir ist Freude“. Allerdings hat der Vorsänger mit „Morgenlicht leuchtet“ die falsche Melodie angestimmt. Viele Bläser waren gespannt, ob es wohl aufgeht. Allerdings wurde dieses ungewöhnliche musikalische Experiment nach 2 Strophen abgebrochen und der Text wurde auf die richtige Melodie gesungen.
Nach dem Warmblasen von Andreas Form (Projektsekretär für Jungbläserarbeit im CVJM-Westbund) wurde die Gruppe geteilt. Die Jungbläser gingen mit Andreas Form und Klaus Wurm in das Gemeindehaus. Der große Bläserchor probte in der Sporthalle unter der Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga und den beiden Kreischorleitern Frank Langenbach und Michael Grams. Ursprünglich war auch CVJM Bundesposaunenwart Matthias Schnabel als Dirigent vorgesehen, er musste aber kurzfristig wegen Krankheit absagen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer Kaffeepause waren alle froh, dass der Tag ab 18:00 Uhr mit dem Konzert von Brass Connection in der ev. Jakobus-Kirche abgerundet wurde. Die neun Musiker wurden von einer 3-köpgigen Band begleitet. Es wurden verschiedene Stilrichtungen von Barock bis Swing in Bläserbearbeitungen u.a. von Bach und Mendelssohn neben Spiritual- und Gospelarrangements vorgetragen. Dass Bundesposaunenwart Matthias Schnabel, der sonst die Gruppe leitet, krank zu Hause war machten die Bläser durch eine gekonnte Moderation wett.
Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst. Die Predigt hielt Pfarrer Peter Gräwe, Obmann des Posaunenwerks in der ev. Kirche von Westfalen, zu dem Thema Salz und Licht. Durch den Gottesdienst führte Pfarrer Gunther Urban aus Breckerfeld. Außer den Bläsern wirkte der Gospelchor "Gospel-Train" aus Breckerfeld und eine Band mit. Um die Mittagszeit hatte der Posaunenchor Breckerfeld - unterstützt von vielen Gemeindemitgliedern - eine reichhaltige Palette an Verpflegung im Angebot. Die Bläser konnten in Ruhe klönen, sich andere Chöre im Mittagsprogramm in der Sporthalle anhören oder neue Instrumente der Firma Fasch ausprobieren. Auch die nicht-musikalischen Angebote wie z.B. Kirchturmbesteigung oder das Spiel- und Spaßangebot für Kinder wurde ausgiebig genutzt. Für die Jungbläser wurde ein Jungbläserspiel angeboten. CVJM-Sekretär Andreas Graf führte durch das Mittagsprogramm.
Am Nachmittag wurde noch einmal gemeinsam in der Sporthalle musiziert. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Musizieren von Band, dem Gospelchor "Wegweiser" aus Gevelsberg und dem großen Bläserchor. Auch die Jungbläser bekamen die Gelegenheit, das Eingeübte darzubieten. Der höchste Ton wurde sicherlich zwischendurch geblasen. Die Tontechniker haben mit 105 dB aber auch den lautesten Ton gemessen.
Am Ende waren alle Bläser glücklich und zufrieden. Beseelt von einem tollen Gemeinschaftserlebnis sind alle nach Hause gefahren. Eins stand fest: So etwas müssen wir mal wieder machen!
Text: Frank Langenbach
Foto: Michael Grams
- das war das Fazit einiger der jüngsten Teilnehmer am 3. Jungbläserwochenende des CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid im Februar 2009 in der CVJM – Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf.
Gänsehautfeeling bei bei einem Bläserstück mit Jungbläsern? Kann doch gar nicht sein… und ob das sein kann – dazu benötigt man lediglich knapp 50 begeisterungsfähige Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren, eine Handvoll Musik- und Pädagogikprofis sowie ein Dutzend engagierte Mitarbeiter, denen die Nachwuchsausbildung der Posaunenchöre am Herzen liegt.
In dieser Zusammensetzung wurde bereits zum 3. Mal in der schön gelegenen Jugendbildungsstätte „Siegerland“ des CVJM – Kreisverbandes Siegen in Wilgersdorf der schon als Geheimtipp gehandelte Jungbläserlehrgang des Kreisverbandes Lüdenscheid durchgeführt. In diesem Jahr mit einer Rekordteilnahme von 60 Dauerteilnehmern, sowie einigen zusätzlichen Teilnehmern am „Hauptarbeitstag“, dem Samstag.
Die Teilnehmer kamen aus den Posaunenchören der CVJM in Brügge, Halver, Lüdenscheid – Werdohler Straße, Plettenberg, Rahmede, Werdohl – Eveking, sowie der Kirchengemeinden Herscheid, Meinerzhagen – Valbert und Plettenberg – Eiringhausen. Ein Junge reiste aus Korschenbroich an, und es gab auch eine Schülerin der Bläserklasse des BGL unter den Teilnehmern.
Unter Gesamtleitung von CVJM-Bundesposaunenwart Andreas Form wurden in 5 Leistungsgruppen zunächst drei gemeinsame Stücke eingeübt, die im Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde Neunkirchen - Salchendorf sozusagen uraufgeführt wurden. Für viele der Kinder war es übrigens das erste Mal, dass sie in einem Gottesdienst mitgewirkt haben. Denn fast 40 % der Teilnehmenden sind noch in ihren Chören in der Anfängerausbildung.
Neben der Musik hatten die Teilnehmer (und auch mancher Mitarbeiter) erstmalig Gelegenheit, technisches Wissen in Sachen Instrumentenpflege und -wartung zu lernen. Zu diesem Zweck hatte Organisator Michael Bertram vom CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid den Instumentenbaumeister Tobias Schubert aus Stelle bei Hamburg engagiert, der in allen 5 Gruppen Grundkenntnisse vermitteln konnte. Für viele Kinder war es interessant, das Instrument zuerst in der Dusche zu reinigen und danach zu sehen, in wie viel Teile man eine handelsübliche Trompete zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Dabei vermittelte Tobias Schubert in kindgerechter Weise das notwendige Wissen über „Schrauben, Fetten und Ölen“.
Erstmals im Rahmen der Jungbläserschulung bestand in diesem Jahr die Gelegenheit, bei den als Mitarbeitern tätigen Profis Andreas Form, Jürgen Heller, Sinje Glaeßner und Joachim Müller, die auch die Leistungsgruppen leiteten, Einzelunterricht zu bekommen. Das wurde von zahlreichen Teilnehmern gern und wissbegierig genutzt.
Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsames Spiel und Sport in der hauseigenen Sporthalle, Kegeln oder andere Geselligkeiten und eine wunderschöne Wanderung (Schneeballschlacht inbegriffen) im Schnee bei strahlendem Sonnenschein. Am Samstagabend erfreuten zwei junge Teilnehmer die Jüngsten mit einer gekonnten Zaubervorstellung, die Begeisterung auslöste.
Zum Schluss am Sonntagmittag wurden alle erarbeiteten Stücke den zum Abholen angereisten etwa 30 Eltern vorgeführt, die es sich nicht nehmen ließen, ihre müden, aber um viele Erfahrungen reichere Sprösslinge wieder in Empfang zu nehmen. Michael Bertram bedankte sich bei einer starken Mitarbeitermannschaft, die das Wochenende engagiert und erfolgreich vorbreitet und durchgeführt hatte. Mit einem gemeinsam gesungenen Irischen Reisesegen und dem Wunsch:“..und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand…“ verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voneinander: „Bis zum 25. April in Halver!“ hieß es, denn an diesem Tag sind alle Teilnehmer des Wochenendes nach Halver zu einem Nachtreffen und einem gemeinsamen öffentlichen Konzert eingeladen. Die sonst übliche Frage: „Bist Du im nächsten Jahr wieder dabei ?“ hatten drei kleine Trompeterinnen aus der Lüdenscheider Ausbildungsgruppe bereits am Samstagabend für sich so beantwortet:“…so ein Jungbläserwochenende müsste wirklich mindestens viermal im Jahr stattfinden…!“
Text: Michael Bertram/Ute Jellinghaus
Mit weitaus moderneren Tönen als sonst üblich haben Akteure für die Musik der Posaunenchöre geworben.Sie trafen sich hierzu im Dielinger Gemeindehaus. Wer kennt sie nicht, die musikalische Untermalung des Bläserchors während des Gottesdienstes. Meist sind es die üblichen, bekannten Lieder, die jeder mitsingen kann. Jugendlichen fällt es da manchmal schwer, sich für so eine Musik zu begeistern, wenn man sie im Gottesdienst hört. Wer aber das Pilotprojekt vom Bundesposaunenwart des CVJM-Westbundes Klaus-Peter Diehl und dem Vor-Ort-Organisator Torsten Fieseler mit der »TeenagerBrass Academy« besucht hat, war von der gespielten Blechblasmusik sehr beeindruckt. Etwa 30 Akteure aus dem Kirchenkreis Lübbecke, dazu noch E-Piano-Spieler und ein Schlagzeuger gehören zur »Academy«.Die Idee für dieses Projekt entstand im Januar. Die beiden Initiatoren dachten darüber nach, ob man nicht eine chorübergreifende Truppe von Musikern zusammenstellen könne, in der hauptsächlich junge Leute spielen. Diese Idee fand schnell Anklang bei den jugendlichen Blechbläsern, und so konnte im Mai mit den Proben begonnen werden.Insgesamt traf sich die »Teenager Brass Academy« zu zehn Proben von je zwei Stunden. »Am Anfang dachte ich, dass wir alles mit Hintergrundmusik von der CD begleiten müssen, aber gegen Ende hin konnte ich ganz getrost den CD-Player ausstellen, da alle große Fortschritte gemacht haben« erklärte Klaus-Peter Diehl. Er betonte auch, dass es nicht nur wichtig war, diese Stücke mit 30 Bläsern stimmig spielen zu können, sondern an der Technik zu feilen. Besonderer Wert wurde auf Blastechniken, Atmung und Intonation gelegt. Dies merkte der Zuhörer gleich bei den ersten Stücken. CVJM Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl erzählte zwischen den einzelnen Stücke einige Anekdoten über Stücke, Komponisten und vermittelte in seiner Andacht, wie wichtig es heutzutage ist, den christlichen Glauben über die Gruppe hinaus nach außern hin zu bezeugen. Auch die Dielinger Kirchengemeinde begrüßte die Jungbläser und wünschte ihnen, dass sie ihr Engagement weitergeben. In der Halbzeitpause und Ende wurden den Zuhörern kostenlos Kleinigkeiten zu essen serviert, mit der Bitte etwas für die Jugendarbeit der Blechbläser zu spenden. Nachdem eine Zugabe gespielt und die Akteure mit stehenden Ovationen gewürdigt wurden, sagte der Bundesposaunenwart, dass sich im nächsten Jahr bereits drei weitere Kreisverbande/Kirchenkreise für die "Teenager Brass Academy 2009" beworben hätten.
Rund 80 Kinder und Jugendliche waren am Samstag,d.8.11.2008 zu einem Jungbläsertag nach Bielefeld gekommen. Unter der Leitung der Chorleiterin Sonja Ramsbrock und Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl sowie einem mehrköpfigen Mitarbeiterteam wurde in 5 Leistungsgruppen gearbeitet.Der Jubläumsposaunenchor hatte alles organisiert. Perfekte Abstimmung zwischen Gruppenarbeit und Catering sorgten für einen effektiven Ablauf. Das Erlernte wurde in einem fast 2-stündigen Konzert am Abend vorgetragen. Als besonderer Gast konnte ein Dudelsackspieler engagiert werden, der zusammen mit allen Jungbläser den "Highlander" intonierte. Die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer entließen die jungen Künstler mit "Standing Ovations" Der nächste Jungbläsertag kommz bestimmt! ;-))
Rund 60 Kinder und einige erwachsene Anfänger füllten am vergangenen Wochenende nahezu alle Seminarräume der Bildungsstätte in Wuppertal! Egal wohin man hörte, aus jeder Ecke klangen Töne. Laute sowie leise, von allem was. In 6 Bläser-Leistungsgruppen und einer Gruppe für die mitgereisten Ausbilder wurde hart gearbeitet. Die Resultate konnten sich die zahlreich angereisten Eltern,Freunde und Bekannten am Sonntag beim Abschlußkonzert anhören. Es war ein wunderschönes und anstrengendes Wochenende. Alle, Kinder wie Erwachsene ,traten gut gelaunt und mit vielen Eindrücken am Sonntag, nach dem gemeinsamen Essen, die Heimreise an. Natürlich mit dem festen Vorsatz, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Logisch!
Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter! Ohne euch wäre dieses tolle Wochenende so nicht durchführbar gewesen!
Jungbläser aus dem CVJM-Kreisverband Wittgenstein gestalten zusammen mit dem CVJM-Sekretär Heiner Häcker den musikalischen Abschlussgottesdienst.
Am letzten Sonntag endete die Jungbläserfreizeit mit einem voluminösen Abschlussgottesdienst. Die jungen Musiker aller Stufen spielen zusammen Die Predigt hielt der festangestellte CVJM-Sekretär Heiner Häcker. Der vom CVJM-Wittgenstein für Jugendarbeit angestellte Heiner Häcker verband hierbei gekonnt seine Auslegung mit den neu erlernten Fähigkeiten der Jungbläser. Für die Schulung konnte ebenfalls der vom CVJM angestellte Jungbläser-Sekretär, Andreas Form, gewonnen werden. Der ausgebildete Trompeter war durch seine motivierende und gleichzeitig musikalisch bewundernswerte Art ein großer Gewinn für die Bläserschulung. Die insgesamt zehn Mitarbeiter schulten die 20 Jungbläser in drei Leistungsstufen. Hierbei wurde auch eine Gruppe für absolute Einsteiger eingerichtet. Neben der musikalischen Schulung wurde aber auch ein interessantes Rahmenprogramm entwickelt. Dieses enthielt z. B. einen Spieleabend, eine spannende Nachwanderung, ein von Jungscharmitarbeitern durchgeführtes Geländespiel oder eine Kinonacht.
Die musikalische Ausbildung wurde durch Beteiligung des Trompeters und Musikfachdidaktikers Christoph Barth von der Musikhochschule Köln abgerundet. Finanziell unterstützt wurde diese Jungbläser-Ausbildung durch die Sparkasse Wittgenstein, ohne die eine so umfassende Gestaltung nicht hätte realisiert werden können. Müde und glücklich kehrten die Jungbläser und deren Ausbilder in die Familien und heimischen Posaunenchöre zurück. Die Jungbläser zusammen mit ihren Ausbildern. Mit dabei auch die festangestellten Hauptamtlichen Heiner Häcker und Andreas Form Man wird sich aber spätestens zum Freizeitnachtreffen am Samstag, dem 31. Januar wiedersehen.
Mehr als 1.000 Menschen bei Bläsergottesdienst auf der Landesgartenschau
Mehr als 600 Bläserinnen und Bläser spielten unter der Leitung der Posaunenwarte K.P.Diehl, D.Salinga und Ulrich Dieckmann zum Lobe Gottes auf! Und den Menschen zur Freude - das war schon ein gutes Stück "Himmel auf Erden". Zumal das Ganze auch noch vor der traumhaften Kulisse der Landesgartenschau stattfand.
Bläsergottesdienst am Sonntagvormittag auf dem Schützenplatz in Rietberg: Rund 400 Angehörige und Freunde haben die Bläser aus den Posaunenchören der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und CVJM-Westbund mitgebracht. Strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel bescheren Dutzende weitere Zaungäste, die sowohl den Freiluftgottesdienst als auch die anschließende Bläser-Matinee verfolgen.
"Das ist wie ein Abglanz vom Garten Eden", schwärmt Bernhard Silaschi, Leitender Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland. Gerade hat er seinen Klappstuhl in der ersten Reihe des gewaltigen Bläserchores verlassen und ist aufs Podium geeilt. Von dort hat er einen weiten Blick über die versammelten Massen.
Das Blech glänzt golden in der Sonne, jung und alt haben sich dort hinter hunderten von Notenständern zusammengefunden. Im Hintergrund dreht sich das Riesenrad der Landesgartenschau. Silaschi ist überwältigt: "Wenn Bläser zum Lobe Gottes aufspielen", ruft er den Musikanten zu, "dann ist das nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide".
Aber dieser Vormittag ist nicht nur ein Fest für Augen und Ohren, sondern auch ein Gottesdienst. "Träume und Visionen brauchen einen Samen", sagt Peter Gräwe in der Predigt, Pfarrer aus Gelsenkirchen und stellvertretender Landesobmann des Posaunenwerkes in der EKvW. Damit spielt er sowohl auf die Umgebung hier in Rietberg an und ihre prächtigen Pflanz-Anlagen als auch auf das Motto der diesjährigen Landesgartenschau: "Träume wachsen lassen." Viele Träume, so Gräwe, erfüllen sich im Leben eines Menschen nicht. "Aber Gott legt mit Jesus Christus eine Samen in unser Leben, der uns niemals enttäuscht."
So sieht das auch Bernhard Silaschi. "Mit der Posaunenarbeit hat Gott bei uns einen Samen gelegt, der zu einer prächtigen Blüte aufgewachsen ist", meint er. Dann eilt er wieder zurück zu seinem Klappstuhl. Lungenflügel drücken, Lippen spannen sich - erstaunlich, was aus Atemluft werden kann, wenn Könner sie durch Blech pressen: Choräle, Swing. Mal fröhlich. Mal getragen.
Die Bläserinnen und Bläser haben an diesem Sonntagvormittag ganz klar die Lufthoheit bei der Landesgartenschau: Wohl keiner der Besucher kann sein Ohr vor diesen Klängen verschließen. Aber wer wollte das auch? "Blechblaskultur pur", meint Dietrich Fricke, der evangelische Pastor in Rietberg. Und auch er wippt mit der Fußspitze ganz gewaltig mit.
Drei Tage lang trafen sich rund 50 Jungbläser aus Posaunenchören des CVJM-Westbundes und des Posaunenwerkes der EKvW aus dem gesamten Kirchenkreises Lübbecke zu einer Jungbläserfreizeit im Pollertshof (Pr. Oldendorf). In vier Leistungsgruppen aufgeteilt lernten die Kinder dazu. Themen wie Atmung und Ansatz, Haltung und Spieltechnik, uvm. standen auf dem Lehrplan. Neben einem fähigen Mitarbeiterteam aus dem Kirchenkreis konnten auch die hauptamtlichen Posaunenwarte Ulrich Dieckmann und Klaus-Peter Diehl als Mitarbeiter gewonnen werden. Es wurde aber nicht nur geübt. Die jungen Musikerinnen und Musiker lernten auch, wie ein Blechblasinstrument funktioniert und vor allem wie es richtig gepflegt wird. Dazu war eigens der Instrumentenbauer Tobias Schubert aus der Nähe von Cottbus gekommen. Er zeigte den Kindern genau, wie die Instrumente gereinigt und geölt werden. Darüber hinaus konnte er sofort kleiner Reparaturen vor Ort vornehmen. In sonniger Atmosphäre stellten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können unter Beweis. Eltern, Geschwister und Großeltern kamen zum Abschlusskonzert am Sonntag zum Pollertshof und freuten sich mit den Kindern und Jugendlichen über die Fortschritte. „Auch wenn es viel Vorbereitung braucht, um ein solches Wochenende zu gestalten. Wenn ich sehe, mit wie viel Eifer und Freude die Kinder dabei sind, dann lohnt sich all die Mühe“, sagte Uwe Spreen, Organisator und Posaunenobmann des Kirchenkreises. „Das war wieder ein schönes Wochenende “ erklärt er weiter. „Der Pollertshof ist für`s nächste Jahr wieder gebucht und viele Jungbläser wollen wieder kommen“ wenn es wieder heißt: “Jungbläser im Trainingslager“.
161 Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Tenorhörner und Tuben... jede Menge Blech, was am Wochenende in der Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf zusammenkam.
Der regelrechte Boom in der Posaunenarbeit im CVJM-Kreisverband Siegerland geht weiter.
161 Nachwuchsmusiker aus Posaunenchören im ganzen Kreis Siegen-Wittgenstein trafen sich am Wochenende zu einer intensiven Schulung in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf.
Das Oberthema der vier Tage war „Mit Leib und Seele" - dazu wurde in Bibelarbeiten mit CVJM-Kreissekretär Martin Ditthardt thematisch gearbeitet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-25 Jahren beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie man seinen Glauben an Jesus Christus im Alltag leben kann.
Musikalisch klang die gesamte Jugendbildungsstätte von Donnerstag bis Sonntag ganz unterschiedlich. In 5 Gruppenstufen mit verschiedenem Leistungsstand wurde an den musikalischen Fähigkeiten gearbeitet. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Benjamin Eibach hatten alle Hände voll zu tun - Tonbildung, Notenlehre, das Einüben ganz neuer Tonarten und Stück - und nicht zuletzt, wenn es an die abendliche Nachtruhe ging. Überhaupt standen der Spaß und die Gemeinschaft bei der Jungbläserschulung ebenso im Vordergrund wie die Musik. Einen absolut würdigen Abschluss fand die Schulung mit dem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle der Jugendbildungsstätte. Rund 400 Besucher hörten Vortragsstücke der einzelnen Gruppen aus den verschiedensten Bereichen. Von Filmmusik („StarWars", „Winnetou") über schottische Volksweisen, einer Pop-Fanfare bis hin zu dem klassischen Choral mit Vorspiel. Eindeutiger Höhepunkt war das von sämtlichen Bläserinnen und Bläsern (rund 200!) gemeinsam vorgetragene Spiritual „My Lord, what a morning" nach einer Bearbeitung von Benjamin Eibach. Eine rundum gelungene Jungbläserschulung des CVJM-Posaunenverbands Siegerland, die Lust macht auf das nächste Event an gleicher Stelle im Herbst dieses Jahres.
Daniel Schäfer
Bericht von Henning Loos
„Neue Impulse - die sind nicht nur wichtig in Wirtschaft und Politik, sondern auch in den CVJM-Posaunenchören im Siegerland. Neue Anregungen holen, fachlich weiterbilden, Austausch untereinander, miteinander musizieren und vieles andere mehr sollten den 80 Teilnehmern der Chorleiter- und Bläserschulung des Posaunenverbands im CVJM-Kreisverband Siegerland in Bad Fredeburg neuen Elan für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der Siegerländer Posaunenchöre geben.
Diese Schulung, die nun bereits zum 5. Mal angeboten wurde, dient insbesondere der Aus- und Weiterbildung von Chorleitern. Hierzu konnten neben den alten Hasen und Chorleitern mit wenig Erfahrung auch Anfänger mal in die Geheimnisse von ¾- und 4/4-Takt hineinschnuppern.
Es war erstaunlich, mit welcher Begeisterung junge Menschen in die Posaunenchorleitung einsteigen. Mit großer Freude machten sich auch die Teilnehmer in der Chorleiter-Anfängergruppe daran, zu einem Musikstück eine eigene Vorstellung zu entwickeln und als Dirigent diese Vorstellungen dann den Blechbläsern in ihrer Gruppe zu vermitteln. Aber auch die Chorleiter, die teilweise schon über 20 Jahre im Amt stehen, konnten noch neue Dinge lernen. So stellten sich in den Arbeitsphasen solche interessanten Fragen, wie wohl ein 5/4-Takt zu dirigieren ist und wie er zusammengefasst werden kann. Oder auch die Frage, warum auch Körperhaltung und Gestik wesentlich zur Wirkung des eigenen Dirigat's beitragen. Um diese und andere Fragen zu beantworten und in der Praxis zu üben, standen kompetente Dozenten wie z.B. die Kantorin des Kirchenkreises Siegen, Ute Debus, oder der Posaunenwart des CVJM-Westbundes, Matthias Schnabel, zur Verfügung.
Die persönliche Weiterbildung am Instrument und im Ensemblespiel für die Teilnehmer der Schulung bildeten den zweiten Schwerpunkt des Schulungswochenendes. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Einzelunterricht bei Berufsmusikern mit Trompete oder Posaune zu nehmen. Hierfür waren unter anderem Blechbläser der Südwestfälischen Philharmonie engagiert.
Neben diesen Themen wurden in Workshops Fragen zur Motivation in der Chorarbeit diskutiert, die Säulen der Posaunenchorarbeit im CVJM betrachtet, oder aber das Verständnis von Klängen und Harmonien geschult. Die Arbeitsphasen eines jeden Tages wurden durch ein gemeinsames Musizieren im Plenum abgeschlossen. Dabei zeigte sich in sehr eindrucksvoller Weise, was 80 engagierte Blechbläser unter der Leitung der jeweiligen Dozenten zu leisten vermögen. Nach einem ereignis- und lehrreichen Tag konnten die Teilnehmer dann in geselliger Runde bei einem Glas Wein Erfahrungen und Ideen austauschen, persönliche Gespräche führen und sich so auch gegenseitig für den Dienst im Posaunenchor stärken.
Stärkung für die Schulungstage und die Chorarbeit, aber auch für das persönliche Leben konnten die Teilnehmer sich in den Andachten mitnehmen, die jeweils morgens und abends die Tage einrahmten. Die Schulung schloss am Sonntagnachmittag mit einem Sendungsgottesdienst unter der Leitung unseres Vorsitzenden Dieter Hofmann, der allen Teilnehmern für das vor ihnen liegende Jahr den Segen und die Kraft Gottes mit auf den Heimweg gab. Mit auf den Heimweg nahmen die Teilnehmer aber auch die Zusage und Ankündigung mit, dass diese erfolgreiche Schulung auch in 2009 an gleicher Stelle wieder stattfinden wird."
Dirigent Klaus-Peter Diehl verlangte viel von den Gottesdienstbesuchern: „Singen Sie laut mit bei den Liedern – so dass ich Sie gut höre!“ Das war gar nicht so einfach gegen den Klang von 140 Bläsern, die den diesjährigen Kreisposaunengottesdienst des CVJM-Kreisverbandes Bünde am Sonntag, dem 24. Februar in der Lutherkirche in Südlengern gestalteten. Unter der Leitung des Bundesposaunenwartes des CVJM-Westbundes spielten die Bläser aus den Chören des Kreisverbandes klassische und zeitgenössische Kompositionen von Telemann, Fünfgeld, Mankel, Engel, Schwager und Michael Schütz bis hin zum 80-Jahre-Hit „YMCA“, mit dem der Gottesdienst in der buchstäblich bis auf den letzten Platz besetzten Kirche ausklang.
Unter den 140 Bläsern waren auch rund 40 Jungbläser, für die das erste Spielen in der großen Gemeinschaft ein ganz besonderes Erlebnis war. Mit dem Swing-Rondo und einer Ballade von Erik Mankel hatte Diehl zwei Stücke ausgewählt, mit denen sie allein ihr Können zeigen konnten.
Über die große Zahl von Jungbläsern freute sich auch der bisherige Posaunenwart des CVJM-Kreisverbandes, Frank Bergmann aus Holsen-Ahle. Nach 14jähriger Amtszeit gab Bergmann (46) das Amt ab an Christian Elges (30) aus Südlengern, der fortan im Vorstand des CVJM-Kreisverbandes für die Bläserarbeit zuständig sein wird. CVJM-Kreisvorsitzender Jürgen Heidemann dankte dem scheidenden Posaunenwart für die langjährige Arbeit und wünschte seinem Nachfolger Gottes Segen.
Geehrt wurden in dem Gottesdienst auch etliche Bläser aus dem Kreisverband für ihren langjährigen Bläserdienst. Klaus-Peter Diehl überreichte Blumensträuße, Urkunden und Ehrennadeln des CVJM-Westbundes an Friedhelm Ellerbrock und Walter Kränkel (40 Jahre), Eduard Berg und Artur Pufal (50 Jahre) und Günter Wehmeier (60 Jahre). „Euer Dienst hat Vorbildcharakter für die Jungbläser“, sagte Diehl bei der Ehrung.
Die Predigt im Gottesdienst hielt der Sekretär des CVJM-Kreisverbandes, Karsten Sewing. Ausgehend von den jüngsten Fällen von Steuerhinterziehung fragte der Prediger nach ethischen Maßstäben und verwies auf den alttestamentlichen Propheten Amos, der die Ungerechtigkeiten und Missstände seiner Zeit benannt hatte. „Was falsch ist, muss auch als falsch benannt werden“, sagte Sewing, warnte aber davor, sich selbst zu überheben. „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, zitierte Sewing Jesus und hob hervor, dass das Streben nach materiellen Dingen keine Erfüllung bringe. Vielmehr gelte Gottes Botschaft: „Suchet mich, so werdet ihr leben.“
Bernd Höner

