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Berichte aus der Arbeit

Spendenprojekt

max333

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für Bundes-posaunenwart Andreas Form (Jungbläserarbeit)

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Bundes-Posaunenfest 2015

Eindrücke - Bilder und Video - vom Fest am 21. Juni 2015 gibt es auf der Homepage:

www.bpf2015.de

Jungbläserwochenende des KV Lüdenscheid in Wilgersdorf

Jungbläserwochenende ‚Fis 2/3‘ 2017

Vom 02.02.-05.02.2017 fand wieder das Jungbläserwochenende vom CVJM Kreisverband Lüdenscheid e.V. in der CVJM Jugendbildungsstätte des CVJM Kreisverbandes Siegerland in Wilgersdorf statt.

Mit insgesamt 65 Personen erlebten wir eine tolle Zeit, geprägt durch viel Musik, Sport und Gemeinschaft. Es wurden in 5 Leistungsgruppen ganz unterschiedliche Stücke erarbeitet. Dabei lag der besondere Fokus auf der Schulung und Weiterbildung der Teilnehmenden. Musikalisch angeleitet wurden wir wieder von Andreas Form vom CVJM Westbund in Wuppertal und einem Team von 4 weiteren professionellen Musikern. Mit dabei war Wolfgang Kimpel von der Christuskirche in Lüdenscheid, Gerry Münster aus Duisburg, Joschi Müller aus Dortmund und Peter Michael Westhoff aus Münster. Gefördert wurde die Maßnahme durch den Landesmusikrat NRW e.V..

Am Sonntag präsentierten wir das Programm der verschiedenen Leistungsgruppen und auch verschiedene Tutti-Stücke, die von allen Teilnehmenden gemeinsam vorgetragen wurden. Höhepunkte waren das Lied „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ , ein Tuttistück für alle Leistungsgruppen, und eine Bearbeitung des Choral „Jesu meine Freude“, ebenfalls für alle Gruppen. In den kirchlichen und CVJM Posaunenchören empfinden wir es als Aufgabe, Gottes Wort in ganz unterschiedlichem musikalischen Gewand weiterzugeben. In den Chören musizieren in der Regel mehrere Generationen zusammen und erleben, wie die Musik und christlicher Glaube Verbindungen schaffen kann.

Am 08.04.2017 wird das Konzert noch einmal in Hemer wiederholt. Dieser Probentag mit dem abschließenden Konzert wird den Abschluss unserer diesjährigen Schulungsmaßnahme bilden. Neben der Musik hatten wir auch ganz andere Programmpunkte an diesem Wochenende. Eine kleine Wanderung mit Spieleinlage durfte ebenso wenig fehlen wie das Kegeln, ein Filmangebot, das Sitzen am Kaminfeuer und Sport in der Turnhalle. Beim Sport haben wir mit der Unterstützung von einem Team des CVJM Westbundes ein CVJM-Hockey (Floorball) gespielt.

Unsere Teilnehmenden kamen aus Altena-Dahle, Halver, Lüd.-Brügge, Lüdenscheid, Kierspe-Rönsahl, Meinerzhagen, Hemer, Plettenberg, Letmathe, Schalksmühle, Werdohl , Korschenbroich und Witten.

Konzerterlebnis der besonderen Art

Dass CVJM Posaunenchöre sich mittlerweile auch gut in andere bläserische Bereiche wagen können, hat der Erdbacher Posaunenchor bei seinem Konzert zusammen mit der Brassband Geisweid bewiesen.

Unter dem Motto "Rock und Pop treffen auf Märsche und Choralmusik"
zogen in einem über zweistündigen anspruchsvollen Programm die beiden Bläserchöre alle Register ihres musikalischen Könnens.

Die Geisweider Brassband, der frühere Geisweider Bläserchor, überzeugt seit rund 55 Jahren mit seinem vielfältigen Repertoire von Klassik, Arrangements alter und neuer Kirchenlieder bis hin zu Spirituals, Märschen und Lieder im Popstil bei seinen zahlreichen Konzerten. Mit seinen Kornetts, Es- Hörner oder Euphonien mit eigener Klangfärbung unterscheidet er sich von herkömmlichen Posauenchören.
Der Geisweider Dirigent Helmut Schnell und  Horst Dauth, Dirigent des Erdbacher Posaunenchores und Solist des Geisweider Bläserchores, hatten gemeinsam die Idee zu diesem Benefiz-Konzert, das zu Gunsten der Aktion Max 333 stattfrand.

Rund 200 Besucher erlebten einerseits mächtige Brass-Band-Kompositionen,
temperamentvolle Gospel und flotte Märsche und zum anderen andächtige Choräle, die Gottes frohe Botschaft musikalisch ausdrückten.
 
Mit Georg Friedrich Händels festlicher Ouvertüre aus der "Feuerwerksmusik", 
sorgten die Geisweider Bläser um Helmut Schnell für einen stimmgewaltigen
Auftakt.  
Im ersten Teil der Veranstaltung trugen dann die beiden Chöre im Wechsel die für sie
typischen Musikrichtungen vor.
So überzeugte der Posaunenchor mit einem bunten Programm von Chorälen wie "Tut mir auf die schöne Pforte" und "Herz und Herz vereint zusammen" von Anne Weckeßer ebenso wie mit der flott gespielten Ouvertüre "Viste" von Georg Philipp Telemann. Auch mit der von Matthias Schnabel arrangierten Weise „Mr. Sandmann" sowie dem Swing-Stück "There's a meeting here tonight" von Taugott Fünfgeld eroberten die Erdbacher die Herzen der Zuhörer..

Die Brassband lies mit dem 13jährigen Jonas Leppert am Schlagzeug den temperamentvollen Gospel "Dance like David" aus der Feder des  Musikdirektors für Heilsarmee-Blaskapellen, Andrew Mackereth erklingen. Der Gastchor setzte weitere Akzente mit dem Lobgesang über "Die heilige Stadt" Jerusalem,von  Eric Ball, langjähriger Arrangeur der Geisweider Chores, mit Kenneth Downie's Hymnus des  Lobes und der Anbetung "There's a redeemer" und dem afroamerikanischen Gospel "Down to the river" von Alan Fernie.

 
In einer Andacht ermutigte der Erdbacher CVJM-Vorsitzende Günter Winkel dazu, Neues zu wagen, Jesus Christus zu vertrauen und auf ihn loszugehen.

 Nach der Pause präsentierten sich die 60 Bläser beider Chöre vereint und
ließen stimmgewaltig die bekannte Komposition "Washington post march" vom
"König der Marschmusik", John Philip Sousa erklingen. Sehr schön fügte sich
auch "Rule Britannia" von Reinhard Gramm arrangiert, in das abwechslungsreiche Programm ein.
 
Mit den bekannten Liedern  "Highland cathedral", „Song of Praise“ und als Zugabe das Abendlied "Der Mond ist aufgegangen endete ein rundum gelungenes außergewöhnliches Konzert, dessen mächtige Melodien in den Herzen der applausfreudiger Zuhörer sicher noch einige Zeit nachklingen werden.
 
Es war für beide Chöre eine tolle Erfahrung des aufeinander Zugehens und des gemeinsamen Musizierens und noch dazu eine gute Möglichkeit, die Jungbläserarbeit um CVJM Westbund zu unterstützen.


 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Vom 01.07.-03.07.2016 fand wieder das Jungbläserwochenende vom CVJM Kreisverband Lüd. e.V. in der CVJM Jugendbildungsstätte des CVJM Kreisverbandes Siegerland in Wilgersdorf statt. Mit insgesamt 62 Personen erlebten wir eine tolle Zeit, geprägt durch viel Musik, Sport und Gemeinschaft. Es wurden in 4 Leistungsgruppen ganz unterschiedliche Stücke erarbeitet. Dabei lag der besondere Fokus auf der Schulung und Weiterbildung der Teilnehmenden.

Musikalisch angeleitet wurden wir wieder von Andreas Form vom CVJM Westbund in Wuppertal und einem Team von 4 weiteren professionellen Musikern. Mit dabei war auch Wolfgang Kimpel von der Christuskirche in Lüdenscheid. Gefördert wurde die Maßnahme durch den Landesmusikrat NRW e.V..

Am Sonntag präsentierten wir das Programm der verschiedenen Leistungsgruppen und auch verschiedene Tutti-Stücke, die von allen Teilnehmenden gemeinsam vorgetragen wurden. Höhepunkt war ein 10-stimmiges ‚Halleluja‘. Am 10.09.2016 wird das Konzert noch einmal in Altena-Dahle in der evangelischen Kirche wiederholt. Dieser Probentag mit dem abschließenden Konzert wird den Abschluss unserer diesjährigen Schulungsmaßnahme bilden. Neben der Musik hatten wir auch ganz andere Programmpunkte an diesem Wochenende. Das Zittern beim Elfmeterschießen durfte ebenso wenig fehlen wie Lagerfeuer und Stockbrot und auch ein Sportnachmittag mit Andreas Götz vom CVJM Westbund, der uns Floorball bzw. CVJM-Hockey nähergebracht hat.

Unsere Teilnehmer kamen aus Altena-Dahle, Halver, Lüd.-Brügge, Lüdenscheid, Kierspe-Rönsahl, Meinerzhagen, Hemer, Plettenberg, Letmathe, Schalksmühle, Werdohl , Korschenbroich und Witten.

Volker Turck, Halver

Bläsertag in Iserlohn-Oestrch

Am 19.3.2016 hieß es wieder "Ton ab!"  Nämlich auf den Bläsertag "Luft nach oben" in Iserlohn-Oestrich.

Denn so lautet das Motto des diesjährigen Deutschen Ev.Posaunentages (DEPT) in Dresden.

Zu diesem Mega Event haben sich rund 18.000 Bläserinnen und Bläser sowie noch einmal rund 5000 Gäste angemeldet.

Rund 50 Bläserinnen und Bläser versammelten sich zu diesem Bläsertag des CVJM Kreisverbandes Iserlohn. Bestens organisiert war dieser Tag ein voller Erfolg. Es wurde sehr konzentriert gearbeitet, so dass am Ende nahezu alle wichtigen Stücke aus der Notengabe "Gloria" geprobt und gespielt werden konnten. 

"Für diesen Kreisverband kann der DEPT kommen..." freut sich der Dirigent, BPW Klaus-Peter Diehl über das geleistete Pensum an diesem Tag.

 

Wieder ein starkes Stück CVJM-Bläserarbeit!

Denn, hier spielt die Musk!

Brassfit Local mit Michael Schütz in Herne

Klasse Brassfit Local mit Michael Schütz und knapp 50 begeisterten Bläserinnen und Bläsern in Herne. Egal ob Festival Intrada, Swing, Ballade, Klezmer oder Latin, die Bandbreite der Stile beeindruckte genauso wie das Einstudieren mit profunden Hinweisen und Hilfen. Und nebenbei gab es noch Interessantes und Wissenswertes wie z.Bsp. die Gemeinsamkeit zwischen Beethovens Fünfter und Hänschen klein (Sequenzen am Anfang!). Ein toller Tag mit toller Musik, klasse organisiert von Stefan Wilhelm und dem PC Herne. Es hat viel Spaß gemacht!

Chorleitersitzung KK Herford

Am 16.3.2016 fand die Chorleitersitzung des Kirchenkreises Herford statt. Dieses Mal traf man sich im Gemeidnehaus in Enger. Der Startpunkt setzte, mit einem praktischen-bläserischen Teil, die frisch gewählte neue Kirchenmusikerin Johanna Seitz. Auf dem Pult der 2.Preisträger des Kompositionswettbewerbes zum DEPT 2016, Jens Uhlenhoff mit seiner Komposition "Ein neuer Anfang" Danach ging es an die Tagesordnung, zunächst mit Rückblicken auf die vergangenen Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Jungbläserfreizeit im "Pollerts Hof". Die Planungen des diesjährigen "CantArt"-Festivals nahmen einen großen Raum ein. Hier wünscht sich Johanna Seitz auch schwerpunktmässig eine gute Beteiligung der Posaunenchöre des Kirchenkreises Herford.

Interkulturelle Weihnachtsfeier in Witten

Ein gemeinsames Weihnachtsfest für Geflüchtete und Deutsche gestaltete der CVJM Witten am Samstag den 28. November 2015 gemeinsam mit der Johanniskirchengemeinde und der Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Witten“. Unter dem Motto „Für jeden Mensch auf Erden leuchtet hell ein Stern“ feierten rund 170 Menschen aus verschiedenen Nationen ein friedliches Weihnachtsfest. Verschiedene deutsche Traditionen und Bräuche rund um das Fest wurden dabei vorgestellt. Als gegen 17:00 Uhr die Abenddämmmerung einsetzte, erstrahlte die festlich beleuchtete und geschmückte Johanniskirche sowohl von außen als auch von innen. Eine gespannte Erwartung lag in der Luft. Würden die Geflüchteten die Einladung zu diesem gemeinsamen Fest annehmen fragten sich viele der an der Organisation Beteiligten. 70 Flüchtlinge folgten der Einladung und erlebten einen schönen Abend der zunächst mit vielen Adventsliedern und Weihnachtsliedern und einem Besuch des Nikolaus von Myra begann. Besonders das Lied „Stille Nacht“ von dem eine Strophe in deutscher, eine in englischer und schließlich eine in arabischer Sprache gesungen wurde, wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben.

Im Anschluss an die Weihnachtsgeschichte gab es im Johanniszentrum ein traditionelles Weihnachtsessen, das aus Knödeln, Putenbrust und Rotkohl bestand. Um 20 Uhr endete ein friedliches Fest, dass vor allem der kleine Ismael nicht so schnell vergessen wird, da es sich zugleich um seinen Geburtstag handelte.

Am Schluss der Veranstaltung wurde noch zu arabischer Musik getanzt. Dieses Projekt wurde gefördert durch das Jugendforum der Stadt Witten im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie Leben". Für die Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

Sven Raffling (PC Witten)

So war es beim Bundesposaunenfest - Bericht einer Zuhörerin aus Eibelshausen

Was ist das?

Es funkelt und strahlt. Es zaubert ein Lächeln aufs Gesicht und ins Herz. Es ist so beeindruckend, dass es lange in Erinnerung bleiben wird. Es macht glücklich. Es ist unglaublich emotional oder besser gesagt es berührt ganz tief! Nein, es ist kein „GIitzer-Glitzer“ Frauen-Ding! Jedenfalls ist es nicht ausschließlich ein Frauen-Ding. Vielleicht sollte man noch sagen: Es macht Ta Tata ta tatatatalll! Und jetzt ist klar, was gemeint ist, oder?

Die Rede ist vom Bundesposaunenfest des CVJM Westbundes in Essen in der GrugahalIe. Wie das funkelte und strahlte!!! Und — ehrlich gesagt — ich weiß gar nicht, was mehr strahlte, die 2.000 (zweitausendll) Blechblasinstrumente oder die Spieler der zweitausend Blechblasinstrumente oder die 1300 Zuhörer.

Ja, zugegeben, bei der Abfahrt am Sonntag (21. Juni) um 6:30 Uhr am Gemeindehaus funkelten die sieben Bläser und zehn mitreisenden Gäste noch nicht so wirklich. Und die Sonne strahlte auch nicht vom Himmel. Aber als wir dann in der Grugahalle in Essen ankamen... All die bekannten Gesichter der CVJM-Familie WESTBUND. Fröhliche Begrüßungen und Umarmungen mit Geschwistern, die man von Freizeiten, von der BMT, von Mitarbeitertreffen usw. kennt. Und natürlich die Kreisverbandsfamilie! Hirzenhainer, Frohnhäuser, Eibacher, Nanzenbacher, Wissenbacher, Fleisbacher, Donsbacher.... Es ist einfach schön, dass die Familie groß ist. Schnell die Instrumentenkoffer abgegeben und Plätze gesucht. Die Bläser im Innenraum, die Gäste auf der Tribüne. In diesem Jahr saßen die Bläser nicht nach Stimmen sortiert im Innenraum, sondern konnten als Ortsgruppe zusammen sitzen. Und auch die mitgereisten Gäste saßen zusammen.

Und dann die ersten Töne. Für die Bläser nur das Einspielen. Aber für die Gäste ein erster Vorgeschmack. Könnt ihr Euch vorstellen, wenn fast zweitausend Bläser auch nur das „b“ anspie- Ien? Schon das war gewaltig. Um halb elf begann der Gottesdienst zum Bundesposaunenfest unter dem Titel „Zeichen deiner Größe“. Es war ein Hochgenuss zu zuhören, wie die Instrumente zum Lob Gottes erklangen. Wie viel Übungsstunden es wohl gebraucht hat, damit es so klang. Wie schön, dass wir Bläser in unserer Gemeinde haben, deren Herz fürs Blech schlägt und die zum Lob Gottes und zu unserer Freude spielen.

Für die Gäste war es etwas schwierig, zu manchen Begleitsätzen zu singen, aber es war auch schön, einfach nur zuzuhören. Die Predigt wurde gehalten von Matthias Büchle, dem Nachfolger von Hildegard vom Baur an der Westbundspitze. Ja, groß ist unser Gott!!! So groß, dass er sich für uns ganz klein machen kann. So klein, das er als Kind auf die Welt kommt. So klein, dass er alles Menschliche durchlebt, damit er uns in seiner Größe versteht und beisteht.

Nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit ein Konzert derJungbläser (leider ohne Eibels- häuser) zu verfolgen oder durch den angrenzenden Gruga-Parkt zu wandern. Sogar die Sonne hatte inzwischen beschlossen hin und wieder durch die Wolken zu strahlen. Leider war die Gastronomie im Gruga-Park nicht über das Posaunenfest informiert und wir nicht über die geringe Anzahl von kulinarischen Angeboten. So fiel das Mittagessen für die Bläser nach über einer Stunde Wartezeit an einer langen Tafel leider aus, und auch die Gäste wanderten mit knurrendem Magen zurück zur Halle. Dort gab es dann allerdings noch eine schnelle Wurst auf die Hand und die Festveranstaltung am Nachmittag konnte beginnen. (Beim nächsten Mal machen wir wieder ein schönes Dillkreis-Buffet wie im Zug zur BMT!).

Inzwischen waren noch mehr Bläser angereist und auch die Reihen der Gäste hatten sich nochmal kräftig gefüllt. Die Halle war gefüllt bis (fast) auf den letzten Platz. Und dann jagte ein Genuss den nächsten. Für jeden war etwas dabei: „AIIein Gott in der Höh sei Ehr", „Ich bin bei Euch alle Tage“, „Mother, I will have a husband“, „Lenas Song“ — Jeder Vortrag auf seine Weise etwas ganz besonderes. So kam jedes Alter auf seine Kosten. Und altersmäßig waren wir Eibelshäuser breit aufgestellt. Von 15 bis 83 Jahren waren wir vertreten. Und ich sage Euch, zusammen genießen verbindet!!! Die Einlagen von „CVJM bewegt“ und zum 100jährigen Geburtstag der Jungschar Iockerten das Programm auf und boten den Bläsern die Gelegenheit einmal kurz durch zu schnaufen.

Ein weiterer Genuss waren natürIich auch die Einlagen der Profis. Die Youth Brass Band NRW bereicherte das Fest mit Beiträgen. Da wurde eine Variation des „HighIänders“ gespielt, da lief aber die Gänsehaut über den Rücken. Ein kurzes geistliches Input wurde den Zuhörern von Dennis Werth mitgegeben: Manchmal verlieren wir den Weg. Aber Gott sucht uns. Immer und überall bietet er sich uns an. Die Frage ist, ob wir uns von ihm finden lassen.

Es war ein rundum gelungener Tag und so werden sich die Bläser und ihre Gäste noch lange darüber unterhalten, ob wohl „Für den König“, „You raise me up“ oder „Mr Sandman“ der Hit des Tages war.

Solltet ihr euch jetzt ärgern, dass ihr dieses tolle, spektakuläre, einzigartig strahlende Event ver- passt habt: Die Aufzeichnung des Gottesdienstes ist ab 28. Juni 2015 in der Mediathek des ERF zu finden. Ausgestrahlt wird er am 2. August 2015 um 11:15 Uhr auf Bibel-TV. Außerdem ist er am 2. August um 10:00 und um 14:00 Uhr auf ERF Plus zu hören. Ab Sonntag, den 28. Juni 2015 findet ihr einen Highlight-Film der gesamten Veranstaltung auf der Homepage des Westbundes.

Posted by CVJM Eibelshausen

"Zwischen Himmel und Erde - Gott lässt uns nicht allein"

Unter diesem Motto gestaltete der Posaunenchor des CVJM Witten (Leitung: Fabian Sulzer) zusammen mit Pfarrer Christian Holtz, am Sonntag den 22. Februar 2015, einen Gottesdienst mit anschließender Matinee in der Wittener Johanniskirche. Bei dem Eingangsstück "La Fiorentina“ von Ludovico Viadana konnten auch die Jungbläser des Chores mitwirken. Die Überleitung vom Gottesdienst zur Matinee bildete das Stück „funky.g@web.de“ von Werner Petersen, das von stimmungsvollen Lichteffekten unterlegt wurde. Nach einer fünfminütigen Pause zogen einige Mitglieder des Chores mit der südafrikanischen Musik "Siyahamba" auswendig spielend und von Trommeln begleitet ein.

Nach der 25 minütigen Matinee, die von Andreas Schremb moderiert wurde, nahmen über 100 Besucher die Möglichkeit wahr, den Posaunenchor bei einem erweiterten Kirchencafe näher kennenzulernen.

Gott loben mit Posaunen

Gott loben mit Posaunen
CVJM-BLÄSERKREIS Wetzlar-Gießen
120 Zuhörer erleben Konzert in der Friedenskirche

Braunfels (lr). "Gott loben mit Posaunen" ist der Auftrag der Bläser im CVJM. Die meisten der zwölf Chöre im Kreisverband Wetzlar-Gießen blicken auf eine über 100-jährige Tradition zurück.

Aus diesen Gemeindechören hat der CVJM einen Bläserkreis herangebildet, der unter der Leitung von Eberhard Schmidt (Reiskirchen) auftritt. Solch ein Konzert haben jetzt rund 120 Besucher in der Braunfelser Friedenskirche genossen.

"Dir gehört mein Lob" dieser Titel eines derzeit beliebten Liedes in Kirchen und Gemeinden stand über dem musikalischen Abend. Die 16 Bläser, darunter drei Frauen, hatten einen eher barocken und einen moderneren Teil im Programm. Mehrere Werke von Gabrieli, die "Fantasie" von Händel und die Suite aus Dioclesian von Purcell zeigten das niveauvolle Können des Ensembles. Pfarrerin Cornelia Starosta hieß den CVJM-Bläserkreis willkommen. Dabei erwähnte sie, dass in der Bibel die Worte Gesang und Musik insgesamt 350 Mal vorkommen. Erstmals wird die Posaunenmusik beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten erwähnt. In der Offenbarung gilt sie als Musik der Befreiung. Die Psalmen sind als Liederbuch der Bibel bekannt. Die gute Akustik des Gotteshauses unterstützte die Klangqualität der Posaunen. Ergänzt wurde das Programm durch zwei Orgelstücke, die Joachim Eichhorn spielte.

Für das Konzert hatte er passende Werke ausgewählt, das Präludium h-Moll von Johann Sebastian Bach und den "Bolero de concert" von Louis James Alfred Lefébure-Wély. Mit dem Lied "Böhmisches Wintermärchen" von Christian Sprenger wechselte der Bläserkreis zu Komponisten der Gegenwart. Von dem 40-jährigen britischen Liedermacher Matt Redman stammt "Blessed be your name" (Dir gehört mein Lob), das dem Konzert den Titel gab.  Schmidt erklärte das Lied als Liebeserklärung an Gott.

"Peachering Rag" von Scott Joplin, "Today, Tomorrow and Every Day" von Richard Roblee oder "A simple song" des Komponisten Raphael D. Thöne, Dozent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Nebenbei hat er Musik für den CVJM Westbund geschaffen. Immer wieder haben die Besucher ihre Begeisterung durch Applaus zum Ausdruck gebracht.


Das Konzert war eine frühe Einladung zum Kreisposaunenfest des CVJM, das am 5. Juli im Braunfelser Kurpark einige hundert Musiker und Gäste zusammenführt.

"Jugend hörnzt" im KV Lüdenscheid

Vom 30.01.-01.02. trafen sich nun schon zum neunten Mal 75 Kinder und Jugendliche mit ihren Instrumenten aus der Blechbläserfamilie mit ehrenamtlichen Helfern in der CVJM Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf zu einem intensiven Probenwochenende. Veranstaltet wird die Maßnahme vom CVJM Kreisverband Lüdenscheid e.V.. Sowohl die Planung als auch die Durchführung werden ehrenamtlich organisiert. Die Altersspanne reichte von 8 Jahren bis 20 Jahren. Auch einige erwachsene AnfängerInnen nahmen an der Schulung teil. Aus dem gesamten Kreisgebiet kamen Teilnehmende aus folgenden Posaunenchören: CVJM Dahle, CVJM in Werdohl/Eveking, CVJM Halver, CVJM Lüdenscheid, CVJM Plettenberg, Freie Gemeinde Kierspe, PC Letmathe, CVJM Hemer, CVJM Meinerzhagen, PC Brügge, CVJM Schalksmühle, PC Dahlerbrück.

Musikalisch stand die Schulung unter der Leitung des Posaunenwartes des CVJM Westbundes Andreas Form. Unterstützt wurde Andreas Form dabei von weiteren vier Musiklehrern. In intensiven Probeneinheiten erarbeiteten fünf unterschiedliche Leistungsgruppen ein vielfältiges Programm. Beim abschließenden Konzert stellten die Gruppen die jeweils erarbeiteten Stücke vor, außerdem musizierten alle Leistungsgruppen in verschiedene Tuttistücke gemeinsam. Bei diesen Stücken konnte jeder/jede TeilnehmerIn nach dem eigenen Vermögen mit machen. Stilistisch reichte die Bandbreite dabei von doppelchörigen Choralbearbeitungen, freier Bläsermusik, Swing bis zu Techno-Rhythmen. Das Instrumentarium setzte sich aus Trompeten, Flügelhörnern, Kornetten, Euphonien, Tenor- und Baritonhörnern, Waldhörnern und Tuben zusammen.

Inhaltlich stand das Wochenende auch unter dem Thema der Jahreslosung 2015: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ In verschieden Impulsen wurden Gedanken und kurze Andachten zu der Jahreslosung vorgestellt. Die Verbindung von Musik und Verkündigung ist ein ganz wichtiger Aspekt und grundlegendes Anliegen in den christlichen Posaunenchören. Neben der Musik gab es ein buntes Rahmenprogramm. Als besonderen Höhepunkt stellte uns Andreas Götz (Bundessekretär für Sportarbeit im CVJM-Westbund) Floorball bzw. CVJM-Hockey vor. Am 21.03. wird das Programm des Probenwochenendes noch einmal mit einem gemeinsamen Probentag mit anschließendem Konzert vorgestellt. Das Konzert findet statt am 21.03.2015 um 14:30 Uhr im Ev. Gemeindezentrum Lösenbach (Schubertstr.) in Lüdenscheid. Dieser Probentag wird gefördert durch den Landesmusikrat NRW e.V..

Volker Turck – Bläserbeirat des CVJM KV Lüdenscheid

Verdienstmedaille für CVJM-Chorleiter Ernst Höschen

Ernst Höschen bei seiner Ehrung (2.v.r.)

Große Ehre für Ernst Höschen, den langjährigen Leiter des CVJM-Posaunenchores Neukirchen: am 17. Dezember 2014 bekam er die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. „Ernst Höschen hat durch sein jahrelanges Engagement im kulturellen Bereich auszeichnungswürdige Verdienste erworben“, heißt es in der offiziellen Begründung. Der stellvertretende Landrat Heinrich Friedrich Heselmann, der zur Verleihung nach Neukirchen-Vluyn gekommen war, lobte den Einsatz Höschens. Die Musik lag und liegt dem neuen Ordensträger am Herzen. Schon 1957 habe er zu Hause im Kohlenkeller das Posaunenspiel geübt, sagte Heselmann in seiner Laudatio. Seit der Zeit ist Ernst Höschen Mitglied im CVJM in Neukirchen-Vluyn. Von 1981 bis ins Jahr 2010 leitete Höschen den Posaunenchor des CVJM, also fast 30 Jahre lang. Durch die zahlreichen Gottesdienstbegleitungen für die Kirchengemeinde habe er zur Bereicherung der Gottesdienstgestaltung beigetragen, lobte der stellvertretende Landrat. Neben der Chorleitung war imm auch die Jugendarbeit wichtig. Insofern hob der Laudator auch die Planung von Schulungen, die Gestaltung von Konzerten wie die von Höschen organisierten Posaunenchorfreizeiten hervor, der den Geehrten zudem als „gute Seele des Vereins“ herausstellte. Immer wieder warb Höschen um Spenden sowie um neue Mitglieder, um den Bestand des Posaunenchores zu sichern. Dabei sei es ihm gelungen, die drei Posaunenchöre Neukirchens zusammenzuschließen und so einen starken Posaunenchor des CVJM zu bilden, heißt es weiter. Kurz nach der Wende initiierte der neue Verdienstmedaillenträger gegenseitige Besuche mit dem Falkenhagener Posaunenchor, den er zuvor aus der Ferne unterstützt hatte. 2007 gab es eine gemeinsame Chorfreizeit im Harz. Um nur einige Verdienste zu nennen. Ernst Höschen wurde vom CVJM schon im Jahr 2006 mit der Silbernen Ehrenkreuznadel ausgezeichnet. 2011 erhielt er die Ehrennadel der Stadt Neukirchen-Vluyn.

JungBläserFreizeit CVJM-KV Wittgenstein

Dass das Freizeitzentrum in Wemlighausen von Kinder- oder Jugendgruppen bevölkert wird, ist nichts Ungewöhnliches. Dass aber jeder Besucher neben seinem Koffer auch noch ein Instrument und eine Notentasche mitbringt, kommt dagegen meist nur gegen Ende der Herbstferien vor.

Denn bereits zum siebten Mal fand die Jungbläserfreizeit des CVJM- Kreisverbandes Wittgenstein statt. Die Jungbläserarbeit ist nicht zuletzt durch das Angebot dieser Freizeit in den letzten Jahren weiter gewachsen, sodass in diesem Jahr fast 80 Personen gemeinsam unterwegs waren.

Schon der Start in den Tag gestaltete sich musikalisch: Die Kinder und Jugendlichen wurden von den Mitarbeitern mit Morgenliedern geweckt.

Nach einer Morgenandacht und dem Frühstück ging es in vier Leistungsstufen ans gemeinsame Proben und Musizieren auf Trompeten, Flügelhörnern, Tenorhörnern und Posaunen. Es wurden neue Töne, Noten und Rhythmen gelernt, vier Kinder starteten sogar ganz neu mit dem Erlernen eines Blechblasinstrumentes.

Daneben kamen Spiele drinnen und draußen, gemeinsamer Sport in der Grundschulturnhalle, ein Trommelworkshop, ein Kinoabend und eine Nachtwanderung nicht zu kurz.

Über allem stand die Jahreslosung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“, die in Bibelarbeiten und Andachten vertieft, besprochen und erlebt wurde.

Den Schluss- und Höhepunkt bildete am Samstag das Abschlusskonzert in der ev. Stadtkirche Berleburg. Hier präsentierten die Gruppen die Musikstücke und Lieder, die sie in den vergangenen Tagen eingeübt hatten den zahlreichen Zuhörern. Traditionell wurden natürlich auch wieder zwei gemeinsame Stücke unter der musikalischen Leitung von Bundesposaunenwart Andreas Form präsentiert, an dem gestandene junge Bläser genau so beteiligt waren, wie Jungbläser, die erst seit wenigen Wochen ihr Instrument bedienen oder ganz neu angefangen haben. Unterstützt wurde die Feierstunde außerdem vom Kreisposaunenchor und CVJM-Kreissekretär Heiner Häcker, der die Predigt hielt.

Schon jetzt freuen sich alle Beteiligten auf das nächste Jahr, wo es mit der achten Auflage der Bläserfreizeit und dem Bundesposaunenfest in Essen wieder zahlreiche Möglichkeiten geben wird, gemeinsam zur Ehre Gottes zu musizieren.

Text: Anne Maren Stücher

 

 

"Atem-los!" in Oberhörlen

"Atem-los!", der etwas andere Musiknachmittag im CVJM Posaunenchor Oberhörlen, Kreisverband Biedenkopf

"Atem-los!", so das Motto, zu dem Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 durch den CVJM Posaunenchor Oberhörlen eingeladen waren. Es gab viele Aktionen rund um das Thema Musik und Rhythmus, einen kleinen Gottesdienst und gemeinsames Essen.
Blasinstrumente ausprobieren, Cajonworkshop und Boomwhackers, Atemspiele und Musikrätsel, wir hatten sehr viel Spaß und manches Talent konnte entdeckt werden.Text und Bilder: Chorleiterin 
Monika Weigel

 

Aqua Magica macht ihrem Namen alle Ehre...

Unter dem Motto "Was'n Glück..." versammelten sich trotz Regenwetter circa 500 Besucherinnen und Besucher. Da durften auch die Posaunenchöre nicht fehlen. Rund 80 Bläserinnen und Bläser kamen. Nach dem Gottesdienst wurde noch ein kleines Matineekonzert gespielt! Vielen Dank an alle Beteiligten!

Ein klasse Kreisposaunenfest des KV Wetzlar/Gießen gab es gestern in Laufdorf mit etwa 100 Bläserinnen und Bläsern. Alle waren der Meinung, dass die Bläser richtig gut geklungen haben. Die Stücke waren vielseitig (2 mit Band) und die Atmosphäre insgesamt war wie das Wetter sehr gut. Auch die Ansprachen von Andreas Klotz zu "Glücklichsein ist keine Glücksache" waren eindrücklich und an den Menschen dran. Gut vorbereitet und durchgeführt auch von den KPWs Eberhard Schmidt und Andy Nickel. Gratulation zur gelungenen Veranstaltung und Kompliment an die Bläserinnen und Bläser, die bei sommerlichen Temperaturen vollen Einsatz gebracht haben!

200 Besucher feiern mit dem CVJM Posaunenchor Laufdorf

Westbund ehrt sechs Bläser für Treue zum Chor Schöffengrund-Laufdorf

Über 200 Besucher haben bei einer Festfeier im Haus der Evangelischen Freien Gemeinde das 100-jährige Bestehen des CVJM Posaunenchors Laufdorf gefeiert. Bürgermeister Hans-Peter Stock überbrachte die Glückwünsche des Gemeindevorstandes und der Gemeindevertretung. Dabei erinnerte er daran, dass 1914 nicht nur der Posaunenchor gegründet wurde, sondern in Wetzlar Oskar Barnack die Ur-Leica erfand. Der Posaunenchor sei nicht mit anderen Vereinen vergleichbar, habe er doch einen Auftrag von Gott, der in Psalm 150 beschrieben ist: „Lobet ihn mit Posaunen“.

Die Kreisposaunenwarte Eberhard Schmidt (Reiskirchen) und Andreas Nickel (Rechtenbach) überbrachten die Glückwünsche der 230 Bläser im Kreisverband. Im Auftrag des CVJM-Westbundes übermittelten sie den Jubilaren Dank und Anerkennung für ihren langjährigen Dienst. Sie hatten sieben der insgesamt 16 Musiker zu ehren, die zusammen 323 Jahre in dem Chor aktiv sind. Die goldene Ehrennadel erheilten Hebert Wedemeyer für 67-jährige Treue zum Posaunenchor und Erhard Stahl für 60-jährige Mitgliedschaft. Die Ehrennadel in Silber erhielten Chorleiter Dr. Martin Wünch und Andreas Ligeti, die beide 42 Jahre lang dem Chor angehören. Für 40 Jahre wurde Christina Ligeti geehrt, für 39 Jahre Bettina Bantz und Roland Stahl für 33 Jahre.

Unter den Besuchern konnte Gemeindeleiter Erhard Stahl auch Ortspfarrerin Hildegard Twittenhoff begrüßen. Ortsvorsteher Thilo Hartmann lobte den Posaunenchor als einen lebendigen Teil des Ortes, der viel zum Zusammenhalt des Dorfes beitrage. Posaunenmusik habe eine sehr alte Tradition. Schon im Alten Testament seien Posaunen eingesetzt worden, um Gott zu loben. Die Freude an der Musik habe junge Laufdorfer vor 100 Jahren dazu geführt einen Chor zu gründen.

Im Auftrag der Vereinsgemeinschaft überbrachte der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr, Thomas Schäfer, die Glückwünsche und überreichte einen Scheck.

Der Vorsitzende des CVJM Kreisverbandes Wetzlar-Gießen, Mario Steidl (Niederbiel), sagte, die Aufgabe des Posaunenchores sei es, Gott zu loben. Dabei seien die Musiker in guter Gesellschaft mit Instrumentalisten zu biblischen Zeiten, die mit Horn und Posaunen Gott gelobt haben. „Mit Trompeten und Posaunen jauchzet vor dem HERRN, dem König!“, zitierte Steidl aus Psalm 98, Vers 6. „Lieber Blech blasen statt Blech reden“, gab er dem Chor mit für die nächsten 100 Jahre. Pastor Matthias Ackermann, der ebenfalls im Posaunenchor mitspielt und gleich mehrere Instrumente beherrscht, hatte ebenfalls einen Text aus den Psalmen des Alten Testaments ausgewählt, „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!“ Ackermann sagte, er freue sich, dass in dem Chor auch junge Menschen mitspielen.

Der Inspektor der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, Matthias Hennemann (Hüttenberg), begründete seine Ansprache auf Psalm 100, in dem es heißt „Jubelt dem Hern zu, dient dem Herrn mit Freuden.“ Der Psalm passe nicht nur wegen der Zahl zu dem Jubilar. Der Posaunenchor sei kein Hobbychor sondern ein Dienst für Gott. Mit der Musikarbeit habe der Chor ein Ziel, nämlich das Lob Gottes zu verkündigen. Musik sei eine wunderbare Form um seine Freude an Gott auszudrücken. Der Frauenchor und der Quartettverein Laufdorf unter Leitung von Kurt Stiem überbrachen ihre Gratulation musikalisch. Sie sangen das aus Afrika stammende Lied „Amend, wir preisen Gott, den Herrn“, „Der Herr, mein Hirte, führet mich“ und „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. In drei Spielszenen blickte der Posaunenchor zurück auf seine 100-jährige Geschichte. So erfuhren die Zuhörer, dass Adolf Wedemeyer als Knecht aus der Lüneburger Heide nach Laufdorf gekommen war. Er konnte alle Instrumente spielen und wurde nach Wilhelm Bautz zweiter Chorleiter. Von ihm stamme der Ausspruch „Jeder, der das Muhe von der Koah unterscheide kann vom Pfeiffe der Lokomotive, der ist musikalisch.“

Der Posaunenchor hatte die Festfeier mit dem Stück Maestoso eröffnet. Weitere Werke waren „Locus iste a Deo factus est“ und „Näher, mein Gott, zu dir“. Erhard Stahl erinnerte daran, dass der Chor viele Jahre zu Ostern in Laufdorf, Nauborn, Garbenheim und im Kloster Altenberg die Botschaft von der Auferstehung Jesu Christi verkündigt habe. So kam es, dass der Posaunenchor bei Temperaturen um die 20 Grad mit dicken Jacken, Mützen und Schals die Bühne betrat und an diese Zeiten erinnerte. In Vertretung der ehemaligen Oberin Hannelore Skorzinski überbrachte Pfarrer i. R. Horst Wilczek-Sommer die Grüße der Königsberger Diakonie. So wie damals die Bläser mit Kuchen bedankt wurden, hatte die Oberin Wilczek-Sommer mit einem Kuchen zu dem Jubiläumsfest geschickt. Auch der Chor nahm diese traditionelle Handlung auf und verteilte an alle Besucher bunte Ostereier und Kuchenstücke. Bei diesen kulinarischen Genüssen sollte es nicht bleiben. Zum Abschluss lud der Chor seine Gäste zu einem Buffet ein. Erhard Stahl wies darauf hin, dass der CVJM Posaunenchor am Sonntag, 6. Juli, Gastgeber für das Kreisposaunenfest ist. Es wird in der Sporthalle in Schwalbach gefeiert. Am 5. Oktober ist ein Treffen der ehemaligen Bläser geplant und am 28. November gibt es noch ein Konzert im Ramen des Jubiläums.

+++Grosses Interesse an Bläserfortbildung in Steinhagen+++

Unter der Leitung von BPW Klaus-Peter Diehl wurde zunächst eine einstündige Einheit zum Thema Atmung,Tonqualität und Gehörbildung absolviert bevor Literatur aus dem kommenden Bläserheft "Zeichen deiner Größe" vorgestellt wurde. "Wir haben haben gute Werbung gemacht" freute sich Klaus-Peter Diehl über den hervorragenden Besuch. Fazit der Anwesenden: Man sollte bald wieder solch einen Nachmittag anbieten. Gerne doch 

Workshop&Konzert der Spitzenklasse in Petershagen

BrassFit Local mit Professor Christian Sprenger
105 Bläserinnen und Bläser in der Petrikirche Petershagen! Einen grandiosen Workshop erlebten  105 Bläserinnen und Bläser. "Niemals war die Nacht so klar" - so der Titel des Notenheftes, welches die Grundlage für den Workshop darstellt. Und kein geringerer als der Komponist selber steht am Dirigentenpult. Professor Christian Sprenger aus Weimar/Bad Zwesten. Die Krönung des Ganzen war das abendliche Konzert von "genesis brass" in der, mit über 400 Personen, voll besetzten Friedewalder Kirche. Einen herzlichen Dank dem Friedewalder Posaunenchor.

"Unsere Brassfit-Local Angebote sind mittlerweile die größten und am besten besuchten Angebote für Bläserinnen und Bläser aus Posaunenchören in ganz Ostwestfalen und darüber hinaus" freut sich Initiator Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl aus Hille. 

Jungbläserschulung im CVJM-KV Wittgenstein

Freude!

Das sollte unser Thema werden. Wir wollten Freude erleben und uns dabei auch auf das einlassen, was die Bibel dazu zu sagen hat.

Ein schöner Rahmen für unsere Jungbläserschulung!

Traditionell fand sie wieder zum Ende der Herbstferien vom 30.10.-02.11.2013 im Freizeitzentrum Wemlighausen bei Bad Berleburg statt.

Freude erlebten die Mitarbeiter bereits bei den Vorbereitungen, vor allem, als sich die Teilnehmerliste mehr und mehr füllte. Ja, es gibt sie, die Jungbläser in Wittgenstein, und sie freuten sich auch diesmal auf weitere Fortschritte in ihrem jungen Bläserleben.

Die sollte es geben!

In vier Gruppen warteten die Mitarbeiter darauf, mit den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen neue Stücke einzustudieren oder sogar die ersten Schritte mit dem Instrument zu bewältigen, sprich: „Hast du Töne?“

Viele Tipps und Hilfestellungen brachten alle gut vorwärts. Und wenn keiner mehr Rat wusste, musste eben der Profi ran: Andreas Form. Ihm sagen wir auch hier noch mal unseren herzlichen Dank, dass er unsere Freizeit auf so frische und motivierende Art (nicht nur) mit seinem musikalischen Können bereichert hat.

Aber nicht allein das gemeinsame Proben war wichtig. Es gab genügend Zeit, ein gutes Miteinander zu pflegen und auch daran Freude zu erleben.

Ein gutes Essen träft ja beispielsweise erheblich dazu bei und geschmeckt hat es definitiv immer sehr gut. Ein Lob an die Küche! Aber da war noch viel mehr:

Der Kennenlern-Abend ließ so manchen im Dunkeln tappen, bis ihm oder ihr dann mal ein Licht aufging. Das Geländespiel in Matsch und Regen zeigte uns ganz klar, dass es nicht immer leicht ist, vorwärts zu kommen, dass Hindernisse unüberwindbar sein können und es häufig jemanden braucht, der uns aus dem „Gefängnis“ befreit.

Die Nachtwanderung ging über Stock und Stein. Wieder war rundum alles dunkel, es regnete, aber wir hatten uns ja gegenseitig, und da waren Menschen, die den Weg wussten und auch beleuchten konnten. Welch eine Freude!

Irgendwie passte das alles zusammen. Unsere Musik machte und macht erst richtig Freude, wenn wir die ersten Schritte wagen, Probleme überwinden, unseren Ansatz trainieren … Bei den Spielen war es wichtig, jemanden zu haben, der weiß wo es lang geht und die Regeln kennt. Aus der Bibel lernten wir, dass der Weg zur Freude oft durch Leid und große Schwierigkeiten führt. Wir lernten die Freude ganz anders zu schätzen. Und wir lernten von Gott, der unser Wegweiser sein will, der uns den Weg im Dunkeln beleuchtet, der uns Jesus gegeben hat und uns Freude schenken will, auch wenn wir mal mehr, mal weniger auf unserem Weg „gepatzt“ haben.

So wurden wir rundum mit „Rüstzeug“ für den Alltag versehen und konnten mit viel Freude unser Abschlusskonzert in der Berleburger Kirche gestalten. Jede Gruppe präsentierte ihre Stücke. Die Motivation der Bläserinnen und Bläser war spürbar. So sprang der Funke auf die zahlreichen Zuhörer über, die regelmäßig Applaus zollten. In seiner Andacht griff Pfr. Oliver Günther aus Feudingen wieder unser Freizeithema auf und wir lernten einmal mehr, dass wahre, tiefe Freude aus einem Leben mit Gott zu gewinnen ist.

So blicken wir nun fröhlich und dankbar auf eine gute, gesegnete Zeit zurück und erwarten die nächste Bläserschulung … VOLLER FREUDE!!!

Kreisposaunenfest im KV Biedenkopf

Über 100 Bläserinnen und Bläser musizierten am vergangenen Sonntag unter der Leitung von Kreisposaunenwart Andreas Koch und Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl in der Hinterlandhalle Dautphetal. Rund 400 Besucher hörten zu. Anlass war das Kreisposaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Biedenkopf. Mit von der Partie waren die vereinigten Männerchöre und ein Jugendchor. "Klangfarben" so das treffende Motto des Festes ließ reichlich Raum für Musik ganz unterschiedlicher Art und Stilistik. Die Predigt wurde gehalten von Jürgen Vogels, Bundesekretär vom CVJM-Westbund.

Brassfit Special- Das Seminar ausschließlich für Posaunistinnen und Posaunisten in Borchen ist soeben zu Ende gegangen. Ein ganzes Wochenende konzentriertes Proben unter der Leitung der Posaunenwarte Diehl und Dieckmann . Viele tolle Stücke wurden musiziert. Der angebotene Einzelunterricht gab Gelegenheit ganz persönliche Fragen zur Zug- Atem-Blastechnuk loszuwerden. Den Abschluss bildete die Mitgestaltung des Gottesdienstes in der Borchener Stephanus-Gemeinde. Fazit der Teilnehmer: Auf jeden Fall in 2014 wieder anbieten!

Gütersloher Bläsersommer

Die sommerliche Hitze hatte auch vor dem Raum der Kirche Zum Guten Hirten nicht Halt gemacht. Versorgt mit luftiger Kleidung und genügend Getränken erschienen 35 Bläserinnen und Bläser aus nah und fern, um unter der Leitung des heutigen Gastes - Klaus-Peter Diehl, Bundesposaunenwart des CVJM - zu musizieren.

Die B-Dur Tonleiter ist den Posaunenchorbläserinnen und -bläsern gleichsam in die Wiege gelegt, kann sie doch jede/r auswendig und zu jeder Tages- und Nachtzeit blasen.... "Tückisch" wird sie jedoch, wenn man von den gewohnten Pfaden abweicht und mal auf dem Weg nach oben bzw. unten ein oder zwei Töne auslässt. Konzentration ist gefragt und Gelegenheit zu einem - unfreiwilligen - Solo gegeben.


Im einzelnen probte Klaus-Peter folgende Stücke mit uns, wobei er immer wieder Tipps zur Artikulation und Phrasierung gab und diese auch beim weiteren Üben einforderte:

Bläsermusik 2013:

Ich freu mich in dem Herren - Thomas Riegler (S. 114f)
Yellow Mountains - Jacob de Haan (S. 86ff)


Tout de Suite

Suite italienne - Dieter Wendel (S. 20ff)
La Fiducia (Die Zuversicht)
La Nostalgia (Die Sehnsucht)
La Serenità (Die Unbekümmertheit)
Suite - Johannes Geßner (S. 104ff)
Prelude Allegro
Cantilene Andante
Pop-Postludium Moderato

Text und Bilder : J.Stertkamp,Gütersloh

„Danke – Schön – Konzert“ der Jung-bläsergruppe bei der Sparkasse Lüdenscheid

Nach Beratung durch unseren Bundesposaunenwart Andreas Form machte sich unser Chor nach rund 10 Jahren der „Abstinenz“ wieder auf das Feld der Anfängerausbildung. Durch Grundschulwerbungen 2008/2009 konnten zunächst 18 Kinder gewonnen werden, von denen nach 6 Wochen Probezeit dauerhaft 16 in der Ausbildung blieben.

Da wir in den eigenen Reihen keinen Ausbilder gefunden hatten, ließen wir uns auf ein von Andreas Form entwickeltes Konzept ein, welches die Unterrichtserteilung durch eine ausgebildete Kraft gegen Bezahlung vorsah. Dabei teilen sich Eltern und Chor die Honorarkosten.

Nach nun 4 bzw. 5 Jahren sitzen von den damaligen Anfängern immerhin 13 Kinder (z.T. jetzt schon Jugendliche), sowie 1 Erwachsene als „junge Chorbläser“ mit im Chor. Weitere drei Kinder und 2 Erwachsene sind derzeit „noch in Arbeit“. Mit diesem erfreulichen Ergebnis unserer Werbeaktivitäten hatten wir seinerzeit so nicht gerechnet. Zwar standen fast genügend Instrumente aller Art zur Verfügung, es mussten fast keine Instrumente neu erworben werden. Trotzdem merkten wir schnell: Die Honorarkostenbeteiligung des Chores, die Noten- und Wartungskosten, die Kostenbeteiligung des Chores bei dieser Vielzahl der Anfänger, sowie unsere Vereinbarung mit den Eltern, dass wir zweimal im Jahr für alle Anfänger 50 % eines Wochenendlehrganges bezahlen, führte uns schon bald an unsere finanziellen Grenzen, obwohl wir durchaus von mehreren Kirchengemeinden der Stadt im Jahre mehrere Kollekten bekommen. Es errechnete sich zu Beginn ein Jahres bedarf von fast 3.000 € an Kosten allein für die Anfängergruppe.

So kam es zum Antrag an die Sparkasse Lüdenscheid, mit der Bitte, uns mit einer großzügigen Spende zu helfen. Und das hatte Erfolg: In 4 Jahren haben wir jährlich einen ansehnlichen 4 – stelligen Spendenbetrag erhalten, so dass wir alle unserer Verpflichtungen den Eltern und Kindern gegenüber einhalten konnten. Und dafür wollten wir uns im Frühjahr einmal beim Spender bedanken. Die Anfrage wurde bei der Sparkasse mit Überraschung, aber auch Interesse aufgenommen. Die Terminwahl gestaltete sich schwierig, weil unbedingt alle drei Sparkassedirektoren dabei sein wollten. Schließlich war es Mitte Mai soweit: In der Caferteria der Sparkasse hatten unsere insgesamt 17 Kinder und Jugendlichen (wir hatten auch zwei Abiturienten aus unserem Chor dabei) im Halbkreis Aufstellung genommen. Als die Herren eintrafen, ließen sie es sich nehmen, alle Kinder und Jugendlichen mit Handschlag zu begrüßen und nach ihrem Namen zu fragen. Auch unserer Ausbilderin Sinje Schnittker wurde ausgiebig befragt, wie sie den Unterricht gestaltet. Dann wurde 30 Minuten lang musiziert. Wir hatten Gelegenheit, zwischen den einzelnen Stücken (von „Bruder Jakob“ für die kleinsten Anfänger, bis „Gabriellas Song“, aber auch bekannten Chorälen) einige Infos über den örtlichen CVJM, und den Westbund (Unterstützung im fachlichen Bereich) und über den „Weltverband CVJM“ los zu werden, was auch auf Interesse stieß. Schließlich wurden wir alle von den Direktoren noch zum „Kaffeeklatsch“ eingeladen, wobei die Herren natürlich dabeiblieben und Gespräche mit den erwachsenen Begleitern und den Kindern suchten.

Wir hatten den Eindruck, dass unser Auftritt, der von den Sparkassenmitarbeitern aufmerksam verfolgt wurde, einen guten Eindruck hinterlassen hat. Und wir haben selbst erfreut und überrascht festgestellt: Die „Nachwuchsgruppe“ kann man ja schon ganz allein „auf die Menschheit loslassen…".

S. Schnittker und M. Bertram im Gespräch mit den Sparkassendirektoren

Kurparkgottesdienst in Bad Oeynhausen

Rund 60 Bläserinnen und Bläser und ebenso viele KirchenchorsängerInnen gestalteten den jährlichen Kurparkgottesdienst Bad Oeynhausen musikalisch aus. Zu diesem Gottesdienst kamen rund 300 Leute in den Bad Oeynhausener Kurpark.

Kreisbläserprobe ganz im Norden

Kreisprobe in Oppenwehe mit rund 65 Bläserinnen und Bläsern aus dem KK Lübbecke. Das Thema: Hören, Lesen, Spielen! Wie gehe ich am besten an neue und unbekannte Literatur heran? Unter der Anleitung von Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl und Landesposaunenwart Ulrich Dieckmann wurden verschiedene Möglichkeiten aufgetan und ausprobiert.

Rund 60-70 Bläserinnen und Bläser aus Posaunenchören des Kirchenkreises probten am Abend des 10.7.2013 für den Kurparkgottesdienst in Bad Oeynhausen. Unter der Leitung von Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl und Landesposaunwenwart Ulrich Diekmann wurden Werke von Fünfgeld, Nagel, Wendel sowie die Gemeindelieder einstudiert. Der Kurparkgottesdienst beginnt am Sonntag, d. 14.7.2013 um 10.00 Uhr. Bläserprobe ist um 9.00 Uhr!

Herzliche Einladung!

Happy Birthday CVJM-Posaunenchor Werste

Am Sonntag, d. 7.7.2013 wurde das 60-jährige Posaunenchorjubiläum mit einem festlichen Bläsergottesdienst gefeiert. CVJM-Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl hatte sowohl die musikalische Leitung als auch die Predigt zu halten. Besonders erwähnenwert, dass  Chorleiter Manfred Hartsieker seit 53 Jahren die Leitung des Chores innehat.  Nach dem Gottesdienst waren alle Besucher zu einer ca. 30-minütigen musikalischen Matinee eingeladen. Es erklangen Werke von Michael Schütz, Andrew Lloyd Webber bis hin zu Johann Sebastian Bach.

Foto: Sandra C. Siegemund

Kreisposaunenfest des KV Wetzlar/Gießen mit vielen Gästen

Rund 500 Besucher haben am Sonntag, den 7.7. beim Posaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen den Klängen der Blechblasinstrumente gelauscht. Unter Leitung von Bundesposaunenwart Matthias Schnabel eröffneten die etwa 100 Bläser den Gottesdienst mit der Motette "Jauchzet, jauchzet dem Herrn" von Felix Mendelssohn-Batholdy.

Der jüngste Bläser war Jotham Kuckartz aus Dorlar (11 Jahre), der älteste war der 82-jährige Ernst Hofmann (Lützellinden). Am Festgottesdienst nahmen auch die Kirchengemeinden Hörnsheim und Hochelheim sowie die Evangelische Freie Gemeinde Hochelheim teil.

Pfarrer Heiko Ehrhardt berichtete, dass er vor 38 Jahren seine erste Posaune und dazu ein Choralbuch bekommen hatte. Darin hatte der Vorbesitzer auf den ersten Seiten den Satz "Gott loben, das ist unser Amt" vermerkt. Er freue sich, dass der CVJM diesen Dienst zum Lob Gottes mit den Posaunen versieht, sagte Erhardt.

Gisela Straßheim vom CVJM-Vorstand überbrachte die Grüße von Superintendentin Ute Kannemann und hieß den Ersten Beigeordneten der Gemeinde Hüttenberg, Reinhold Wiener, willkommen. Sie wies darauf hin, dass im CVJM nicht nur Bläsermusik gemacht wird sondern auch Bands und Chöre ihren Platz haben. Während der Posaunenchor am Vormittag vor allem traditionelle Weisen anstimmte, waren nachmittags mit dem "Festivo" von Benjamin Eibach, "New York, New York" und "Ammerland" von Jacob de Haan eher neuere Stücke zu hören.

Als Festredner war Pfarrer Stefan Claaß, Professor für Gottesdienst am Theologischen Seminar der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Herborn) zu Gast. Er berichtete, dass er selbst CVJM-Mitglied ist und in seiner Gemeindearbeit erfahren habe, wie der CVJM die Jugendarbeit belebt habe. Die "Pointe" des Christlichen Vereins Junger Menschen sei die Verbindung von künstlerischen, geistlichen und sportlichen Dingen. Daran solle der CVJM auch in Zukunft festhalten. Professor Claaß ging in seiner Predigt auf die kirchliche Jahreslosung für das Jahr 2013 ein, die lautet: "Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir". In Frankfurt habe er einen CVJM mitaufgebaut. Dort hätten junge Leute für einige Zeit Heimat gefunden. In Zeltlagern und bei Sporterlebnissen hätten die Jugendlichen Erfahrungen mit Gott gemacht. Jugendarbeit verändere ihre Gestalt, ihre Ausdrucksformen und Musikstile, aber die Gemeinschaft mit Jesus Christus bleibe, sagte Claaß. Am Nachmittag rief der Referent die Christen auf, nicht bei den Glaubenserfahrungen der Kindheit oder Jugend stehen zu bleiben, sondern immer wieder neue Erfahrungen im Leben mit Christus zu machen.

Weitere musikalische Mitwirkende des Kreisposaunenfests waren der Männergesangverein Frohsinn Hüttenberg (Leitung Klaus Kummer) sowie der im Frühjahr neu gegründete Jugendchor SoulTeens Hüttenberg (Leitung Simone und Gino Richitelli).

Im Rahmen des Kreisposaunenfestes hat der Kreisverband 67 Mitarbeiter für die Sommerfreizeiten mit einem Segen in den Dienst genommen. Kreissekretär Eberhard Adam sprach ihnen einen Abschnitt aus dem Buch Jesaja, Kapitel 42, Vers 6 zu: "Ich, der dein Herr, habe dich berufen, damit du meinen Auftrag ausführst. Ich stehe dir zur Seite und rüste dich aus."

Nach der gelungen Veranstaltung bei herrlichem Sommerwetter konnten sich alle Beteiligten und Gäste noch bei Kaffee und Kuchen im nahe gelegenen Gemeindezentrum stärken und den Tag ausklingen lassen.

Brassfit Local in Herne mit T. Fünfgeld

Der Komponist Traugott Fünfgeld stellt seine Werke vor

Am Samstag, den 29. Juni 2013, war der Komponist Traugott Fünfgeld zu Gast im CVJM Herne. Mit 60 Bläserinnen und Bläsern erarbeitete er seine Werke und erklärte in spannenden Erzählungen die Hintergründe der Entstehung. Kira Wallbaum (20) ist Trompeterin im Posaunenchor des CVJM Herne und großer Fünfgeld-Fan. Als sie im Sommer 2012 in den Posaunenchor aufgenommen wurde, fragte sie bereits in der ersten Probe, ob auch Stücke von Traugott Fünfgeld gespielt würden. Ein Jahr danach berichtet sie von ihrer Begegnung mit dem bekannten Komponisten:

„Endlich hatte das Warten ein Ende! Nach den letzten Aufbauarbeiten trudelten bereits die ersten von insgesamt 60 angemeldeten Bläsern ein und wurden mit frisch gekochtem Kaffee versorgt. Auch Traugott Fünfgeld, der die Nacht bei einem Mitglied des Herner Posaunenchores verbrachte, schien gut angekommen zu sein. Nach der Begrüßung und einer kleinen Morgenandacht ging es nun in der Kreuzkirche los. Zuerst stellte Fünfgeld einige Stücke aus seinem Werk „Choralspiel“ vor und spielte diese mit den gesamten Bläsern an. Die Zeit ging schnell vorbei und in der ersten Kaffeepause fand sich Zeit, einige Worte miteinander zu wechseln. Weiter ging es mit der zweiten Einheit und „Concerti, Suiten & Präludien“, dessen stolze Besitzerin ich bin.

In der Mittagspause signierte mir Traugott Fünfgeld das Heft. Juhu! Die Einheiten drei und vier bestanden vor allem aus Einzelstücken, teilweise noch unveröffentlicht. Zu denen wusste der Komponist teils witzige, teils sehr zum Nachdenken anregende Anekdoten zu erzählen. Unterbrochen wurde das Ganze nur von einer weiteren kleinen Kaffeepause. Um 17:00 Uhr war die Veranstaltung dann viel zu schnell zu Ende. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht, einmal mit meinem Favoriten unter den Komponisten zusammenzuarbeiten. Auch Traugott Fünfgeld und all die anderen Bläser schienen sehr zufrieden mit diesem Tag zu sein.

Alles in allem war es ein wunderbarer Tag der hoffen lässt, dass wir noch weitere schöne Stücke von Traugott Fünfgeld in unserem Posaunenchor spielen werden und ich freue mich, dass ich daran teilhaben kann."

Mit Posaunen und Trompeten

Kreis- und Jungbläsertag anläßlich 170 Jahre in Jöllenbeck 

Rund 80 Musiker mit ihren Trompeten, Posaunen oder Hörnern bevölkerten am Samstag das CVJM-Haus in Jöllenbeck. Anlässlich des Kreis- und Jungbläsertages waren Posaunenchöre aus 14 Gemeinden aus dem Kirchenkreis Bielefeld angereist, um gemeinsam zu musizieren.
Die Kreisbläsertage werden jährlich von wechselnden Gemeinden ausgerichtet. In diesem Jahr war also der CVJM-Posaunenchor Jöllenbeck an der Reihe. "Mit der Ausrichtung feiern wir das 170-jährige Bestehen unseres Posaunenchores", sagt Kerstin Biermann, die die Veranstaltung mitorganisiert hat und selbst Trompete spielt.

Außerdem sind in einem Posaunenchor noch Posaunen, Tuben sowie Wald- und Tenorhörner vertreten. "So sieben bis acht Leute braucht man also, um halbwegs gut zu klingen", sagte Biermann. "Allein aus Jöllenbeck sind heute aber schon 26 Bläser da."
Etwa 60 Musiker hatten sich insgesamt für den Kreisbläsertag angemeldet. Dazu kamen noch rund 20 Jüngere, die zeitgleich ihren Jungbläsertag ausrichteten. "Zuerst proben die Älteren und Jüngeren getrennt voneinander eigene Stücke ein", erklärte Kerstin Biermann. "Später spielen wir aber auch einige Stücke zusammen."
Bei einer Gruppe von 80 Menschen keine einfache Sache, die Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl und Kantor Hauke Ehlers da zu meistern hatten. Denn nach nur einem Tag Proben stand schon am Sonntag das gemeinsame Abschlusskonzert auf dem Jöllenbecker Marktplatz an. Ein vorläufiges Programm hatten die Jöllenbecker deshalb schon im Vorfeld zusammengestellt, damit jeder Posaunenchor schon für sich üben konnte. Ein bekanntes Stück darunter war zum Beispiel ein Lied aus dem Musical "Jesus Christ Superstar".
Und neben dem Spaß am gemeinsamen Musizieren stand beim Kreis- und Jungbläsertag natürlich auch der Austausch unter den Posaunenchören im Vordergrund, sagte Kerstin Biermann: "Der Blick über den Tellerrand ist wirklich toll, damit man mal sieht, was andere Chöre so machen." Alles in allem ein gelungerner Bläsertag und eine tolle Öffentlichkeistarbeit für die Bläserarbeit im Allgemeinen.

Wertvolle Schulung für Bläsernachwuchs

Einen ganzen Übungstag haben die Nachwuchsbläser des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen im Haus der Gemeinschaft und des CVJM in Lützellinden am 27.4. von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr absolviert. Den beiden Kreisposaunenwarten Andreas Nickel (Hüttenberg-Rechtenbach) und Eberhard Schmidt (Hüttenberg-Reiskirchen) liegt eine nachhaltige Schulung der Jungbläser am Herzen.

Als Referenten für den Tag konnten sie Andreas Form (Freudenberg) gewinnen, der beim CVJM-Westbund für die Schulung des Bläsernachwuchses angestellt ist. Der ausgebildete Trompeter war durch seine motivierende und gleichzeitig musikalisch bewundernswerte Art ein großer Gewinn. 12 Nachwuchs-Bläser aller Altersklassen aus Lützellinden, Rechtenbach, Leun und Naunheim übten fleißig auch für die anstehenden gemeinsamen Auftritte wie das Kreisposaunenfest in Hüttenberg. In Kleingruppen probten die Teilnehmer die Stücke und führten sie am Nachmittag den Eltern vor. Hinter den Kulissen sorgten viele fleißige Hände um Erhard Schmidt für einen reibungslosen Ablauf des Tages und die Verpflegung in den Pausen.

Grandioses Konzert in Oberlübbe

"Vocii di Gabrielii"- Classic meets Hollywood

So der Titel eines grandiosen Konzertes anlässlich "100 Jahre Kirche Oberlübbe" Organisiert von Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl, der die Posaunen-Studenten zweier Musikhochschulen (Weimar und Szeged/Ungarn) samt ihren Professoren Christian Sprenger und Györgi Gyivicsan nach Oberlübbe holte. Es erklangen Werke von Bruckner, Paul Dukas und eine Reihe von bekannten Filmusiken. So zum Beispiel aus  "Wie im Himmel" "Rocky" "Star Wars" Ein besonders Highlight war die von Györgi Gyivicsan gespielte "Improvisation Nr.1 für Posaune Solo von Enrique Crespo. In atemberaubender Virtuosität begeisterte er die Zuhörerinnen und Zuhörer restlos und sorgte für ungläubiges Staunen. Die Studenten spielten immer wieder in unterschiedlichen Besetzungen.Vom Duett über Quintett bis hin zum Oktett.

Zum Schluss standen 350 Leute von ihren Plätzen auf und spendeten frenetischen Applaus. Die Zugaben ließen nicht lange auf sich warten. Das ganz zum Schluss gespielte "Gloria sei dir gesungen" von J.S.Bach sorgte bei vielen Anwesenden für "Gänsehautfeeling" Ein "Bravo!" an die jungen Burschen aus Ungarn und Deutschland samt ihren Professoren.

Kreisbläsertag in Deilinghofen

Samstagsmorgens 9.30 Uhr. Strahlender Sonnenschein und "Gartenwetter pur" Und nun von 9.30-16.00 Uhr im Deilinghofener Gemeindehaus sitzen und blasen....? Ja klar! Ca. 60 Bläserinnen und Bläser aus dem CVJM Kreisverband Iserlohn sowie einige "Auswärtige" zum Beispiel aus Grundschöttel oder Dillenburg hatten sich zu diesem Tag angemeldet. Nach einer Runde Blastechnik ging es sogleich an die Vorstellung des neuen Bläserheftes "Tout Suite" von Klaus-Peter Diehl. Am Vormittag standen verschiedene Suiten auf dem Programm. Von der  "Suite Italienne" von Dieter Wendel bis hin der "Suite:-)" von Johannes Geßner ging es quer duch das neue Heft.

Wie immer war das Treffen von den Deilinghofer Leuten um Martin Dodt bestens vorbereitet. Nach einer deftigen Gulaschsuppe kam dann die "Bläsermusik 2013" aus der Württemberger Bläserarbeit auf das Notenpult. 

Ein Stück nach dem anderen verschaffte uns einen guten Eindruck über diese neue Herausgabe aus dem EJW.

Vielen Dank für den schönen Bläsertag in Deilinghofen. Es hat sehr viel Spaß gemacht mit euch zu musizieren!

Roblee`scher Tonartwechsel 111 jahre PC Stift Quernheim

16.3.13

Besuch CVJM Posaunenchor Stift Quernheim. Bald steht das 111-jährige Jubiläum an. Und das wird natürlich mit einem Bläsergottesdienst gefeiert. Nach einem Einblasen mit dem Schwerpunkt Atem- und Blastechnik wurde umgehend das "Glory Halleluja" von Richard Roblee aufgelegt. Hier und da etwas rhythmisch, der übliche Roblee`scher Tonartwechsel...

Ehe man sich versah, waren 3/4 der Übungsstunde um und man wunderte sich, wo die Zeit geblieben war. Gerade noch rechtzeitig um das "Herz und Herz" vereint zusammen aufzulegen. 

Zum Abschluss Gedanken zur Tageslosung und ein vers EG 488

Danke, für die schöne Übungsstunde!

Am 9.4.2013 trafen sich die Chorleiterinnen und Chorleiter der Posaunenchöre im CVJM-Kreisverband Biedenkopf. Themen waren u.a. die momentane Situation der Chöre, der Stand der aktuelle laufenden Jungbläserkurse sowie natürlich die abzusprechenden Termine.

Das Hauptthema war jedoch der Rückblick auf das vergangene Kreisposaunenfest im November 2012 und der Ausblick auf das kommende Fest. Und hier wurden weitreichende Veränderungen beschlossen. Ist das alte Konzept nun doch schon Jahrzehnte alt. "Klangfarben"- Musik und Gute Worte so  lautet erst einmal der Arbeitstitel der künftigen Veranstaltung, die ähnlich gelagert sein wird, wie die Nachmittagsveranstaltung beim Bundesposaunenfest. Viele bunte Klangfarben ergeben ein schönes Bild. So soll, neben den Bläsern und den vereinigten CVJM-Männerchören auch eine Band und ein Jugendchor angefragt werden. Wir dürfen gespannt sein, was sich dort entwickelt. 

Viele strahlende Gesichter schon beim Eintreffen erlebten die Mitarbeiter des CVJM – Kreisverbandes – Lüdenscheid vom 1.-3. Februar zu Beginn des beliebten Schulungswochenendes für Jungbläser zwischen 7 und 20 Jahren: Aus 12 Chören waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angereist: CVJM – Dahle, CVJM – Halver, CVJM – Hemer, CVJM – Lüdenscheid, CVJM – Meinerzhagen, CVJM –Plettenberg, CVJM – Rahmede, CVJM – Schalksmühle, und aus den Posaunenchören, Dahlerbrück, Letmathe, Valbert und Korschenbroich. Und es gab das „große Hallo“ und „schön, dass Du auch wieder da bist..“.

Das Schulungswochenende, längst ein Geheimtipp auch über die Grenzen des CVJM – KV – Lüdenscheid hinaus, war zum 7. Mal in Folge ausgeschrieben und hatte mit den 85 Teilnehmern erneut einen Rekordbesuch zu verzeichnen. Gleich nach dem Abendessen ging es mit der ersten Bläserprobe los, wobei den Verantwortlichen des CVJM – Kreisverbandes ein eingespieltes Team an Dozenten für die Arbeit mit den Instrumenten zur Verfügung stand: Andreas Form, Freudenberg, Bundesposaunenwart, Trompete; Jens Hartz, Bochum, Posaune und Euphonium; Joachim Müller, Dortmund, Tuba und Bariton; Hans-Martin Schnittker, Herten, Trompete und Sinje Schnittker, Herten, Jazztrompete.

Zusätzlich war in diesem Jahr Laura Flanz aus Köln mit Schlagzeug, und Cajon dabei. Sie hatte die Aufgabe „Rhythmus“ in zahlreichen Facetten für alle Leistungsgruppen anzubieten. Am Samstag gab es am Vormittag und am Nachmittag vier Übungseinheiten in den unterschiedlichen Leistungsgruppen, in denen drei Vortragsstücke erarbeitet wurden, die am Sonntag von allen gemeinsam vorgetragen werden sollten: „Das große Finale“, eine „Altniederländische Allemande“ und das moderne geistliche Lied „Vom Anfang bis zum Ende“. Bei diesen Stücken wurden die Anfängerstimmen und die der Fortgeschrittenen zusammengefügt, so dass am Ende ein großer Chor mit allen Teilnehmern musizieren konnte. Zwischendurch gab es Lernfortschritte, die z.B. Andreas Form sehr humorvoll an die Jüngsten herantrug: „eins - und zwei - und eins, zwei drei, und jetzt geht’s los“ oder „Omama, Opapa“, als Rhythmusverständnis im halben Takt… Laura Flanz besuchte alle Gruppen mit ihrer Aufgabe „Rhythmus leben und erleben“, „Bodypercussion einüben“ und „miteinander im Takt sein“. Dies geschah durch Klatschen, Stampfen, Schnipsen und Rappen miteinander: „c-v-j-m, hier – in – wilgersdorf“ skandierten da die Gruppenteilnehmer mit viel Spass und miteinander.

Mit einem altersgerechten Begleit- und Betreuungsprogramm wurden die probenfreien Zeiten ausgefüllt, und alle, kleine und große Teilnehmer, erlebten dabei viel Spass. Sei es in der hauseigenen Sporthalle, bei der es u. a. ein Wettrennen um einige „fliegende Gummihühner“gab, sei es bei der abendlichen Wanderung im Dunkeln, bei der es aufs Hören im Wald ankam, oder beim Kegeln, beim Film oder einer kindgerechten Jungscharstunde. So waren die Tage ganz ausgefüllt, und am Sonntag gab es wie immer die Fahrt zum Gottesdienst in die Kirchengemeinde Salchendorf, in der der Gottesdienst mit den Gemeinschaftsstücken aller Teilnehmer musikalisch ausgestaltet wurde.

Nach dem schmackhaften Mittagessen in der Bildungsstätte schließlich kam der Höhepunkt des Wochenendes: Das Abschlusskonzert. Die Sporthalle war mit rund 80 zum Abholen angereisten Eltern und Familienangehörigen gut besetzt. Die Gemeinschaftsstücke erklangen, jede Leistungsgruppe trug ein eigenes Stück vor. So. z.B. die Gruppe 4, mit Unterstützung der Schlagzeugerin einen „Boogie – Woogie für Blechbläser“, die Gruppe 5 eine Bearbeitung des berühmten „Air“ von J.S. Bach und eine romantische Bearbeitung einer Choralfantasie von Heinrich Rinck. Informationen über den CVJM – Kreisverband, seine in diesem Jahr für Kinder und Jugendliche geplanten Freizeitmaßnahmen und eine Andacht zum Thema des Wochenendes „Gottes Liebe“, die der Leiter der Maßnahme, Michael Bertram hielt, und dem gemeinsam von den Bläsern und Besuchern gesungenen Song „May the lord send angels – geh in Gottes Frieden“, endete das von allen mit Begeisterung erlebte Bläserwochenende.

Die Mitarbeiter wurden zum Schluss von Eltern und Kids bedrängt mit Fragen: „Wann kommt die Ausschreibung für 2014?“. Aber zunächst hieß es zum Abschied: “Auf Wiedersehen am Samstag, den 02. März in Schalksmühle!“ An diesem Tag fand das Nachtreffen der Wilgersdorfer als „Jungbläsertag mit Konzert“ in Schalksmühle statt. Übrigens wurde das Wochenende auch in diesem Jahr finanziell gefördert durch den Landesmusikrat, so dass die Teilnehmerpreise auf einem erträglichen Niveau gehalten werden konnten.

Posaunenparlament tagt in Berlin

Vom 1.-3.3.2013 tagt der Posaunenrat des Ev. Posaunendienstes in Berlin. Delegierte aus allen Werken und Verbänden machen sich Gedanken um vielerlei Themen. Ein Hauptthema ist es, dem EPiD eine neue, handlungsfähige Struktur zu geben. Neben den üblichen Regularien wie Finanzbericht etc. ist auch der 2016 anstehende Deutsche Ev. Posaunentag in Dresden ein wichtiges Thema dieser Tagung. Für den CVJM-Westbund nehmen teil: Horst Schönherr/Dhünn (Mitglied des Fachausschusses) und BPW Klaus-Peter Diehl

Kreisbläserprobe in Kleinenbremen

Rund 35-40 Bläserinnen aus Posaunenchören im CVJM-Kreisverband Minden musizierten am 25.Februar in der Kleinenbremer Kirche. Zwei neue Bläserhefte wurden an diesem Abend vorgestellt. Zum einen das neue Württembergische Bläserheft "Bläsermusik 2013" sowie "Toute de Suite"-Suiten für Posaunenchöre vom CVJM-Westbund.

Die Leitung des Abends teilten sich Klaus-Peter Diehl und Lothar Euen, Kreisposaunenwart im KK Minden.

Festliche Klänge in der Bünder Pauluskirche

Fleißig geprobt hatten sie, die Bläserinnen und Bläser aus den Posaunenchören im CVJM-Kreisverband Bünde! Insgesamt gab es 4 Probenabende, an denen das umfangreiche Programm vorbereitet wurde. Beim Kreisposaunengottesdienst selber waren es dann gut 100 Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Klaus-Peter Diehl, die die wunderschöne Kirche mit ihrem Klang füllten. Dabei ging es quer durch den musikalischen "Gemüsegarten" ... . Von alten traditionellen Weisen wie zum Beispiel einer Intrade von Pezelius oder dem unvergleichlichen "Gloria sei dir gesungen" von Johann Sebsatioan Bach hin zu zeitgenössischen Kompositionen von Johannes Geßner, Michael Schütz und Anne Weckesser. Für alle Geschmäcker war etwas dabei. Auffällig war die hohe musikalische Qualität und das sehr disziplinierte Musizieren.

Viele zufriedene Gesicher, sowohl bei den Verantwortlichen als auch bei den vielen Gottesdienstbesuchern in der Bünder Pauluskirche. Das macht Lust auf den Kreisposaunengottesdienst 2014- wie immer am letzten Sonntag im Februar. Dann trifft man sich in Kirchlengern! 

Brassfit Local in Burbach

"Bläsermusik 2013" - so lautet der Titel des neuen Württembergischen Bläserheftes. Un niemand Geringeres als der Leitende Landesposaunenwart des EJW, KMD Hans-Ulrich Nonnenmann kam zu "Brassfit Local" am 16.2.2013 nach Burbach um dieses Bläserheft vorzustellen. Das Angebot kam sehr gut an! Rund 70 Bläserinnen und Bläser meldeten sich an um diesen besonderen Bläsertag zu erleben. Von weit her kamen die Bläser. Teilweise bis zu 200 Km Anfahrtsweg schreckten nicht, denn das Erlebnis war es wert. Hans-Ulrich Nonnenmann stellte verschiedenste Stücke des neuen Bläserheftes vor. Seine liebenswerte und fachkundige Art war es, die einem den Zugang zu dem neuen Heft leicht machte. Fazit: Das vielseitige Angebot an neuen Stücken begeisterte die Anwesenden und manch ein Chorleiter hatte "seine Stücke" für die Konfirmation und Ostern schnell gefunden. Vielen Dank an Kerstin und Markus, die uns in der Orga eine wunderbare Hilfe waren! 

Brassfit Medium in Bielefled

Über 50 Bläserinnen und Bläser und Bläser aus dem CVJM-Westbund trafen sich am Wochenende zum Seminar "Brassfit-Medium" in Haus Neuland in Bielefeld. Auf dem Programm standen u.a. die Vorstellung des neuen Bläserheftes "Tout Suite"-Suiten für Blechbläser sowie die neuen Brassband-Arrangements, gleichfalls aus der neuen Notenreihe Reihe "Die besondere Note" Unter der Leitung der Bundesposaunenwarte wurde intensiv an den neuen Stücken geprobt.

Das Highlight des Wochenenendes war der Probentag am Samstag mit Prof.Christian Sprenger. Er stellte den Seminarteilnehmern einige Werke aus seiner Feder vor. "Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, wenn ein Komponist seine eigenen Werke vorstellt" so die Stimme eines begeisterten Teilnehmers.

Alles vom Blatt :-)

Der Kreisposaunengottesdienst des CVJM-Kreisverbandes Bünde (24.2.13) wirft nun auch musikalisch seine Schatten voraus. Rund 60 Bläserinnen und Bläser aus dem Kreisverband Bünde kamen gestern zur ersten Literaturprobe nach Bünde. Unter der Leitung von Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl wurden die zumeist unbekannten Stücke engagiert vorgestellt und geübt. Werke von Pezelius bis  Michael Schütz sowie zwei brandneue Suiten von Johannes Gessner und Traugott Fünfgeld aus dem neuen Bläserheft des CVJM-Westbundes "Tout Suite"-Suiten für Blechbläser standen auf dem Programm.

Die nächste Probe findet statt am 5.2.2013 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus in Bünde-Dünne. Herzliche Einladung!

Konzertvorbereitungen in vollem Gange

Posaunenchor Rothenuffeln-Haddenhausen

Der Chorbesuch beim CVJM-Posaunenchor Rothenuffeln-Haddenhausen stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen zum Konzert "Klangfarben" am 9.2.2013 in der der Rothenuffelner Kreuzkirche. Vom Bachchoral bis hin zu Werken Roger Millers "King of the Road" oder "New York, New York" von John Kander wurde alles fleißig geübt. Eine Andacht über den "Sinn des Lebens" rundete einen schönen Bläserarbend im Gemeindehaus Haddenhausen ab.

Rund 20 Personen kamen in dichtem Schneetreiben nach Lüdenscheid. Auf der Programm: Fortbildung an zwei Abenden zum Thema Jungbläserausbildung. Vielerlei Themen standen auf dem Stundenplan. So zum Beispiel die Werbung von Jungbläsern, das Patenmodell, Mundstückberatung, Zugtechnik-Grifftechnik, uvm.. Angeleitet von allen drei Bundesposaunenwarten verging die Zeit an beiden Abenden wie im Fluge. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit Fragen zu ganz speziellen Themen zu stellen. Fragen, die direkt auf ihre Arbeit vor Ort zielten. Alles in allem auch ein Modell zum Nachahmen in anderen Kreisverbänden.

Luther rapt mit 100 Bläsern

6 Teilnehmende der „Jugendblechbläsergruppe“ aus dem  CVJM-Kreisverband Lüdenscheid waren vom 27. bis 28. Oktober in Wittenberg, um die Bläserfeierstunde des EPiD zur Lutherdekade mit zu gestalten. Nach zweistündiger Probe gab es eine Pause, worauf die Bläserfeierstunde folgte. Während der Feierstunde wirkte auch „Martin Luther“ mit. Ein besonderer Höhepunkt war der „Rap of Reformation“, der die gesamte Schlosskirche mit Leben erfüllte. Mehrere Variationen von Luthers Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“ klangen in der Kirche mit ihrer besondere Kulisse eindrucksvoll.

Das noch in derselben Woche neu komponierte Stück „… ach wie wird an diesem Orte meine Seele fröhlich sein“ war der Auftakt für den Deutschen Evangelischen Posaunentag (DEPT) 2016 in Dresden. Für die Jugendlichen aus dem Westbund war auch das Kennenlernen anderer Blechbläser aus verschiedenen Generationen und ganz Deutschland ein besonderes Highlight. Als Erinnerung bekamen die Mitwirkenden einen Baustein, der mit in die Heimchöre genommen wurde, um darzustellen, wie wichtig die Blechbläserarbeit ist und dass jeder einzelne Baustein gebraucht wird und toll ist.

Bei einem Empfang im Anschluss an die Feierstunde konnten sich die  Blechbläser bei leckerem Essen und in schöner Kulisse erholen. Die lange Anreise hat sich für die Jugendlichen insgesamt gelohnt - die Begeisterung war groß.

Von Mira Neufert

Dieter Wendel zu Gast im CVJM-Westbund

Man fragt sich ja als Veranstalter im Vorfeld : "Wird die Veranstaltung wohl angenommen?- Melden sich genug Leute an?"

Am Ende waren es rund 110 Bläserinnen und Bläser, die sich zu "Komponist Live 2012" mit dem Leitenden Landesposaunenwart des Bayrischen Posaunenchorverbandes, KMD Dieter Wendel, in Eilshausen angemeldet hatten.

"Das war absoluter Rekord!"  freute sich der Organisator BPW Klaus-Peter Diehl vom CVJM-Westbund. Somit hat sich diese Veranstaltung zu einer der größten jährlichen Bläserveranstaltungen in Ostwestfalen-Lippe entwickelt. Dieter Wendel, seine musikalischen Wurzeln hat er übrigens im CVJM Posaunenchor Bayreuth, den seine Vater lange Jahre leitete, stellte verschiedenste Bläserstücke aus seiner Feder vor. Er erläuterte sein System des Komponierens und wie er seine Ideen musikalisch umgesetzt hat.Einige Werke waren schon in diversen Bläserheften veröffentlicht- andere wiederum noch ganz neu und unveröffentlicht. So zum Beispiel die brandneue "Suite Italienne". Das viersätzige Werk war eine Auftragskomposition für das neue Bläserheft des CVJM-Westbundes "Tout de Suite"-Suiten für Blechbläser, welches Anfang Dezember in den Handel kommt. Fazit aller Bläserinnen und Bläser: "Tolle Musik!" und ein sehr sympatischer Komponist, Mensch und Workshopleiter! Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an den Förderverein Kirchenmusik in Stephanus, stellvertretend Andreas Lechtermann, die das Catering und die Organisation vor Ort wieder perfekt im Griff hatten!

Vorschau: Komponist Live 2013 am 16.11.2013 mit Prof. Matthias Nagel,Löhne

Kreisposaunenfest im Hinterland

"Gemeinsam sind wir stark"- so lautete das Motto des Kreisposaunfestes in der Perftalhalle in Breidenbach. Rund 100 Bläserinnen und Bläser trafen sich im Vorfeld zu den Regionalproben sowie zu 2 großen Kreisproben um das Fest vorzubereiten. Ca. 300 Zuhörerinnen und Zuhörer erfreuten sich an dem breitgefächerten Programm und der Predigt von Pfr. Eberhard Hoppe aus Dillenburg.

Bereits zum fünften Mal lud der Posaunenchor des CVJM Herne am Samstag, den 23. Juni 2012, zum CVJM Sommerkonzert in die Ev. Kreuzkirche Herne ein. Umgesetzt wurden zahlreiche Songs aus dem neuen Bläserheft und –konzept „Celebrate“. Der Posaunenchor des CVJM Herne präsentierte in diesem Jahr „praise and worship songs“ (deutsch: Anbetungs- und Lobpreislieder).

Gerade in den Jugendgruppen vieler Gemeinden und CVJM, aber auch zunehmend in Haupt- und Abendgottesdiensten, wird neues geistliches Liedgut (z. B. „There is none like you“, „Shine, Jesus, shine“, „Lord, reign in me“ oder „Komm, jetzt ist die Zeit“) gerne gesungen.

Zusammen mit den Jungbläsern, Kreiskantor Wolfgang Flunkert (Orgel und Klavier), der Gemeindeband Prayludio (Jens Rehwinkel, Tilmann Henke, Thore Szebrowski und Alexander Möller) und dem für dieses Konzert zusammengestellten Celebrate-Chor (Leonie und Angelina Stückemann, Björn Pfadenhauer und Jens Rehwinkel) begeisterten die Bläserinnen und Bläser ca. 350 Zuhörer und luden sie zum Mitsingen, Zuhören und Genießen ein. Zu Beginn des Konzerts wurden Werke aus früheren Jahrhunderten präsentiert. Sie zeigten, dass Gotteslob und Anbetung schon immer Themen christlicher Vokalwerke waren. Es wurden u. a. die Motette „Jauchzet dem Herrn“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und eine Paraphrase des Chorals „Großer Gott, wir loben dich“ von Anne Weckeßer gespielt. Zu Beginn des Konzerts erklang eine Bläserbearbeitung des „Coro festivo“ von Johann Sebastian Bach. Damit wurde ein Bogen über fünf Jahrhunderte Musikgeschichte gespannt. Der Posaunenchor des CVJM Herne wurde im Jahr 1899 gegründet. Seit über 100 Jahren bereichert er das kulturelle Leben in Herne mit Bläsergottesdiensten und Konzerten. Weitere Informationen zum Posaunenchor des CVJM Herne und geplante Veranstaltungen kann man auf der Homepage unter www.cvjm-herne.de finden.

CVJM – Jungbläser auf Traktorfahrt Am vergangenen Samstag waren die Anfänger und jungen Chorbläser des Posaunenchores „Blechbläser des CVJM –Lüdenscheid e.V.“ vom „Oldtimer-Traktorclub MK“ nach Wiblingwerde , auf dem Ahorn, eingeladen. Dort veranstaltete der Traktorclub ein Offenes Treckertreffen auf dem Gelände des Freizeitheimes, das wunderschön mitten in der Natur liegt.

10 der jungen und jüngsten Bläserinnen und Bläser, sowie zwei Jugendliche, waren gekommen. Sie hatten zunächst viel Spass bei gemeinsamem Sport und Spiel und wurden dann von den Traktorfahrern zu einer nahezu einstündigen Ausfahrt durch die herrliche Landschaft eingeladen. Mit 13 PS und 1 Zylinder tuckerten die Traktoren über die schmalen Wege und es gab viel zu sehen. Ortsnamen wie „Herlsen“ oder „Kaltenborn“ wurden entdeckt, aber am schönsten war die herrliche Aussicht bei trockenem Sonnenwetter.

Nach Rückkehr der jungen Bläser kamen auch noch einige erwachsene Bläser des Chores hinzu, so dass vor dem „Sturm auf den Grillstand“ von den jungen und älteren Chorbläsern noch eine ganze Reihe alter und neuer Musikstücke musiziert werden konnten.

In guter Gemeinschaft der Bläser und Traktorfahrer bei Gegrilltem klang ein für die Kinder erlebnisreicher Tag aus.

Feiern, festlich begehen, zelebrieren so kann man „celebrate“ übersetzen und so war es auch am 3. Juni 2012 in unserem besonderen musikalischen Gottesdienst im Haus der evangelischen Gemeinschaft Lützellinden. Viele Zuhörer und viele Mitwirkende konnten es erleben. Bis so ein besonderes Projekt stattfinden kann, bedarf es vieler Vorbereitung. Zuerst ist es nur eine Idee, die langsam Gestalt gewinnt und ausgebaut wird. Das weiß jeder, der musikalisch tätig ist. Erhard Schmidt, der Leiter und Ausbilder der Jungbläserinnen, hörte sich Ende 2011 die neu erschienene CD „Celebrate“ von Gerth-Medien an (ein bisschen Werbung ist an dieser Stelle erlaubt. Just in diesem Moment erschien Annette Schütz und berichtete, dass die Jugendband nach neuen Herausforderungen sucht.

Eine Kombination von Bläsern, Sängern und Band war uns sofort sympathisch und auch Judith fand es interessant, zusammen zu musizieren. Jetzt wurden die Stücke ausgesucht, welche uns als „gut machbar“ erschienen. Auch ein passender Termin fand sich recht schnell. „Es war Gottes Hand im Spiel, wir brauchten uns nur noch als Beteiligte zur Verfügung zu stellen“ so hat es Erhard empfunden. Jetzt wurde konzentriert geprobt. Die Band übte unter der Leitung von Judith und die Bläserinnen mit Erhard. Die Proben mit Hilfe der CD machten viel Spass, so dass bald feststand, im Gottesdienst nicht nur drei oder vier Lieder zu spielen. Weil eine Bläserstimme zu schwierig schien, wurde das Stück durch ein anderes ersetzt, was dann aber eine gewisse Flexibilität bei den Instrumentalisten der Band voraussetzte. Judith hatte inzwischen auch noch mit den Sängerinnen „dreistimmig“ geübt und die fehlenden Bläserstimmen wurden durch „erwachsene“ Bläserinnen und Bläser aufgefüllt. Nach einer längeren getrennten Übungsphase, wurde dann die erste gemeinsame Probe angesetzt.

Viele Mitwirkende bedeutet viele Termine und einen passenden für alle zu finden, gestaltete sich schwierig. Nach einer gewissen Ratlosigkeit und intensivem Gebet, kam die Idee, dass der Himmelfahrtstag der ideale Tag zum Üben wäre. Diese erste gemeinsame Probe verlief dann richtig gut. Jan-Nicklas am Schlagzeug gab das Tempo vor, und es konnten fast alle Lieder ohne Probleme durchgespielt werden. Das gewisse „Gänsehautgefühl“ war wieder da, ganz wie zu Beginn, als wir die Lieder das erste Mal von der CD gehört hatten.

Soli Deo-Gloria – Gott allein zur Ehre das soll auch weiterhin unser Motto sein.

Brassfit- "Coach"

"Und fast hätten wir es abgesagt..." Und dann kamen sie noch, ca.20 Anmeldungen für "Brassfit"-Coach.

Genauer gesagt 5 erwachsener Anfänger und 13 Ausbilderinnen und Ausbilder aus  verschiedenen Chören des CVJM-Westbundes. Themen wie Atmung, Ansatz, Haltung, Musiktheorie, Blastechnik, uvm. stand auf der Agenda. Nicht zu vergessen die Frage, wie man es hinbekommt, die Motivation der Schüler zu halten und am besten sogar noch zu steigern. Ein gelungenes Wochenende mit reichhaltigen Eindrücken. "Schade,dass es so schnell vorbei war..." so das Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sonntagmittag.

Am 28. April 2012 trafen sich knapp 40 Bläserinnen und Bläser aus dem Ruhrgebiet um in der Kreuzkirche in Herne ein Komponistenporträt mit Prof. Christian Sprenger aus Weimar zu erleben.

Eingeladen hatte zu der Veranstaltung der CVJM-Westbund in Zusammenarbeit mit dem CVJM-Posaunenchor in Herne (Leitung: Stefan Wilhelm), der die Räumlichkeiten stellte und den Tag hervorragend organisiert hatte.

Dabei stellte Prof. Sprenger seine Kompositionen aus den Notenheften "Choralfantasien" und "Zeichen deiner Liebe" vor. Die Bläserinnen und Bläser ließen sich von der Musik und vor allem der Art der Vermittlung durch C. Sprenger begeistern. Das beruhte auch auf Gegenseitigkeit, denn Christian Sprenger - der selbst in der Posaunenchorarbeit groß wurde und jetzt eine Professur für Posaune an der Musikhochschule Weimar innehat - war sehr angetan von dem "weichen Klang" der Bläser. Als Besonderheit gab es dann am Nachmittag ein spontenes Platzkonzert vor der Kirche bei wunderbar warmen und sonigen Frühlingswetter, bei dem einige Zuhörer stehen blieben und den Bläsern zuhörten.

So wurde an diesem Tag mit viel Begeisterung musiziert und alle waren sich in einem Punkt einig - so etwas soll es wieder geben!

Bläserkonzert im Seniorenzentrum des Klinikums Hellersen

Am Mittwoch, den 4.4.2012 gab es eine Premiere bei den CVJM – Blechbläsern: Auf Vermittlung einer Mitarbeiterin des Seniorenzentrums im Klinikum Hellersen spielten erstmals vier „Rentner“ – Bläser aus den Reihen des Posaunenchores „Blechbläser des CVJM – Lüdenscheid“ in dieser Formation im zentralen Aufenthaltsraum der Senioreneinrichtung. Um die Aufmerksamkeit der etwa 20 Senioren zu erreichen, hatten die Aktiven vor allem die altbekannten Choräle ausgesucht, die bei den Alten noch bekannt sind, wie z.B. "Christ ist erstanden", "Du meine Seele singe", "Lobe den Herren", "Nun danket alle Gott" oder "Die güldne Sonne". Auch eine ganze Reihe alter Volkslieder war im Repertoire, wie z.B. "Am Brunnen vor dem Tore" oder "Sah` ein Knab ein Röslein stehn".

Die Aktiven (Jochen Moos, Trompete; Reinhold Ahrens, Horn; Hans-Werner Sobottka, Horn und Michael Bertram, Posaune) spielten anschließend auch noch einige Lieder im Eingangsbereich der Einrichtung, und waren dann auch draußen für Passanten zu hören. Es ist daran gedacht, mit dieser Formation auch des öfteren in den anderen Senioreneinrichtungen innerhalb des Stadtgebietes zu musizieren.

Die „Blechbläser des CVJM – Lüdenscheid“ sind der älteste Posaunenchor in der Stadt (gegr. 1898) und gehören zum „CVJM – Lüdenscheid e.V.“, Sitz Werdohler Straße 58. Dort musizieren derzeit 30 Bläserinnen und Bläser im Alter zwischen 9 und 78 Jahren unter der Leitung von Dr. Martin Türk. (Text: Michael Bertram)

Albhornbläser

Rund 450 Besucher kommen zum Fest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen

Hüttenberg-Rechtenbach (lr). Rund 450 Besucher haben am Sonntag den 3. Juli 2011 an der Schwingbachschule in Rechtenbach das Posaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen gefeiert. Eröffnet wurde es mit einem Gottesdienst, an dem Kirchengemeinde, Evangelische Gemeinschaften und CVJMs mitwirkten.

Gisela Straßheim eröffnete die Feier bei Temperaturen um die 15 Grad auf dem Freigelände. Der Vorstand habe Rechtenbach als Veranstaltungsort ausgewählt, da dessen CVJM-Posaunenchor auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken könne, erläuterte sie. Hüttenbergs Bürgermeister Manfred Schmidt gratulierte dem Chor und überbrachte ein Geldgeschenk der Gemeinde.

Den Open-Air-Gottesdienst gestalteten Pfarrerin Siglinde Gallus und der Gesangverein "Harmonie" unter der Leitung von Patrick Rudolph mit. Über 100 Aktive aus den 17 Posaunenchören des Kreisverbandes eröffneten die Feier mit dem Stück "Rigaudon" von Georg Böhm. Im Verlauf des Festes dirigierten Bundesposaunenwart Matthias Schnabel und Kreisposaunenwart Eberhard Schmidt abwechselnd.

Der aus Simmersbach im ehemaligen Dillkreis stammende Pastor Burkhard Heupel predigte über einen Abschnitt aus dem 5. Buch Mose, Kapitel 7, Verse 6 - 8. Gott werbe darum, dass sich Menschen auf eine Liebesbeziehung zu ihm einlassen, machte der Geistliche deutlich. "Liebe ist nicht nur ein Nehmen, sondern auch ein Geben", setzte Pastor Heupel am Nachmittag seine Gedanken fort. Christsein wirke sich auf den Lebensstil und auf den Redestil aus. "Nachfolge Christi hat etwas mit meinem Geld, meiner Steuererklärung, meiner Zeit und Sexualität zu tun", sagte der Wahl-Berliner.

Im Verlauf des Posaunenfestes haben CVJM-Kreissekretär Eberhard Adam und der Vorsitzende Mario Steidl 72 ehrenamtliche Mitarbeiter in den Einsatz während der Sommerferien verabschiedet. Sie gestalten vor allem Freizeiten im Freizeitzentrum des Kreisverbandes in Rodenroth. Eine Gruppe führt im Rahmen einer deutsch-russischen Begegnung das Musical "Der Prinz von Dillenburg" in deutscher und russischer Sprache auf. In der Mittagspause und nachmittags sorgten Tobias Hundt und Band für moderne Popklänge. Zudem brachten die fünf Dautphetaler Alphornbläser den Klang der Berge nach Rechtenbach. Die Verköstigung der Besucher übernahmen die Rechtenbacher. Die Mitarbeiter der Weltdienstarbeit hatten eine Suppe gekocht. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Partnerschaft zum CVJM in Bawaleshie (Ghana) zugute.

Posaunenchor

„Lobet den Herrn mit Posaunen“ - Seit 1974 spielen auch Frauen mit

Mit einem musikalisch bestimmten Festgottesdienst am 17. April 2011 hat das Jubiläumsjahr des CVJM-Posaunenchores in Rechtenbach begonnen. Lisa Schmidt konnte neben den festlich gekleideten Chormitgliedern auch über 200 Besucher sowie den ehemaligen Bundesposaunenwart Wilhelm Schmidt (Neunkirchen/Siegerland) willkommen heißen. Wilhelm Schmidt hatte von 1970 bis 2004 die Bläserarbeit im CVJM-Westbund geleitet und dabei häufig auch Kontakt zu den Rechtenbacher Chormitgliedern. Der Posaunenchor des Christlichen Vereins Junger Menschen sei der älteste Verein im Ort, so Lisa Schmidt. Er war schon Jahre vor der offiziellen Gründung des CVJM in Aktion getreten. Auf stolze 150 Jahre kann die Bläserarbeit zurückblicken. Dies haben die derzeit 21 Akteure unter Leitung von Dirigent Andreas Nickel musikalisch sowie in Bildern getan. Unter dem Motto „Lobet den Herrn mit Posaunen“ stimmten die Bläser alte Melodien aus ihrer Geschichte ebenso an wie neuere Literatur. Die Bandbreite ging von „Jesu, meine Freude“, das Johann Sebastian Bach im 18. Jahrhundert schrieb, über „Tut mir auf die schöne Pforte“ (von Benjamin Schmolck, 1730) bis hin zu „Can you feel the love tonight“ von Elton John aus dem Disney-Zeichentrickfilm „König der Löwen“(1994). Neben den Aktiven waren zu dem Festgottesdienst auch rund 30 ehemalige Bläser gekommen, die mit einem kleinen Geschenk belohnt wurden. Lisa Schmidt führte aus, dass der Posaunenchor über mehr als 100 Jahre ein Männerchor gewesen sei. 1974 trat Doris Harfst als erste Frau in die Bläservereinigung ein und spielt heute noch aktiv mit. Insgesamt sieben Frauen, also ein Drittel des heutigen Chores, gestalteten das Konzert im Festgottesdienst mit.

Nickel wies darauf hin, dass fünf Chormitglieder auch im Bläserkreis des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen mitwirken. Ferner gehören zwei junge Bläser, Anne Schmidt und Janosch Heykamp, zu der Formation „Teenager Brass Akademie“ des CVJM-Westbundes. Gefördert werden die Aktiven durch den Besuch von Seminaren des Westbundes. Im vergangenen Jahr hat der Chor erstmals einen Autor neuer Literatur, Michael Schütz, in Rechtenbach zu Gast gehabt und mit ihm einige seiner Lieder einstudiert.

Chorleiter Nickel nahm die Besucher durch eine Bildpräsentation mit in die Geschichte der Formation. Bei seiner Festansprache gratulierte CVJM-Kreissekretär Eberhard Adam (Wetzlar) dem Rechtenbacher Posaunenchor im Namen des Kreisverbandes. Zum 150-jährigen Bestehen zitierte er den Bläsern den 150. Psalm, in dem es heißt „Halleluja! Lobet Gott mit Posaunen“. Das Lob Gottes solle in die Welt hinaus geblasen werden, so Adam. „Posaunt die Botschaft vom Heil Gottes wie es schon seit 150 Jahren geschieht“. Die Aufgabe des Chores sei es, die großen Taten Gottes, das Heil in Jesus Christus, in die Öffentlichkeit zu blasen. Durch die Arbeit des Posaunenchores seien in den eineinhalb Jahrhunderten in Kriegs- und Friedenszeiten viel Segen geschehen. „Blast es immer wieder hinein in die Welt, dass Gott Gott ist und es auch bleibt“, so Adam.

Der Posaunenchor wollte sich mit dem amerikanischen Song „Just a Closer Walk with Thee (1944)“ verabschieden. Doch die Zuhörer erklatschten sich als Zugabe das Lied „Bis ans Ende der Welt“ von Lothar Kosse aus dem Jahr 1999.

Weitere Veranstaltungen im Jubiläumsjahr:
Am Sonntag, 3. Juli, ist Rechtenbach zum fünften Mal Gastgeber für das jährliche Posaunenfest des CVJM-Kreisverbandes Wetzlar-Gießen. Es wird um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst und ab 14 Uhr mit einer Festfeier auf dem Außengelände der Schwingbachschule begangen.
Am Sonntag, 1. Oktober, um 20 Uhr lädt der CVJM-Posaunenchor zu einem Konzert in das Rechtenbacher Bürgerhaus (Im Saales) ein.
Schließlich rundet ein Konzert am Sonntag, 11. Dezember (3. Advent), um 18 Uhr im Bürgerhaus das Jubiläumsjahr ab. Auf Einladung des Posaunenchores wird das Bläserensemble des Missionswerks „Wort des Lebens“ (Starnberg) spielen.

Posaunenchor

Am 15.01.2011 luden der CVJM Westbund und der Posaunenchor Dhünn zu einem besonderen Workshop mit dem Komponisten und Kirchenmusiker Traugott Fünfgeld ein.

Eine rund 60 Bläser starke Truppe aus den KV Bergisch Land, Oberberg und Wuppertal traf sich ab 09.30 Uhr um Stücke des Komponisten kennen zu lernen und gemeinsam das Lob Gottes weiter zu blasen.

Los ging es um 09.45 Uhr mit einer kleinen Andacht von Bundesposaunenwart Matthias Schnabel. Nach dem Einblasen kam Traugott Fünfgeld mit dem Dhünner Taxi im Vereinshaus an. Die erste Einheit war mit Stücken aus dem neuen Westbund-Notenheft "Zeichen deiner Liebe" und einem eigens für den Tag zusammengestellten Notenheft des Referenten gefüllt. Dabei gelang es Traugott Fünfgeld durch anschauliche Bilder und humorvolle Einlagen immer wieder, den großen Bläserchor zu einem differenzierten Klangbild zu motivieren und gab gleichzeitig interessante Einblicke in die Entstehung seiner Stücke.

Um 13.00 Uhr gab es dann die wohlverdiente Mittagspause mit Gulaschsuppe und Brötchen. Nach der Mittagspause folgte dann eine weitere Einheit die mit Kaffee und Kuchen abschloß.

Nach der letzten intensiven Probeneinheit folgte dann die Abschlussmusik, zu der auch einige Zuhörer dazu kamen. Traugott Fünfgeld und die 60 Bläser stellten dabei eine Auswahl der geprobten Stücke vor.

Matthias Schnabel bedankte sich bei Traugott Fünfgeld für seinen Einsatz und den tollen Tag und dankte den Bläsern fürs Kommen und Mitmachen. Ein riesengroßes Dankeschön geht natürlich an den Posaunenchor Dhünn, der sein Gemeindehaus zur Verfügung stellte und uns reichlich mit Essen und Trinken versorgt hat. Außerdem auch einen herzlichen Dank an Matthias Schnabel und den CVJM-Westbund für das Angebot des BrassProject4you.

Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop!
Lars Patrick Schramm

So der Titel der neuen Seminarreihe des CVJM- Westbundes. Den Auftakt bildete ein Komponistenportrait mit Popularmusiker Michael Schütz aus Württemberg. Bestens organisiert vom tatkräftigen Helferteam vom CVJM-PC Herford-Eilshausen! Vielen Dank an euch!

Rund 75 Bläserinnen und Bläser aus OWl und darüber hinaus erlebten einen tollen und lehrreichen Tag mit schwäbischen Multitalent. Mündend in eine 45-minütige Abendmusik mit einem Querschnitt aus dem erarbeiteten Repertoire, fuhren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden und motiviert wieder nach Hause. Fazit : Immer wieder gerne! Danke Michael Schütz!

Posaunenchor

Wer zwischen dem 21. und 25. Oktober in der Nähe des Freizeitzentrums Wemlighausen vorbeikam, konnte dort ganz ungewohnte und unterschiedliche Töne wahrnehmen. Denn bereits zum zweiten Mal waren dort die Jungbläser des CVJM Kreisverbandes Wittgenstein zu Gast.

32 Teilnehmer und 15 Mitarbeiter erlebten dort eine ereignisreiche Zeit. Im Zentrum stand natürlich das Blechblasen. In vier Leistungsstufen wurden von klassisch bis modern zahlreiche Stücke erarbeitet und musiziert. Dabei kamen „alte Hasen", die schon mehrere Jahre Erfahrung am Instrument haben, ebenso auf ihre Kosten, wie drei Neueinsteiger, die auf der Freizeit die ersten Töne lernten. Darüber hinaus blieb aber noch reichlich Zeit für Bibelarbeiten, Spiele im Wald, einen Kinoabend und einen Trommelworkshop. Aber auch die Bläser der Wittgensteiner Posaunenchöre hatten Gelegenheit, sich ein Bild von den Fortschritten ihres Nachwuchses zu machen: Am Freitagabend fand eine gemeinsame Kreischorprobe statt.

Den krönenden Abschluss der diesjährigen Bläserfreizeit bildete der Abschlussgottesdienst in der ev. Stadtkirche Bad Berleburg am Sonntagmorgen, den Teilnehmer und Mitarbeiter zusammen mit Pfr. Frank Schröder und CVJM Kreissekretär Heiner Häcker gestalteten.

Jede der vier Leistungsgruppen stellte zwei der geübten Musikstücke vor. Unterstützung bot dabei der Kreisposaunenchor, der neben den Chorälen auch das „Lummerlandlied" der Stufe 1 begleitete. Mit ihrem Stück „Einfach spitze, dass du da bist. Komm wir loben Gott, den Herrn." brachte Gruppe 2 die Motivation einer solchen Freizeit treffend auf den Punkt. Bereits jetzt freuen sich alle Beteiligten auf die nächsten Herbstferien, in denen man sich zur nächsten Bläserfreizeit des CVJM Wittgenstein wiedertreffen wird.

Posaunenchor

Am 22. und 23. August 2009 trafen sich ca. 150 Posaunenchorbläser(innen) der CVJM Kreisverbände Hagen und Schwelm unter dem Motto „Gemeinsam zum höchsten Ton – Auf nach Breckerfeld“.

Der Samstag begann mit einem geistlichen Wort. Dabei sollten die Bläser auch das Lied „Dich rühmt der Morgen“ singen. Die Melodie ist „In Dir ist Freude“. Allerdings hat der Vorsänger mit „Morgenlicht leuchtet“ die falsche Melodie angestimmt. Viele Bläser waren gespannt, ob es wohl aufgeht. Allerdings wurde dieses ungewöhnliche musikalische Experiment nach 2 Strophen abgebrochen und der Text wurde auf die richtige Melodie gesungen.

Nach dem Warmblasen von Andreas Form (Projektsekretär für Jungbläserarbeit im CVJM-Westbund) wurde die Gruppe geteilt. Die Jungbläser gingen mit Andreas Form und Klaus Wurm in das Gemeindehaus. Der große Bläserchor probte in der Sporthalle unter der Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga und den beiden Kreischorleitern Frank Langenbach und Michael Grams. Ursprünglich war auch CVJM Bundesposaunenwart Matthias Schnabel als Dirigent vorgesehen, er musste aber kurzfristig wegen Krankheit absagen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer Kaffeepause waren alle froh, dass der Tag ab 18:00 Uhr mit dem Konzert von Brass Connection in der ev. Jakobus-Kirche abgerundet wurde. Die neun Musiker wurden von einer 3-köpgigen Band begleitet. Es wurden verschiedene Stilrichtungen von Barock bis Swing in Bläserbearbeitungen u.a. von Bach und Mendelssohn neben Spiritual- und Gospelarrangements vorgetragen. Dass Bundesposaunenwart Matthias Schnabel, der sonst die Gruppe leitet, krank zu Hause war machten die Bläser durch eine gekonnte Moderation wett.

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst. Die Predigt hielt Pfarrer Peter Gräwe, Obmann des Posaunenwerks in der ev. Kirche von Westfalen, zu dem Thema Salz und Licht. Durch den Gottesdienst führte Pfarrer Gunther Urban aus Breckerfeld. Außer den Bläsern wirkte der Gospelchor "Gospel-Train" aus Breckerfeld und eine Band mit. Um die Mittagszeit hatte der Posaunenchor Breckerfeld - unterstützt von vielen Gemeindemitgliedern - eine reichhaltige Palette an Verpflegung im Angebot. Die Bläser konnten in Ruhe klönen, sich andere Chöre im Mittagsprogramm in der Sporthalle anhören oder neue Instrumente der Firma Fasch ausprobieren. Auch die nicht-musikalischen Angebote wie z.B. Kirchturmbesteigung oder das Spiel- und Spaßangebot für Kinder wurde ausgiebig genutzt. Für die Jungbläser wurde ein Jungbläserspiel angeboten. CVJM-Sekretär Andreas Graf führte durch das Mittagsprogramm.

Am Nachmittag wurde noch einmal gemeinsam in der Sporthalle musiziert. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Musizieren von Band, dem Gospelchor "Wegweiser" aus Gevelsberg und dem großen Bläserchor. Auch die Jungbläser bekamen die Gelegenheit, das Eingeübte darzubieten. Der höchste Ton wurde sicherlich zwischendurch geblasen. Die Tontechniker haben mit 105 dB aber auch den lautesten Ton gemessen.

Am Ende waren alle Bläser glücklich und zufrieden. Beseelt von einem tollen Gemeinschaftserlebnis sind alle nach Hause gefahren. Eins stand fest: So etwas müssen wir mal wieder machen!

Text: Frank Langenbach
Foto: Michael Grams

Jungbläser

- das war das Fazit einiger der jüngsten Teilnehmer am 3. Jungbläserwochenende des CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid im Februar 2009 in der CVJM – Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf.

Gänsehautfeeling bei bei einem Bläserstück mit Jungbläsern? Kann doch gar nicht sein… und ob das sein kann – dazu benötigt man lediglich knapp 50 begeisterungsfähige Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren, eine Handvoll Musik- und Pädagogikprofis sowie ein Dutzend engagierte Mitarbeiter, denen die Nachwuchsausbildung der Posaunenchöre am Herzen liegt.

In dieser Zusammensetzung wurde bereits zum 3. Mal in der schön gelegenen Jugendbildungsstätte „Siegerland“ des CVJM – Kreisverbandes Siegen in Wilgersdorf der schon als Geheimtipp gehandelte Jungbläserlehrgang des Kreisverbandes Lüdenscheid durchgeführt. In diesem Jahr mit einer Rekordteilnahme von 60 Dauerteilnehmern, sowie einigen zusätzlichen Teilnehmern am „Hauptarbeitstag“, dem Samstag.

Die Teilnehmer kamen aus den Posaunenchören der CVJM in Brügge, Halver, Lüdenscheid – Werdohler Straße, Plettenberg, Rahmede, Werdohl – Eveking, sowie der Kirchengemeinden Herscheid, Meinerzhagen – Valbert und Plettenberg – Eiringhausen. Ein Junge reiste aus Korschenbroich an, und es gab auch eine Schülerin der Bläserklasse des BGL unter den Teilnehmern.

Unter Gesamtleitung von CVJM-Bundesposaunenwart Andreas Form wurden in 5 Leistungsgruppen zunächst drei gemeinsame Stücke eingeübt, die im Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde Neunkirchen - Salchendorf sozusagen uraufgeführt wurden. Für viele der Kinder war es übrigens das erste Mal, dass sie in einem Gottesdienst mitgewirkt haben. Denn fast 40 % der Teilnehmenden sind noch in ihren Chören in der Anfängerausbildung.

Neben der Musik hatten die Teilnehmer (und auch mancher Mitarbeiter) erstmalig Gelegenheit, technisches Wissen in Sachen Instrumentenpflege und -wartung zu lernen. Zu diesem Zweck hatte Organisator Michael Bertram vom CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid den Instumentenbaumeister Tobias Schubert aus Stelle bei Hamburg engagiert, der in allen 5 Gruppen Grundkenntnisse vermitteln konnte. Für viele Kinder war es interessant, das Instrument zuerst in der Dusche zu reinigen und danach zu sehen, in wie viel Teile man eine handelsübliche Trompete zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Dabei vermittelte Tobias Schubert in kindgerechter Weise das notwendige Wissen über „Schrauben, Fetten und Ölen“.

Erstmals im Rahmen der Jungbläserschulung bestand in diesem Jahr die Gelegenheit, bei den als Mitarbeitern tätigen Profis Andreas Form, Jürgen Heller, Sinje Glaeßner und Joachim Müller, die auch die Leistungsgruppen leiteten, Einzelunterricht zu bekommen. Das wurde von zahlreichen Teilnehmern gern und wissbegierig genutzt.

Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsames Spiel und Sport in der hauseigenen Sporthalle, Kegeln oder andere Geselligkeiten und eine wunderschöne Wanderung (Schneeballschlacht inbegriffen) im Schnee bei strahlendem Sonnenschein. Am Samstagabend erfreuten zwei junge Teilnehmer die Jüngsten mit einer gekonnten Zaubervorstellung, die Begeisterung auslöste.

Zum Schluss am Sonntagmittag wurden alle erarbeiteten Stücke den zum Abholen angereisten etwa 30 Eltern vorgeführt, die es sich nicht nehmen ließen, ihre müden, aber um viele Erfahrungen reichere Sprösslinge wieder in Empfang zu nehmen. Michael Bertram bedankte sich bei einer starken Mitarbeitermannschaft, die das Wochenende engagiert und erfolgreich vorbreitet und durchgeführt hatte. Mit einem gemeinsam gesungenen Irischen Reisesegen und dem Wunsch:“..und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand…“ verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voneinander: „Bis zum 25. April in Halver!“ hieß es, denn an diesem Tag sind alle Teilnehmer des Wochenendes nach Halver zu einem Nachtreffen und einem gemeinsamen öffentlichen Konzert eingeladen. Die sonst übliche Frage: „Bist Du im nächsten Jahr wieder dabei ?“ hatten drei kleine Trompeterinnen aus der Lüdenscheider Ausbildungsgruppe bereits am Samstagabend für sich so beantwortet:“…so ein Jungbläserwochenende müsste wirklich mindestens viermal im Jahr stattfinden…!“

Text: Michael Bertram/Ute Jellinghaus

TBA

Mit weitaus moderneren Tönen als sonst üblich haben Akteure für die Musik der Posaunenchöre geworben.Sie trafen sich hierzu im Dielinger Gemeindehaus. Wer kennt sie nicht, die musikalische Untermalung des Bläserchors während des Gottesdienstes. Meist sind es die üblichen, bekannten Lieder, die jeder mitsingen kann. Jugendlichen fällt es da manchmal schwer, sich für so eine Musik zu begeistern, wenn man sie im Gottesdienst hört. Wer aber das Pilotprojekt vom Bundesposaunenwart des CVJM-Westbundes Klaus-Peter Diehl und dem Vor-Ort-Organisator Torsten Fieseler mit der »TeenagerBrass Academy« besucht hat, war von der gespielten Blechblasmusik sehr beeindruckt. Etwa 30 Akteure aus dem Kirchenkreis Lübbecke, dazu noch E-Piano-Spieler und ein Schlagzeuger gehören zur »Academy«.Die Idee für dieses Projekt entstand im Januar. Die beiden Initiatoren dachten darüber nach, ob man nicht eine chorübergreifende Truppe von Musikern zusammenstellen könne, in der hauptsächlich junge Leute spielen. Diese Idee fand schnell Anklang bei den jugendlichen Blechbläsern, und so konnte im Mai mit den Proben begonnen werden.Insgesamt traf sich die »Teenager Brass Academy« zu zehn Proben von je zwei Stunden. »Am Anfang dachte ich, dass wir alles mit Hintergrundmusik von der CD begleiten müssen, aber gegen Ende hin konnte ich ganz getrost den CD-Player ausstellen, da alle große Fortschritte gemacht haben« erklärte Klaus-Peter Diehl. Er betonte auch, dass es nicht nur wichtig war, diese Stücke mit 30 Bläsern stimmig spielen zu können, sondern an der Technik zu feilen. Besonderer Wert wurde auf Blastechniken, Atmung und Intonation gelegt. Dies merkte der Zuhörer gleich bei den ersten Stücken. CVJM Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl erzählte zwischen den einzelnen Stücke einige Anekdoten über Stücke, Komponisten und vermittelte in seiner Andacht, wie wichtig es heutzutage ist, den christlichen Glauben über die Gruppe hinaus nach außern hin zu bezeugen. Auch die Dielinger Kirchengemeinde begrüßte die Jungbläser und wünschte ihnen, dass sie ihr Engagement weitergeben. In der Halbzeitpause und Ende wurden den Zuhörern kostenlos Kleinigkeiten zu essen serviert, mit der Bitte etwas für die Jugendarbeit der Blechbläser zu spenden. Nachdem eine Zugabe gespielt und die Akteure mit stehenden Ovationen gewürdigt wurden, sagte der Bundesposaunenwart, dass sich im nächsten Jahr bereits drei weitere Kreisverbande/Kirchenkreise für die "Teenager Brass Academy 2009" beworben hätten.

Posaunenchor

Rund 80 Kinder und Jugendliche waren am Samstag,d.8.11.2008 zu einem Jungbläsertag nach Bielefeld gekommen. Unter der Leitung der Chorleiterin Sonja Ramsbrock und Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl sowie einem mehrköpfigen Mitarbeiterteam wurde in 5 Leistungsgruppen gearbeitet.Der Jubläumsposaunenchor hatte alles organisiert. Perfekte Abstimmung zwischen Gruppenarbeit und Catering sorgten für einen effektiven Ablauf. Das Erlernte wurde in einem fast 2-stündigen Konzert am Abend vorgetragen. Als besonderer Gast konnte ein Dudelsackspieler engagiert werden, der zusammen mit allen Jungbläser den "Highlander" intonierte. Die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer entließen die jungen Künstler mit "Standing Ovations" Der nächste Jungbläsertag kommz bestimmt! ;-))

Jungbläser

Rund 60 Kinder und einige erwachsene Anfänger füllten am vergangenen Wochenende nahezu alle Seminarräume der Bildungsstätte in Wuppertal! Egal wohin man hörte, aus jeder Ecke klangen Töne. Laute sowie leise, von allem was. In 6 Bläser-Leistungsgruppen und einer Gruppe für die mitgereisten Ausbilder wurde hart gearbeitet. Die Resultate konnten sich die zahlreich angereisten Eltern,Freunde und Bekannten am Sonntag beim Abschlußkonzert anhören. Es war ein wunderschönes und anstrengendes Wochenende. Alle, Kinder wie Erwachsene ,traten gut gelaunt und mit vielen Eindrücken am Sonntag, nach dem gemeinsamen Essen, die Heimreise an. Natürlich mit dem festen Vorsatz, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. Logisch!

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter! Ohne euch wäre dieses tolle Wochenende so nicht durchführbar gewesen!

Jungbläser

Jungbläser aus dem CVJM-Kreisverband Wittgenstein gestalten zusammen mit dem CVJM-Sekretär Heiner Häcker den musikalischen Abschlussgottesdienst.

Am letzten Sonntag endete die Jungbläserfreizeit mit einem voluminösen Abschlussgottesdienst. Die jungen Musiker aller Stufen spielen zusammen Die Predigt hielt der festangestellte CVJM-Sekretär Heiner Häcker. Der vom CVJM-Wittgenstein für Jugendarbeit angestellte Heiner Häcker verband hierbei gekonnt seine Auslegung mit den neu erlernten Fähigkeiten der Jungbläser. Für die Schulung konnte ebenfalls der vom CVJM angestellte Jungbläser-Sekretär, Andreas Form, gewonnen werden. Der ausgebildete Trompeter war durch seine motivierende und gleichzeitig musikalisch bewundernswerte Art ein großer Gewinn für die Bläserschulung. Die insgesamt zehn Mitarbeiter schulten die 20 Jungbläser in drei Leistungsstufen. Hierbei wurde auch eine Gruppe für absolute Einsteiger eingerichtet. Neben der musikalischen Schulung wurde aber auch ein interessantes Rahmenprogramm entwickelt. Dieses enthielt z. B. einen Spieleabend, eine spannende Nachwanderung, ein von Jungscharmitarbeitern durchgeführtes Geländespiel oder eine Kinonacht.

Die musikalische Ausbildung wurde durch Beteiligung des Trompeters und Musikfachdidaktikers Christoph Barth von der Musikhochschule Köln abgerundet. Finanziell unterstützt wurde diese Jungbläser-Ausbildung durch die Sparkasse Wittgenstein, ohne die eine so umfassende Gestaltung nicht hätte realisiert werden können. Müde und glücklich kehrten die Jungbläser und deren Ausbilder in die Familien und heimischen Posaunenchöre zurück. Die Jungbläser zusammen mit ihren Ausbildern. Mit dabei auch die festangestellten Hauptamtlichen Heiner Häcker und Andreas Form Man wird sich aber spätestens zum Freizeitnachtreffen am Samstag, dem 31. Januar wiedersehen.

Posaunenchor

Mehr als 1.000 Menschen bei Bläsergottesdienst auf der Landesgartenschau

Mehr als 600 Bläserinnen und Bläser spielten unter der Leitung der Posaunenwarte K.P.Diehl, D.Salinga und Ulrich Dieckmann zum Lobe Gottes auf! Und den Menschen zur Freude - das war schon ein gutes Stück "Himmel auf Erden". Zumal das Ganze auch noch vor der traumhaften Kulisse der Landesgartenschau stattfand.

Bläsergottesdienst am Sonntagvormittag auf dem Schützenplatz in Rietberg: Rund 400 Angehörige und Freunde haben die Bläser aus den Posaunenchören der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und CVJM-Westbund mitgebracht. Strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel bescheren Dutzende weitere Zaungäste, die sowohl den Freiluftgottesdienst als auch die anschließende Bläser-Matinee verfolgen.

"Das ist wie ein Abglanz vom Garten Eden", schwärmt Bernhard Silaschi, Leitender Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland. Gerade hat er seinen Klappstuhl in der ersten Reihe des gewaltigen Bläserchores verlassen und ist aufs Podium geeilt. Von dort hat er einen weiten Blick über die versammelten Massen.

Das Blech glänzt golden in der Sonne, jung und alt haben sich dort hinter hunderten von Notenständern zusammengefunden. Im Hintergrund dreht sich das Riesenrad der Landesgartenschau. Silaschi ist überwältigt: "Wenn Bläser zum Lobe Gottes aufspielen", ruft er den Musikanten zu, "dann ist das nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide".

Aber dieser Vormittag ist nicht nur ein Fest für Augen und Ohren, sondern auch ein Gottesdienst. "Träume und Visionen brauchen einen Samen", sagt Peter Gräwe in der Predigt, Pfarrer aus Gelsenkirchen und stellvertretender Landesobmann des Posaunenwerkes in der EKvW. Damit spielt er sowohl auf die Umgebung hier in Rietberg an und ihre prächtigen Pflanz-Anlagen als auch auf das Motto der diesjährigen Landesgartenschau: "Träume wachsen lassen." Viele Träume, so Gräwe, erfüllen sich im Leben eines Menschen nicht. "Aber Gott legt mit Jesus Christus eine Samen in unser Leben, der uns niemals enttäuscht."

So sieht das auch Bernhard Silaschi. "Mit der Posaunenarbeit hat Gott bei uns einen Samen gelegt, der zu einer prächtigen Blüte aufgewachsen ist", meint er. Dann eilt er wieder zurück zu seinem Klappstuhl. Lungenflügel drücken, Lippen spannen sich - erstaunlich, was aus Atemluft werden kann, wenn Könner sie durch Blech pressen: Choräle, Swing. Mal fröhlich. Mal getragen.

Die Bläserinnen und Bläser haben an diesem Sonntagvormittag ganz klar die Lufthoheit bei der Landesgartenschau: Wohl keiner der Besucher kann sein Ohr vor diesen Klängen verschließen. Aber wer wollte das auch? "Blechblaskultur pur", meint Dietrich Fricke, der evangelische Pastor in Rietberg. Und auch er wippt mit der Fußspitze ganz gewaltig mit.

Jungbläser

Drei Tage lang trafen sich rund 50 Jungbläser aus Posaunenchören des CVJM-Westbundes und des Posaunenwerkes der EKvW aus dem gesamten Kirchenkreises Lübbecke zu einer Jungbläserfreizeit im Pollertshof (Pr. Oldendorf). In vier Leistungsgruppen aufgeteilt lernten die Kinder dazu. Themen wie Atmung und Ansatz, Haltung und Spieltechnik, uvm. standen auf dem Lehrplan. Neben einem fähigen Mitarbeiterteam aus dem Kirchenkreis konnten auch die hauptamtlichen Posaunenwarte Ulrich Dieckmann und Klaus-Peter Diehl als Mitarbeiter gewonnen werden. Es wurde aber nicht nur geübt. Die jungen Musikerinnen und Musiker lernten auch, wie ein Blechblasinstrument funktioniert und vor allem wie es richtig gepflegt wird. Dazu war eigens der Instrumentenbauer Tobias Schubert aus der Nähe von Cottbus gekommen. Er zeigte den Kindern genau, wie die Instrumente gereinigt und geölt werden. Darüber hinaus konnte er sofort kleiner Reparaturen vor Ort vornehmen. In sonniger Atmosphäre stellten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können unter Beweis. Eltern, Geschwister und Großeltern kamen zum Abschlusskonzert am Sonntag zum Pollertshof und freuten sich mit den Kindern und Jugendlichen über die Fortschritte. „Auch wenn es viel Vorbereitung braucht, um ein solches Wochenende zu gestalten. Wenn ich sehe, mit wie viel Eifer und Freude die Kinder dabei sind, dann lohnt sich all die Mühe“, sagte Uwe Spreen, Organisator und Posaunenobmann des Kirchenkreises. „Das war wieder ein schönes Wochenende “ erklärt er weiter. „Der Pollertshof ist für`s nächste Jahr wieder gebucht und viele Jungbläser wollen wieder kommen“ wenn es wieder heißt: “Jungbläser im Trainingslager“.

Jungbläser

161 Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Tenorhörner und Tuben... jede Menge Blech, was am Wochenende in der Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf zusammenkam.

Der regelrechte Boom in der Posaunenarbeit im CVJM-Kreisverband Siegerland geht weiter.

161 Nachwuchsmusiker aus Posaunenchören im ganzen Kreis Siegen-Wittgenstein trafen sich am Wochenende zu einer intensiven Schulung in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf.

Das Oberthema der vier Tage war „Mit Leib und Seele" - dazu wurde in Bibelarbeiten mit CVJM-Kreissekretär Martin Ditthardt thematisch gearbeitet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-25 Jahren beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie man seinen Glauben an Jesus Christus im Alltag leben kann.

Musikalisch klang die gesamte Jugendbildungsstätte von Donnerstag bis Sonntag ganz unterschiedlich. In 5 Gruppenstufen mit verschiedenem Leistungsstand wurde an den musikalischen Fähigkeiten gearbeitet. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Benjamin Eibach hatten alle Hände voll zu tun - Tonbildung, Notenlehre, das Einüben ganz neuer Tonarten und Stück - und nicht zuletzt, wenn es an die abendliche Nachtruhe ging. Überhaupt standen der Spaß und die Gemeinschaft bei der Jungbläserschulung ebenso im Vordergrund wie die Musik. Einen absolut würdigen Abschluss fand die Schulung mit dem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle der Jugendbildungsstätte. Rund 400 Besucher hörten Vortragsstücke der einzelnen Gruppen aus den verschiedensten Bereichen. Von Filmmusik („StarWars", „Winnetou") über schottische Volksweisen, einer Pop-Fanfare bis hin zu dem klassischen Choral mit Vorspiel. Eindeutiger Höhepunkt war das von sämtlichen Bläserinnen und Bläsern (rund 200!) gemeinsam vorgetragene Spiritual „My Lord, what a morning" nach einer Bearbeitung von Benjamin Eibach. Eine rundum gelungene Jungbläserschulung des CVJM-Posaunenverbands Siegerland, die Lust macht auf das nächste Event an gleicher Stelle im Herbst dieses Jahres.

Daniel Schäfer

Bericht von Henning Loos

„Neue Impulse - die sind nicht nur wichtig in Wirtschaft und Politik, sondern auch in den CVJM-Posaunenchören im Siegerland. Neue Anregungen holen, fachlich weiterbilden, Austausch untereinander, miteinander musizieren und vieles andere mehr sollten den 80 Teilnehmern der Chorleiter- und Bläserschulung des Posaunenverbands im CVJM-Kreisverband Siegerland in Bad Fredeburg neuen Elan für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der Siegerländer Posaunenchöre geben.

Diese Schulung, die nun bereits zum 5. Mal angeboten wurde, dient insbesondere der Aus- und Weiterbildung von Chorleitern. Hierzu konnten neben den alten Hasen und Chorleitern mit wenig Erfahrung auch Anfänger mal in die Geheimnisse von ¾- und 4/4-Takt hineinschnuppern.

Es war erstaunlich, mit welcher Begeisterung junge Menschen in die Posaunen­chorleitung einsteigen. Mit großer Freude machten sich auch die Teilnehmer in der Chorleiter-Anfängergruppe daran, zu einem Musikstück eine eigene Vorstellung zu entwickeln und als Dirigent diese Vorstellungen dann den Blechbläsern in ihrer Gruppe zu vermitteln. Aber auch die Chorleiter, die teilweise schon über 20 Jahre im Amt stehen, konnten noch neue Dinge lernen. So stellten sich in den Arbeitsphasen solche interessanten Fragen, wie wohl ein 5/4-Takt zu dirigieren ist und wie er zusammengefasst werden kann. Oder auch die Frage, warum auch Körperhaltung und Gestik wesentlich zur Wirkung des eigenen Dirigat's beitragen. Um diese und andere Fragen zu beantworten und in der Praxis zu üben, standen kompetente Dozenten wie z.B. die Kantorin des Kirchenkreises Siegen, Ute Debus, oder der Posaunenwart des CVJM-Westbundes, Matthias Schnabel, zur Verfügung.

Die persönliche Weiterbildung am Instrument und im Ensemblespiel für die Teilnehmer der Schulung bildeten den zweiten Schwerpunkt des Schulungs­wochenendes. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Einzelunterricht bei Berufsmusikern mit Trompete oder Posaune zu nehmen. Hierfür waren unter anderem Blechbläser der Südwestfälischen Philharmonie engagiert.

Neben diesen Themen wurden in Workshops Fragen zur Motivation in der Chorarbeit diskutiert, die Säulen der Posaunenchorarbeit im CVJM betrachtet, oder aber das Verständnis von Klängen und Harmonien geschult. Die Arbeitsphasen eines jeden Tages wurden durch ein gemeinsames Musizieren im Plenum abgeschlossen. Dabei zeigte sich in sehr eindrucksvoller Weise, was 80 engagierte Blechbläser unter der Leitung der jeweiligen Dozenten zu leisten vermögen. Nach einem ereignis- und lehrreichen Tag konnten die Teilnehmer dann in geselliger Runde bei einem Glas Wein Erfahrungen und Ideen austauschen, persönliche Gespräche führen und sich so auch gegenseitig für den Dienst im Posaunenchor stärken.

Stärkung für die Schulungstage und die Chorarbeit, aber auch für das persönliche Leben konnten die Teilnehmer sich in den Andachten mitnehmen, die jeweils morgens und abends die Tage einrahmten. Die Schulung schloss am Sonntagnachmittag mit einem Sendungsgottesdienst unter der Leitung unseres Vorsitzenden Dieter Hofmann, der allen Teilnehmern für das vor ihnen liegende Jahr den Segen und die Kraft Gottes mit auf den Heimweg gab. Mit auf den Heimweg nahmen die Teilnehmer aber auch die Zusage und Ankündigung mit, dass diese erfolgreiche Schulung auch in 2009 an gleicher Stelle wieder stattfinden wird."

Dirigent Klaus-Peter Diehl verlangte viel von den Gottesdienstbesuchern: „Singen Sie laut mit bei den Liedern – so dass ich Sie gut höre!“ Das war gar nicht so einfach gegen den Klang von 140 Bläsern, die den diesjährigen Kreisposaunengottesdienst des CVJM-Kreisverbandes Bünde am Sonntag, dem 24. Februar in der Lutherkirche in Südlengern gestalteten. Unter der Leitung des Bundesposaunenwartes des CVJM-Westbundes spielten die Bläser aus den Chören des Kreisverbandes klassische und zeitgenössische Kompositionen von Telemann, Fünfgeld, Mankel, Engel, Schwager und Michael Schütz bis hin zum 80-Jahre-Hit „YMCA“, mit dem der Gottesdienst in der buchstäblich bis auf den letzten Platz besetzten Kirche ausklang.

Unter den 140 Bläsern waren auch rund 40 Jungbläser, für die das erste Spielen in der großen Gemeinschaft ein ganz besonderes Erlebnis war. Mit dem Swing-Rondo und einer Ballade von Erik Mankel hatte Diehl zwei Stücke ausgewählt, mit denen sie allein ihr Können zeigen konnten.

Über die große Zahl von Jungbläsern freute sich auch der bisherige Posaunenwart des CVJM-Kreisverbandes, Frank Bergmann aus Holsen-Ahle. Nach 14jähriger Amtszeit gab Bergmann (46) das Amt ab an Christian Elges (30) aus Südlengern, der fortan im Vorstand des CVJM-Kreisverbandes für die Bläserarbeit zuständig sein wird. CVJM-Kreisvorsitzender Jürgen Heidemann dankte dem scheidenden Posaunenwart für die langjährige Arbeit und wünschte seinem Nachfolger Gottes Segen.

Geehrt wurden in dem Gottesdienst auch etliche Bläser aus dem Kreisverband für ihren langjährigen Bläserdienst. Klaus-Peter Diehl überreichte Blumensträuße, Urkunden und Ehrennadeln des CVJM-Westbundes an Friedhelm Ellerbrock und Walter Kränkel (40 Jahre), Eduard Berg und Artur Pufal (50 Jahre) und Günter Wehmeier (60 Jahre). „Euer Dienst hat Vorbildcharakter für die Jungbläser“, sagte Diehl bei der Ehrung.

Die Predigt im Gottesdienst hielt der Sekretär des CVJM-Kreisverbandes, Karsten Sewing. Ausgehend von den jüngsten Fällen von Steuerhinterziehung fragte der Prediger nach ethischen Maßstäben und verwies auf den alttestamentlichen Propheten Amos, der die Ungerechtigkeiten und Missstände seiner Zeit benannt hatte. „Was falsch ist, muss auch als falsch benannt werden“, sagte Sewing, warnte aber davor, sich selbst zu überheben. „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, zitierte Sewing Jesus und hob hervor, dass das Streben nach materiellen Dingen keine Erfüllung bringe. Vielmehr gelte Gottes Botschaft: „Suchet mich, so werdet ihr leben.“

Bernd Höner