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Rechtliches für Reiseveranstalter

Sonnenschein und Reiserecht
Gehen wir mal davon aus, dass alle unsere Freizeiten in diesem Sommer reichlich Sonne und gutes Wetter haben. Dennoch können hier ganz schnell trübe Wolken aufkommen, weil sich so mancher Anbieter von Freizeiten rechtlich auf sehr dünnem Eis bewegt. Welche Pflichten hat ein Reiseanbieter? Wer ist überhaupt Reiseanbieter? Es macht Sinn, sich hin und wieder der rechtlichen Lage bewusst zu werden.

Bereits mit einer Freizeit Reiseveranstalter
Was vielen nicht bewusst ist: Sobald ein Verein auch nur eine Pauschalreise anbietet, gilt er als Reiseveranstalter. Als Pauschalreise gelten alle Reisen, in denen mindestens zwei touristische Hauptleistungen (Unterkunft, Verpflegung, Anreise etc.) kombiniert und zu einem Preis verkauft werden. Bietet ein Verein zum Beispiel eine klassische Jungscharfreizeit an (eine Woche in einem Haus an der See mit Komplettverpflegung und der gemeinsamen Anreise mit dem örtlichen Busunternehmen), so gilt das Pauschalreiserecht (BGB § 651 a-m). Dieser rechtliche Rahmen gilt als das verbraucherfreundlichste Recht in Deutschland - mit anderen Worten: Das Eis ist sehr dünn.

Das Gesetz erläutert für Reiseveranstalter die Pflichten und Gewährleistungspflichten, sowie Haftungsfragen für Sach-, Vermögens- und Personenschäden an Teilnehmenden. Diese gelten unabhängig von der Anzahl der angebotenen Freizeiten im Jahr.

Um möglichst nicht in unbezahlbare Haftungsfälle zu geraten, empfehlen wir dringend, Versicherungen für Reiseveranstalter abzuschließen. In der Regel bieten die großen Reiseversicherer Kombipakete für Personen-, Sach- und Vermögenshaftpflichtversicherungen. Die Versicherungssummen richten sich dabei häufig nach den Reisezielen, Transportmitteln sowie Teilnehmendenzahlen.

Kleine Erleichterungen für Gelegenheitsveranstalter
Man kann dennoch zwei Sorten von Reiseveranstaltern unterscheiden. Die "Klassischen" und die "Gelegenheitsveranstalter" - Wer im Jahr nicht mehr als zwei Pauschalreisen anbietet und diese ohne Streben nach Gewinn durchführt, der ist "Gelegenheitsveranstalter". Diesen gewährt der Gesetzgeber zwei Befreiungen:

1. die Umsetzung der BGB-InfoVerordnung entfällt und
2. es ist keine Kundengeldabsicherung (das Ausstellen von Sicherungsscheinen als Kundenschutz im Falle einer Insolvenz) notwendig.

Die klassischen Reiseveranstalter sind hingegen verpflichtet, auch diese beiden Punkte umzusetzen.

Servicepaket für CVJM-Vereine
Um den Anforderungen des Pauschalreiserechtes zu entsprechen, sollten möglichst viele Rechtsfragen in den eigenen Reisebedingungen geregelt sein. Da niemand wirklich in der aktuellen Rechtsprechung firm ist, lohnt es sich, seine Reisebedingungen von einem Rechtsanwalt für Reiserecht kontrollieren zu lassen. Um Ihnen diesen Zugang zu erleichtern, haben wir zusammen mit dem bekannten Rechtsanwalt Rainer Noll ein Servicepaket für Vereine zusammengestellt, die als Reiseveranstalter auftreten. Das Paket umfasst komplette aktuelle Reisebedingungen mit einem Aktualisierungsservice von drei Jahren und kostet für die gesamte Zeit nur 399,00 Euro inkl. MWSt. Hinzu kommen noch diverse Checklisten und rechtlich relevante Hinweise.

Wir haben einen Flyer mit allen Informationen zum Servicepaket Freizeitrecht für Sie zusammengestellt:

 

Bitte geben Sie unten bei Interesse Ihre Kontaktdaten an.
Wir werden uns, sobald uns die Unterlagen vorliegen, dann bei Ihnen melden:

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