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Sierra Leone: Aus Solidaritätsreis wird Saatreis

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Sierra Leone: Aus Solidaritätsreis wird Saatreis

10.05.2015 09:18 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 1)

Gott seid Dank! Die Epidemie klingt ab. Derzeit gibt es nur noch ca. 1 Fall pro Tag. Deshalb werden jetzt vom YMCA Sierra Leone mit der Hilfe aus dem CVJM-Westbund 100 Bauern in der jetzt beginnenden Regenzeit mit Saatreis versorgt. Das sind Ebola-Witwen und -Witwer und stigmatisierte Ebola-Überlebende in den Bereichen Kailahun, Tikonko und Panguma. Dort gibt es jeweils örtliche YMCAs. Man geht nämlich von ca. 40 % Ernteausfällen im Lande aus, weil im letzten Sommer (Regenzeit) nicht alle Felder bestellt werden konnten. Wegen der schwierigen Lage hat manche Bauernfamilie den eingelagerten Saatreis auch selber essen müssen, bzw. die Felder konnten nicht sachgerecht gepflegt werden.

Mit diesem Engagement soll nun Landfamilien die „wirtschaftliche Grundlage“ wiedergegeben werden. Dazu erhalten sie das Saatgut, Werkzeug und Dünger und werden bis zur Ernte von Mitarbeitern des YMCA begleitet. Vielfach wurden Häuser von Ebolaopfern aus Hygienegründen, mit allem was darinnen war, niedergebrannt. Daher auch die Notwendigkeit neuer Werkzeuge. Von diesem Projekt werden an die 1.500 Menschen profitieren, nämlich die Großfamilien dieser Farmer. Und darüber hinaus natürlich noch viel mehr, weil sich das Angebot von Reis auf den örtlichen Märkten nach der nächsten Ernte spürbar erhöhen wird.

Mehr Informationen über die Folgen von Ebola in Sierra Leone

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Kommentar von Paul-Georg Dahl | 17.05.2015

Aufgefallen!!
Im Zeit Magazin Nr.20 vom 13.5.2015 gibt es einen hochinteressanten Bericht zur Bilanz der Deutschen Ebola-Hilfe. Der Ebola-Beauftragte der Bundesregierung Walter Lindner (Botschafter in Südafrika) wird von der Presse auf seiner letzten Reise durch SL, Liberia u. Guinea begleitet. Wenn das alles so stimmt, dann haben wir es hier hochgradig mit Beamtenwillkür zu tun. Nach außen Hilfe Signalisieren und in Wahrheit aussitzen. Muss man gelsen haben. Man darf sich ruhig etwas schämen, von so einer Regierung regiert zu werden.
Liebe Grüße ins Land, PGD