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Die Geschichte von der Ziege - YMCA-Kindergarten und –Schule in Akim Oda

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Die Geschichte von der Ziege - YMCA-Kindergarten und –Schule in Akim Oda

25.01.2013 11:21 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Mit meinen ghanaischen Kollegen, Kwabena Nketia-Addae (Generalsekretär) und Daniel Ofosu (Regionalsekretär) besuche ich den YMCA Akim Oda in der Ostregion von Ghana, und wir sind sofort überrascht, wie einladend nett und schön das Gelände von Kindergarten und Schule gepflegt ist und dieser Eindruck setzt sich beim Betreten des Hauptgebäudes fort. Höchstwahrscheinlich ist dennoch auch hier „Schmalhans Küchenmeister“, will sagen, man kommt finanziell so gerade über die Runden oder auch weniger als das.

Und dennoch treffen wir eine sehr engagierte Schulleiterin und junge Erwachsene Vorstandsmitglieder, denen YMCA und Schule sehr am Herzen liegen. Mit viel persönlichem Einsatz an Zeit, Kraft und auch Geld versuchen sie die Einrichtung auf dem örtlichen Bildungsmarkt zu behaupten. Um Kinder aus entlegeneren Ortsteilen abholen zu können und damit den Einzugsbereich zu erweitern, hatte man einen gebrauchten Minibus angeschafft. Der hat aber nur zwei Jahre durchgehalten. Nun hat man einen Bus angemietet und versucht so „die Kundschaft“ zu halten.

In kurzer Zeit ist es ihnen gelungen, die Belegung von zweiunddreißig auf achtundsiebzig Kinder zu erhöhen und an die Kindergartengruppen weiterführende Schulkassen anzuschließen. In dieser Einrichtung sind viele junge Lehrer beschäftigt. Solche privaten Bildungseinrichtungen in Ghana finanzieren sich über das Schulgeld, das die Eltern für eine bessere Ausbildung bereit sind zu zahlen, als sie sie an öffentlichen Schulen erhalten würden, Damit das Ganze am Ende finanziell dann auch aufgeht, bräuchte es aber noch mehr Schüler. Die nötige Zahl hat man aber noch nicht erreicht. Die derzeitige Situation hat aber dennoch ihr Positives, denn die Klassen sind sehr klein und dadurch ist intensiveres und individuelleres Lernen gewährleistet.

Auch dieser Kindergarten und die Schulklassen haben Unterstützung aus der Aktion „Jungschar weltweit aktiv“ erhalten. Lehrmaterial konnte angeschafft werden, aber auch zwei Computer und Mobiliar. In einer der kleinen Klassen werde ich Zeuge, wie der Lehrer die Schüler theoretisch an den Computer, „das unbekannte Wesen“, heranführt, so dass man dann später die Dinge am richtigen Objekt auch umsetzen kann.

In einer anderen Klasse sitzt eine Erzieherin mit Kindergartenkindern in einer Runde. Da bin ich sehr überrascht, weil ich sonst häufig die Kinder dieses Alters nur in Klassenformation mit Tischen und Bänken habe sitzen sehen. In sehr liebevoller und lebendiger Weise erzählt sie ihnen auf Twi, der örtlichen Sprache, die Geschichte von der Ziege. So habe jedenfalls ich sie verstanden.

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