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Examenstag in der YMCA-Schule in Mpraeso, Ghana

16.07.2012 08:30 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Gemeinsam mit Kwabena Nketia Addae, dem Generalsekretär des YMCA Ghana, seinem Programmsekretär und dem Regionalsekretär Daniel Ofusu bin ich in Mpraeso einer Stadt im Landesinneren von Ghana, auf dem Kwahu-Gebirgszug, mit den Verantwortlichen des YMCA dort verabredet.

Es ist schön, gute Nachrichten mitzubringen. Der CVJM Essen-West möchte nämlich künftig den Kindergarten (Vier- und Fünfjährige) des YMCA Mpraeso finanziell unterstützen. Diese Neuigkeit trifft bei den Verantwortlichen auf große Freude, denn sie empfinden es als eine Wertschätzung ihrer bisher unvergleichlich geleisteten Arbeit im YMCA Ghana, denn mit ganz viel Eigenleistung ist aus dem Kindergarten eine Schule erwachsen, die wegen ihrer guten Bildungsqualität im Ort sehr angenommen wird und populär ist. Derzeit sind insgesamt 650 Kinder in den verschiedensten Klassen auf dem großzügigen Schulgelände. Über zwanzig Lehrerinnen und Lehrer unterrichten sie.

Doch man darf sich nichts vormachen: Der Kindergarten ist in Ghana Vorschule. Buchstaben und Zahlen lernen, das ist hier angesagt.

Heute ist es besonders still in der ganzen Schule. Alle Kinder der unterschiedlichsten Klassen sitzen, den Kopf auf die Hand gestützt, über weißen Zetteln, die sich nach und nach sinnvoll füllen müssen, denn heute ist Examenstag. Zum Ende des Schuljahres wird eine Abschlussprüfung abgelegt. Und damit das Abschreiben ein wenig erschwert wird, werden in jeweils eine Doppelbank ein Schüler der einen Klasse neben eine Schülerin einer anderen gesetzt. – Ach, wie fies das ist! – Und besonders schlimm sind die dran, die alleine eine kleine Bank besetzen müssen. Da gibt es gar keine Chance mehr, dass einem die ältere Nebensitzende vielleicht doch noch den einen oder anderen Tipp zuschmuggeln kann…

Ein weiteres Highlight des Tages liegt aber noch vor uns, denn wir fahren auf den Odwenanoma Mountain, den Antenna Hill, die höchste Erhebung des Kwahu-Gebirges in diesem Bereich. Antenna Hill nenne ich ihn, weil ich mir den ghanischen Namen nicht merken kann und weil dort hoch oben jede Menge Mobilfunkgesellschaften ihre riesigen Antennenmasten aufgerichtet haben. Von hier gibt es einen spektakulären Rundumblick auf die Tiefebene, in deren Mitte, gleich unter uns, denn die Felswand fällt senkrecht herab, die Marktstadt Nkawkaw (gesprochen: Nkoko) liegt. Klar, dass wir hier eine Menge Fotos machen, um unseren Besuch hier oben zu dokumentieren, denn für meine einheimischen Kollegen, bis auf unseren Fahrer Paul, ist das hier neu, sie sind das erste Mal auf diesem Berg und genießen es sichtlich.

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