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Weltratstagung 2014: Vom Gruppenfoto bis zur Kleingruppe

03.07.2014 09:55 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Vom Gruppenfoto bis zur Kleingruppe Weltratstagung des CVJM, Estes Park, Colorado, USA

Wie macht man ein Gruppenfoto mit über 1.300 Menschen aus 83 Nationen? So viele Teilnehmende hat nämlich die Weltratstagung des CVJM in Estes Park in Colorado, USA. Vor dieser Herausforderung standen die Organisatoren des YMCA-Konferenzentrums, das gar über 5.000 Betten verfügt in Häusern, die sich über den ganzen kleinen YMCA-Ort in den Rocky Mountains verteilen.

Man hat diese ganz praktische Lösung gefunden: einen Hublift heranschaffen, auf der Plattform die Fotografen festschnallen und ab geht’s in die Höhe über die Köpfe der Teilnehmenden. Für sie ist auf dem Boden genau markiert, wer an welcher Stelle zu stehen hat. Und schon kann das Fotoshooting beginnen. Nun – auf das Ergebnis bin ich schon gespannt.

Für uns im deutschen CVJM ist die Methode nicht so neu aber für die Serie der Weltratstagungen des CVJM. An allen Vormittagen treffen sich die Teilnehmenden in über 50 Kleingruppen und werden dabei von jungen Erwachsenenteams, den Change Agents des CVJM-Weltbundes (Agenten der Veränderung), aus allen Kontinenten angeleitet. Das Thema ist Youth Empowerment, also: Jugendliche und junge Erwachsene befähigen und ihnen Verantwortung übertragen. An dieser Thematik in meiner Gruppe Nr. 52 zusammen mit CVJMern aus der Dominikanischen Republik, Süd Korea, Kenia, Philippinen, Australien, USA, Kanada, Schweiz, Trinidad & Tobago und Deutschland zu arbeiten ist schon spannend, denn im jeweiligen nationalen Kontext arbeiten die CVJM sehr unterschiedlich. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Gemeinsam wird die Gefahr von Jugendarbeitslosigkeit wahrgenommen. Die Frage nach Natur und Umwelt, also Gottes Schöpfung, stellt sich.

Der CVJM soll Raum sein, in dem junge Menschen ganzheitliche Veränderung erfahren und sich ausprobieren können, was sich auf das ganze weitere Leben auswirken wird. So werden sie befähigt, ihr Umfeld mitzugestalten und Verantwortung zu übernehmen. Es ist richtig gut, dass durch die Kleingruppen die große und unübersichtliche Zahl der Teilnehmenden einmal am Tag übersichtlich heruntergebrochen wird. Hier kann man sich kennenlernen, persönlich voneinander erfahren und auch über die unterschiedlichen Arbeitsweisen der CVJM in der Welt lernen.

Nicht jeder der Delegierte ist es so gewohnt, weil es vielleicht im Heimat-CVJM so nicht üblich ist, doch der junge philippinische Mitarbeiter aus dem Team, der heute die Hauptleitung meiner Kleingruppe hatte, bat zu Beginn und am Ende jeweils einen Teilnehmenden zu beten. Gut, dass Jesus in der Mitte ist. Christus und Glauben sind global und das leben wir hier.

Eckard M. Geisler
Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen
CVJM-Westbund

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