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Wie YMCAs in Westafrika sich für junge Menschen engagieren – „CVJM weltweit“ im CVJM Reinheim im Gespräch

28.08.2011 19:27 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Sierra Leone

„Wie ist das mit der CVJM-Bewegung auf diesem Globus?“ Genaues darüber wollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CVJM Reinheim wissen. Und so kommen sie ins Staunen, dass ihr kleiner Ortsverein am Rande des Odenwaldes zu einer weltweiten Gemeinschaft der CVJM gehört, die in 130 Nationen präsent ist. Ab und an hatte man ja bereits in der Vergangenheit Mitarbeiter aus dem YMCA Sierra Leone, Westafrika, zu Gast. Im gleichen CVJM-Kreisverband Stakenburg gelegen, hat nämlich der CVJM Eberstadt eine Partnerschaft mit dem YMCA Waterloo in Sierra Leone, dessen Besucher die Gelegenheit nutzten, auch andere Vereine in der Nachbarschaft kennenzulernen. Wie wohl im ländlichen Raum gelegen, sind die CVJMer in Reinheim also an diesem Abend bereits „vorgewärmt“ für den spannenden Ausflug in die Weite der CVJM-Welt. Und die hat es dann immer auch gleich mit anderen Sprachen, Kulturen, Verhaltens- und Arbeitsweisen zu tun.

So sehen die Christen in den Partner-YMCAs des CVJM-Westbundes in Ghana und Sierra Leone, in Westafrika, ihren Schwerpunkt in geistlich motivierter sozialdiakonischer Arbeit. Jungen Menschen eine Bildungs- und damit Lebensperspektive zu geben, ist ihr großes Anliegen und so sind sie richtig gut in Bereichen wie Vorschulerziehung, Schul- und Berufsausbildung. Und damit prägen sie junge Leute, die die Zukunft dieser Länder sind. Ihre Arbeit geschieht in einem multireligiösen Umfeld. Neben dem Christentum sind es Animismus und Islam, die um die Menschenherzen konkurrieren. Daher ist es besonders wichtig, das sich engagierte Christen junger Menschen annehmen, ihnen Vorbilder sind und sie prägen.

Zwei Jahreszahlen markieren den Startpunkt der sich dynamisch in der Welt ausbreitenden CVJM-Bewegung: Es ist der 6. Juni 1844, an dem im Tuchhandelshaus Hitchcock & Rodgers, gleich neben der St. Paul’s Kathedrale im Herzen von London, der Tuchhandelsgehilfe George Williams mit elf anderen jungen Angestellten den ersten YMCA der Welt gegründet hat. Und es ist das Jahr 1855, nur elf knappe Jahre später, in dem in Paris am Rande der Weltausstellung Delegierte aus vielen Ländern, in denen sich CVJM etabliert hatten, den CVJM-Weltbund gründeten. Der CVJM-Westbund war einer dieser Verbände.

Am Liebsten würde sie ja ein Jahr bei so einem YMCA in Afrika mitarbeiten, bekennt eine der Mitarbeiterinnen und es beginnt ein intensives und interessantes Gespräch über die Begegnung mit der Lebenswirklichkeit eines YMCA auf einem anderen Kontinent. Das Fazit ist: bei solch einem Auslandsjahr ist man selber wahrscheinlich eher die Lernende, weil man in einem anderen Land mit anderer Sprache und so ganz anderer Kultur gleichsam bei Null anfängt und sich langsam in die andere Gesellschaft hineindenken und hineinfinden muss.

Westafrika gibt es an diesem Abend aber auch noch zu schmecken: Es sind frittierte Chips der Kochbanane, sie schmecken so ähnlich wie Kartoffelchips und eine besondere sierra leonische Süßigkeit aus Erdnusscreme, Cassava-Flocken und Zucker. Und es lässt sich nicht leugnen: „Beide schmecken!“

Es bleibt schließlich die Frage, wie man sich denn als kleiner Ortsverein im Weltdienst des CVJM engagieren könne, denn für eine Partnerschaft mit einem YMCA in Afrika habe man keine Kapazitäten. Beim gemeinsamen Nachdenken eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten:

  • über einen definierten Zeitraum ein besonderes Projekt finanziell unterstützen und an seiner Entwicklung Anteil nehmen
  • an der nächsten Studienreise „Ghana-Kompakt“, Ostern 2013, zwei Mitarbeitende als „Weltdienst-Botschafter“ des Vereins teilnehmen lassen, mit dem Auftrag, das Erlebte in Gruppen und Programme des Vereins einzuspeisen
  • einen CVJM-Sonntag „CVJM weltweit“ zu planen, mit afrikanisch geprägtem Gottesdienst, afrikanischem Essen und einem Weltdienst-Infoprogramm

Das Fazit: Selbst ein kleiner Verein kann sich aktiv in die weltweite CVJM-Bewegung einbringen!

Eckard M. Geisler
Bundessekretär für Weltdienst und Internationale Beziehungen

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