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YMCA Ranchi, Nordostindien - "Blumiges" Willkommen

20.04.2015 17:22 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Jedes Land, jede Kultur hat ihre besonderen Formen, einen Gast zu begrüßen und ihn willkommen zu heißen.

In Ghana ist es das Glas Wasser, das man dem Besucher als erstes zur Begrüßung bei Ankunft überreicht und ihn nach dem Grund seines Kommens befragt.

Auch hier im indischen Bundesstaat Jharkhand, hier in Ranchi, habe ich besondere Ausdrucksformen des Willkommens erfahren.

tl_files/cvjm/Blog/Weltdienst/Indien-Ranchi-2015/7-1-Besprengen-mit-Wasser.JPG

 

tl_files/cvjm/Blog/Weltdienst/Indien-Ranchi-2015/7-2-Haende-reinigen.JPGDa unsere Besuche jeweils angekündigt waren, wurden wir immer schon von einer kleinen Gruppe Gastgeber erwartet. In der Sprache Hindi gibt es das geflügelte Wort: "Der Gast ist unser Gott." Und entsprechend aufwändig ist das Begrüßungszeremoniell.

In einem kleinen Messinggefäß, das von einer Frau auf dem Kopf getragen wird, wird Wasser gebracht. Auf einem Messingteller liegen ein wenig roter Farbstoff und kleine Blüten.

 

 

 

tl_files/cvjm/Blog/Weltdienst/Indien-Ranchi-2015/7-3-Roter-Punkt-und-Bluetenkranz.JPGZum Empfang werden die Gäste mit einem kleinen Zweig mit dem Wasser besprengt, dann werden ihnen die Hände gewaschen, eine andere Frau trocknet sie mit einem Tuch, dann werden ein roter tropfenförmiger Punkt auf die Stirn gemalt und die Blüten über die Besucher gestreut. Schließlich wird ihnen noch ein Blütenkranz umgehängt. Das Empfangskomitee singt den Gästen ein Begrüßungslied und tanzend geht es mit ihnen zum Versammlungsort. Dabei wird mit Trommeln der Rhythmus gespielt.

 

 

 

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Und da die Sonne auch schon mal im Zenit stehen kann, werden die Gäste auf ihrem Weg mit einem Schirm vor den stechenden Strahlen geschützt.

Nun, die Reihenfolge hat sich auch schon mal geändert, doch die meisten der Gestaltungselemente kamen bei jeder Begrüßungszeremonie zum Zuge.

tl_files/cvjm/Blog/Weltdienst/Indien-Ranchi-2015/7-5-Der-Blumenstrauss.JPGImmer wieder gab es dann auch einen Blumenstrauß überreicht. So gibt es in Ranchi viele Geschäfte, die fertig gebundene Sträuße mit prachtvollen Blumen feilbieten, darunter Gerbera, Gladiolen und Rosen. Da ich Blumen und Blüten selber sehr gerne mag, hatte ich große Freude am Begrüßtwerden. Bedauerlich war nur, dass ich die gegen Ende erhaltenen Sträuße nicht mehr richtig genießen konnte, da ja meine Rückreise bevorstand.

Sie haben dann aber die Wohnung meines indischen Kollegen Chonhas Kujur noch für ein paar Tage fröhlich schmücken können.

Eckard M. Geisler
Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen

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