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YMCA Ranchi, Nordostindien - Dorfentwicklungsprogramm verbessert die Lebenssituatio

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YMCA Ranchi, Nordostindien - Dorfentwicklungsprogramm verbessert die Lebenssituatio

15.04.2015 17:07 von Eckard M. Geisler in CVJM weltweit (Kommentare: 0)

Der YMCA Ranchi, Jharkhand, Nordostindien, richtet sich mit seiner Arbeit und seinen Angeboten in der Millionenstadt vor allem an Slumbewohner, Ausgegrenzte, Kinder und Frauen, die am Rande der Gesellschaft leben. Damit arbeitet er ganz stark in Ergänzung zu und in Kooperation mit den Kirchen.

Er hat aber auch Bewohner von Dörfern, die weit ab von der Großstadt liegen, wo Bildung und Infrastruktur entsprechend der Entfernung abnehmen, im Blick. Hier wohnt die Urbevölkerung. Fünfzig Kilometer von Ranchi entfernt, in Maranghada, gibt es das "YMCA Village Re-Construction Programme" mit einem eigenen Zentrum, dass auch für Freizeiten genutzt wird.

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In den vergangenen Jahren hat sich der YMCA in 62 kleinen Dörfern in dieser Gegend engagiert, z.B. hat er angeregt und geholfen Teiche auszuheben, um die Bewässerung der Landwirtschaft zu verbessern und hat Zufahrtswege zu Dörfern ausgebaut.

Im Gegensatz zur Millionenstadt Ranchi ist das Leben auf dem Lande mehr als bescheiden. Ackerbau geschieht auf den oft terrassierten Felder noch in alter Weise mit dem von Kühen gezogenen Pflug. Die Häuser in den Dörfern sind aus Lehm gebaut. Wer es sich leisten kann, der deckt sie mit halbrunden Dachpfannen. Das ist bemerkenswert. Im ganzen Umland gibt es reiche Tonvorkommen und manch kleine Ziegelei steht am Horizont. Auch in der Stadt sind viele alte Häuser mit den roten Ziegeln gemauert und gedeckt.

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Wir besuchen die Dörfer Piridih und Bursu. Auch hier hat der YMCA mit seinem Dorfentwicklungsprogramm kleine bescheidene Vorschulen eingerichtet und hilft den Frauen sich zu organisieren und sie zu schulen. Jeweils fünfzehn von ihnen werden in einer Selbstverwaltungsgruppe zusammengefasst. Gemeinsam sparen sie und geben aus dem Ersparten Kleinstkredite an ihre Gruppenmitglieder. Ihre Gruppenzugehörigkeit dokumentieren sie selbstbewusst in ihren gleichfarbigen Saris. Eine der Frauen wird stolz hervorgehoben. Mit einem Kleinstkredit aus ihrer Gruppe konnte sie in kurzer Zeit das Dreifache erwirtschaften, was schlussendlich ihrer Familie, ihren Kindern, zugute kommt.

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tl_files/cvjm/Blog/Weltdienst/Indien-Ranchi-2015/6-7-Maedchen-mit-Palmkreuz.JPGSo hilft der YMCA Ranchi, dass sich auch im ländlichen Raum die Lebensverhältnisse der Menschen verbessern. In Bursu, nehme ich aus dem Augenwinkel ein wenig Abseits von der Versammlung ein Mädchen wahr. Versunken spielen ihre Finger mit einem kleines Palmkreuz. Dieses ist ein christliches Dorf - und morgen ist Palmsonntag, den ich in Ranchi zusammen mit den einheimischen Christen feiern werde.

Eckard M. Geisler
Bundessekretär für Weltdienst und internationale Beziehungen

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