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KIE Ungarn

1991 wurde der CVJM (KIE) in Ungarn nach der Wende wiedergegründet. Vor dem zweiten Weltkrieg war er der stärkste Jugendverband des Landes, von dem jedoch durch die Jahrzehnte des Kommunismus kaum noch etwas übrig geblieben war. Junge Erwachsene knüpften aber an die alten Wurzeln an und so konnte der KIE in Ungarn 2011 sein Zwanzigjähriges feiern.

Die CVJM-Bewegung in Ungarn ist noch sehr klein. Die CVJM-Gebäude in Budapest und im Lande, die man durch den Kommunismus verloren hatte, erhielt man nicht wieder. Jedoch konnte sich der KIE für andere Immobilien aus Staatsbesitz bewerben, so dass die Ortsvereine in Békéscsaba und Kiskörös jetzt eigene Räume haben. In Balatongyörök am Plattensee, erhielt der KIE ein Freizeitheim, das mit Hilfe aus dem CVJM-Westbund um- und ausgebaut werden konnte und jetzt dem KIE in Ungarn als Zentrum dient. Aber auch Gruppen und Einzelreisende aus dem CVJM in Deutschland sind willkommen. Das Haus leitet Tamas Marton, der ehemalige Sekretär des ungarischen Nationalverbandes.

Ein wichtiger Arbeitszweig im ungarischen KIE sind die Tappancs, die Barfüßler. So heißt die ungarische Form bündischer Jugendarbeit. Kulturcafés sind ein anderes Angebot, das sich vor allem an junge Erwachsene richtet.