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Fördermittel für Vereine in Zeiten von Corona

In der folgenden Übersicht haben wir Fördermöglichkeiten zusammengetragen, die zur Abfederung der finanziellen Folgen der Corona-Krise in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen bzw. Hessen, aber auch überregional beantragt werden können. Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Solltet ihr Kenntnis von Fördermöglichkeiten haben, die hier nicht aufgeführt sind, freuen wir uns über einen entsprechenden Hinweis.

Laufend aktualisierte Informationen zur Förderung gemeinnütziger Ziele veröffentlicht auch Torsten Schmotz im Fördermittel-Blog.

Fördermittel NRW

Die Landesregierung NRW legte 2020 ein Sonderprogramm »Heimat, Tradition und Brauchtum« zur Unterstützung von Vereinen und Verbänden auf. Gemeinnützige Vereine oder Organisationen, die im Sinne ihrer satzungsgemäßen Aktivitäten den Bereichen Heimat, Tradition und Brauchtum zuzuordnen sind, sollen zur Überwindung eines durch die Corona-Krise verursachten existenzgefährdenden Liquiditätsengpasses beim Land Nordrhein-Westfalen einen einmaligen Zuschuss in Höhe von bis zu 15.000 Euro beantragen können. Da die Laufzeit des Sonderprogramms verlängert wurde, ist eine Antragstellung noch bis zum 31. Juli 2021 möglich.

 

Landessportbund NRW

Die „Soforthilfe Sport“ können alle notleidenden Sportvereine sowie die Mitgliedsorganisationen des LSB NRW ab dem 16. November 2020 bis zum 15. März 2021 erneut über das »Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen" online beantragen.

 

Soforthilfen 2020 NRW

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung NRW hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Förderung NRW-Vereine und Ehrenamt
Das Land Nordrhein-Westfalen stellt zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise über eine Million Euro bereit. Damit sollen insbesondere die Arbeit und Hilfsangebote der Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine vor Ort unterstützt werden, damit diese ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren, erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser umsetzen können. Die Mittel sollen möglichst schnell und mit wenig bürokratischem Aufwand zur Verfügung gestellt werden. 

Die Pressemitteilung zu diesem Programm und die FAQs mit weiterführenden Hinweisen können hier heruntergelden werden:

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Fördermittel Hessen

Landessportbund Hessen 
Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport (HMdIS) hat am 21. April ein Förderprogramm speziell für die Existenzsicherung von gemeinnützigen Sportvereinen aufgelegt, die Mitglied im Landessportbund Hessen sind. Beantragt werden kann diese Landeszuwendung von Vereinen, die im ideellen Bereich oder in der Vermögensverwaltung aufgrund der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzbedrohliche finanzielle Notlage und/oder einen Liquiditätsengpass geraten sind.


Hessischer Jugendring

Der Hessische Jugendring dokumentiert auf seiner Homepage Fördermöglichkeiten und weiterführende Hinweise zum Umgang mit den Folgen der Corona-Pandemie.

 

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration (HMSI)

  • Reduzierung Eigenanteile Allgemeine Jugendarbeit und Außerschulische Jugendbildung
    Aufgrund der zu erwartenden geringeren Einnahmen im Bereich der Eigenmittel, beabsichtigt der Hessische Jugendring im Jahr 2020, die Eigenmittelregelung für die Bereiche Allgemeine Jugendarbeit und Außerschulische Jugendbildung zu erleichtern
  • Förderfähigkeit von Stornokosten
    Aufgrund des Verbots der Maßnahmen fallen in der Regel für diesen Zeitraum keine Stornogebühren beim Rücktritt von Buchungen an (z.B. für den Aufenthalt in Bildungsstätten), da der Begründungszusammenhang „Höhere Gewalt“ vorliegt. Sollten dennoch Stornokosten anfallen, so können diese in den Verwendungs-nachweisen in den Bereichen allgemeine Jugendarbeit und außerschulische Jugendbildung aufgeführt werden und sind grundsätzlich zuwendungsfähig.
  • Hilfen für Jugendbildungsstätten, Seminarhäuser, Zeltplätze etc.
    Die finanzielle Situation von Bildungsstätten, Seminarhäusern, Zeltplätzen etc. ist besonders schwierig. Neben den hohen Einnahme-Ausfällen dieser betrieblichen Einrichtungen wirken sich zudem die laufenden, fixen Kosten finanziell negativ aus. Der Bund und die Länder sind sich inzwischen einig über einen gemeinsamen Hilfsfond für Jugendherbergen, Bildungsstätten, Seminar- und Bildungshäuser und Zeltplätze. Demnach wird der Bund die bundesweiten Einrichtungen unterstützen und die Länder die regionalen Einrichtungen. Aktuelle Zahlen und weitere Informationen liegen uns hierzu noch nicht vor. Zur Umsetzung des Hilfsfondses in Hessen führt der hjr aktuell eine hessenweite Abfrage zur finanziellen Situation der Bildungsstätten, Seminar- und Gruppenhäuser und Zeltplätze in Trägerschaft der hessischen Jugendverbände durch.

Hessisches Förderprogramm zur „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“
Das Land Hessen startete am 20.04.2020 das neue Förderprogramm „Weiterführung der Vereins- und Kulturarbeit“, um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie für die hessische Vereins- und Kulturlandschaft abzufedern. Dazu können seit dem 1. Mai 2020 entsprechende Anträge gestellt werden. Alle als gemeinnützig anerkannten Vereine in Hessen sind antragsberechtigt.

 

Hilfen des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
Die Hessische Landesregierung hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt. Gewerbliche Unternehmen, Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft, Sozialunternehmen, sowie Selbstständige, Solo-Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss unterstützt.

Überregionale Fördermittel

Corona-Hilfen der Bundesregierung

 

Corona-Novemberhilfe -und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.Um die Hilfe zu beantragen, wendet euch bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt.

 

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für diesen Zeitraum können ab sofort gestellt werden.

Um Überbrückungshilfe zu beantragen, wendet euch bitte an einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt. Die Antragsfrist endet am 31. Januar 2021.

 

Überbrückungshilfe III

  • Für die Zeit von Januar bis Juni 2021 wurde bereits eine Verlängerung der Überbrückungshilfe zu etwas veränderten Bedingungen beschlossen: Die Überbrückungshilfe III.
  • Die Überbrückungshilfe III enthält mehrere Fördermaßnahmen. Dazu gehört auch ein Förderinstrument für Einrichtungen, die wegen Lockdown-Auflagen schließen müssen, als Nachfolgemaßnahme zur Dezemberhilfe.
  • Allerdings kann man noch keine Anträge stellen. Auch die genauen Details und Bedingungen sind noch nicht bekannt.
  • Deshalb ist nicht klar, ob weiterhin auch gemeinnützige Organisationen und eingetragene Vereine von der Förderung profitieren werden.

 

#WE KICK CORONA

Mit der Initiative #WeKickCorona wollen Profi-Fußballer denen helfen, die anderen helfen, und so einen Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft auch nach der Krise so vielfältig und stark ist, wie vorher.

 

Deutsches Kinderhilfswer

Das DKHW gibt Fördermittel zur Hilfe für Kinder- und Jugendarbeit in der Corona-Krise

 

European Youth Foundation

Die European Youth Foundation hat ein Corona-bezogenes Förderprogramm ins Leben gerufen. Es richtet sich an lokale, regionale oder nationale Jugendorganisationen, die Probleme bearbeiten wollen, die im Kontext der Corona-Pandemie aufkommen. Eingereichte Projekte sollten dabei solidarisch ausgerichtet sein und sich mit einem der folgenden Themen beschäftigen:

  • Erreichung und Unterstützung potenziell benachteiligter Menschen (z. B. Wohnungslose, Flüchtlinge, Asylsuchende, Menschen mit Behinderung, Menschen in Isolation oder Menschen in abgelegenen Regionen)
  • Unterstützung des Gesundheits-, Sozial, oder Bildungssystems
  • Menschenrechtsbildung im Angesicht von Corona

Aktion Mensch

Die Aktion Mensch bringt Sie ins Internet: Mit dem Aktions-Förderangebot „Internet für alle“ werden Investitionskosten und Bildungsangebote gefördert, die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen am digitalen Fortschritt ermöglichen. Noch bis zum 30. September 2021 kann Ihr Projekt mit 2 x 5.000 Euro ohne Eigenmittel gefördert werden. Maximale Projektlaufzeit ist 1 Jahr.
 

Förderung Investitionskosten "Internet für alle"

Gefördert werden Investitionen für Hardware, wie zum Beispiel Router, Computer, Tablets oder spezielle Ein- und Ausgabegeräte zur Herstellung sowie die Anschaffung von Software zur Herstellung von Barrierefreiheit. Ebenfalls gefördert werden Erstinstallation sowie Service-/Supportleistungen, die mit der Erstinstallation in Verbindung gebracht werden können.
 

Honorar- und Sachkosten für "Internet für alle"

Bildungsangebote für Nutzer*innen und gegebenenfalls auch Mitarbeiter*innen in den Bereichen Medienkompetenz, Bedienung und Handhabung der Technik sowie Information über die Möglichkeiten und Risiken der Internetnutzung.

Deine Ansprechpartnerin

Miriam Börsting

Referentin für Vereinsrecht und Fördermittelmanagement

0202 57 42 21

m.boersting@cvjm-westbund.de