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Berichte und Bilder

Erdfressertour am 6.9.2020

Ohrenbetäubender Lärm. Hochdrehende Motoren in R4q Bauweise bis zum einsetzenden Drehzahlbegrenzer. An einem Ort am Niederrhein. Nein wir waren das nicht, aber wir wurden so empfangen. Bei einem Motorrad Bekleidungsausstatter mit vier Buchstaben. Zwei davon sind gleich. Mehr verrate ich aber nicht. Dort ging es los zur Erdfresser Tour mit 10 Bikes. Zugegebener Weise es ist schon eine etwas besondere Idee durch den Braunkohletagebau zu fahren. Dafür benötigt man einen Eingeborenen, der die Tour führt. Den hatten wir zum Glück. Im Schlepptau der K1, welche leuchtet wie ein rot-gelbes Bonbon, fuhren wir zum ersten Haltepunkt. Vorbei an großen Industriebauten und durch kleine Seitenstraßen zum Tagebau Garzweiler. Den Stopp legten wir ein an einem Ort namens „Ausguck“. Bodo mit dem Bagger und seine Brüder  graben dort 300 Meter in die Tiefe um an ein Kohleflöz von 35 Meter zu kommen. Was links weggebaggert wird, wird rechts wieder angefüllt. So einfach geht das. Nach dem Einwirken  dieser imposanten Maschinen auf unser Gemüt fuhren wir weiter. Durch eine Landschaft voller Rohre und Pumpenhäusern und  durch zwanghaft aufgegebene Dörfer. Das ist schon etwas befremdend in einem Land mit der demokratischsten Demokratie.
Naja, so ganz doch nicht. Der Schreiber dieses Artikels kommt aus dem bergischen Land.
Das Elternhaus seines Großvaters liegt versunken in der großen Dhünntalsperre.
Nun zurück zur Tour.
Wir erreichten einen Aussichtspunkt an dem der „kleine Inden Mann“ steht. Dort gibt es Schautafeln über den Braunkohletagebau, Blick auf den „großen Inden Mann“ und das Kraftwerk Weißweiler.  Ein guter Zeitpunkt für ein paar warme Worte. Der Reiseführer nutzte die Gelegenheit, wie es sich für eine gute CVJM Tour gehört, uns ein paar aufbauende Worte aus dem Buch der Bücher zu lesen. Gestärkt durch die Worte musste es nun weitergehen, denn bis hierhin hatten wir erst 80 Km der angepeilten 180 Km gefahren, anscheinend musste jetzt der schnelle Ritt beginnen. Dem war auch so. Nun ging es schön durch das niederrheinische Hinterland. Die Niederlande waren schon ausgeschildert. Bei Westwind hätte man den Duft von Frikandellen in der Nase gehabt. Es war aber kein Wind, vielleicht zum Glück. Den nächsten Stopp legen wir an der Selfkant Bahn ein. An einem liebevoll gestalteten Bahnhof namens „Schierwaldenrath“. Dort gab es eine Schmalspurbahn. Die Schrauberhalle konnte besichtigt werden, restaurierte Wagons, kleine Lokomotiven und für die Ostalgiker einen IFA Kranwagen. Es gab auch ein Kaffeehaus, welches aber bedingt durch den „kleinen gemeinen unsichtbaren Killer“ geschlossen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Truppe schon dezent entkoffeiniert. So ging es auf zur letzten Etappe. Wie an der Perlenkette aufgereiht fuhren wir vorbei an endlos weitläufigen Feldern, Traktoren mit zwei Anhängern voll Ladegut und einem ausgebrannten Mähdrescher. So erreichten wir das Ziel:  Brüggen. Hier konnten wir unsere leer gefahrenen Koffein- und Kohlehydratspeicher wieder auffüllen.
Es war eine sehr schöne Tour bei trockenem Wetter. Danke an den  Reiseführer.
Euer Jäni

Eisdielentour 2020

Sonntags um kurz vor 10 Uhr erschienen in Eipringhausen 18 Personen die sich auf 4 Gruppen verteilt haben.
Über schöne Strecken ging es an der Bevertalsperre vorbei, über Nebenstraßen und Schleichwege durch Orte wie Wasserfuhr, Anschlag und Holthausen zur Ennepe und ihrem Stausee. Weiter ging es in einer Runde um Rüggeberg und über Beyenburg nach Wuppertal. Nach gut 2 Stunden kamen wir an dem Schwebebahnbistro auf der Bundeshöhe an. Dort gab es Erbsensuppe und eine Andacht von Gerd Halfmann.
Auf der 2. Etappe ging es weiter über viele kleine Straßen, leider gab es in Ortsdurchfahrten Baustellen, so daß wir ein Stück der Strecke der Vormittagsetappe bei Scheideweg nochmals gefahren sind. Der Halt am Freiluftaltar Ommerborn ist beeindruckend, danach kamen wir über Lindlar, Engelskirchen und Much bald in Nümbrecht an.
Bei den Gesprächen an der Eisdiele wurden wir von vielen nach weiteren Touren gefragt...

Freizeit Vigo di Fassa 2018

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