Startseite> Sport> Motorradfahrer

Motorradfahrer

Bericht von der Erdfressertour  2020

Ohrenbetäubender Lärm. Hochdrehende Motoren in R4q Bauweise bis zum einsetzenden Drehzahlbegrenzer. An einem Ort am Niederrhein. Nein wir waren das nicht, aber wir wurden so empfangen. Bei einem Motorrad Bekleidungsausstatter mit vier Buchstaben. Zwei davon sind gleich. Mehr verrate ich aber nicht. Dort ging es los zur Erdfresser Tour mit 10 Bikes. Zugegebener Weise es ist schon eine etwas besondere Idee durch den Braunkohletagebau zu fahren. Dafür benötigt man einen Eingeborenen, der die Tour führt. Den hatten wir zum Glück. Im Schlepptau der K1, welche leuchtet wie ein rot-gelbes Bonbon, fuhren wir zum ersten Haltepunkt. Vorbei an großen Industriebauten und durch kleine Seitenstraßen zum Tagebau Garzweiler. Den Stopp legten wir ein an einem Ort namens „Ausguck“. Bodo mit dem Bagger und seine Brüder  graben dort 300 Meter in die Tiefe um an ein Kohleflöz von 35 Meter zu kommen. Was links weggebaggert wird, wird rechts wieder angefüllt. So einfach geht das. Nach dem Einwirken  dieser imposanten Maschinen auf unser Gemüt fuhren wir weiter. Durch eine Landschaft voller Rohre und Pumpenhäusern und  durch zwanghaft aufgegebene Dörfer. Das ist schon etwas befremdend in einem Land mit der demokratischsten Demokratie.
Naja, so ganz doch nicht. Der Schreiber dieses Artikels kommt aus dem bergischen Land.
Das Elternhaus seines Großvaters liegt versunken in der großen Dhünntalsperre.
Nun zurück zur Tour.
Wir erreichten einen Aussichtspunkt an dem der „kleine Inden Mann“ steht. Dort gibt es Schautafeln über den Braunkohletagebau, Blick auf den „großen Inden Mann“ und das Kraftwerk Weißweiler.  Ein guter Zeitpunkt für ein paar warme Worte. Der Reiseführer nutzte die Gelegenheit, wie es sich für eine gute CVJM Tour gehört, uns ein paar aufbauende Worte aus dem Buch der Bücher zu lesen. Gestärkt durch die Worte musste es nun weitergehen, denn bis hierhin hatten wir erst 80 Km der angepeilten 180 Km gefahren, anscheinend musste jetzt der schnelle Ritt beginnen. Dem war auch so. Nun ging es schön durch das niederrheinische Hinterland. Die Niederlande waren schon ausgeschildert. Bei Westwind hätte man den Duft von Frikandellen in der Nase gehabt. Es war aber kein Wind, vielleicht zum Glück. Den nächsten Stopp legen wir an der Selfkant Bahn ein. An einem liebevoll gestalteten Bahnhof namens „Schierwaldenrath“. Dort gab es eine Schmalspurbahn. Die Schrauberhalle konnte besichtigt werden, restaurierte Wagons, kleine Lokomotiven und für die Ostalgiker einen IFA Kranwagen. Es gab auch ein Kaffeehaus, welches aber bedingt durch den „kleinen gemeinen unsichtbaren Killer“ geschlossen hatte. Zu diesem Zeitpunkt war die Truppe schon dezent entkoffeiniert. So ging es auf zur letzten Etappe. Wie an der Perlenkette aufgereiht fuhren wir vorbei an endlos weitläufigen Feldern, Traktoren mit zwei Anhängern voll Ladegut und einem ausgebrannten Mähdrescher. So erreichten wir das Ziel:  Brüggen. Hier konnten wir unsere leer gefahrenen Koffein- und Kohlehydratspeicher wieder auffüllen.
Es war eine sehr schöne Tour bei trockenem Wetter. Danke an den  Reiseführer.
Euer Jäni

Liebe Motorradfahrer,

sicher wartet ihr schon auf eine Nachricht von uns als Team, ob es in diesem verrückten Corona - Jahr noch einen Gottesdienst geben wird.
 
Wollt ihr zuerst die schlechte oder die gute Nachricht hören?
 
Okay, zuerst die Schlechte:
Wir haben uns als Team dazu entschieden, in diesem Jahr keinen Godi mehr zu veranstalten.
Viele sachliche und auch emotionale Aspekte haben wir bei einem Treffen diskutiert.
 
Stellt euch vor, ihr kommt mit dem Motorrad zur Scheune:
–      aber die Zufahrt ist für euch gesperrt, weil schon zu viele Besucher in der Scheune sind.
–      Ihr bekommt von den netten Mitarbeitern keinen Kaffee und auch kein Grillwürstchen.
–      Ihr dürft niemandem die Hand reichen, keinen umarmen und Gespräche mit 2m Abstand sind eher öffentlich als privat.
–      Die Stimmung ist bedrückt, keiner singt und zum Lachen ist die Situation auch nicht.
 
Uns wurde bewußt: Das ist keine Athmosphäre, die uns offen sein läßt für das Wort Gottes.
Das ist kein Begegnungsgottesdienst, den wir gerade für Besucher darstellen möchten.
 
Es ist schade und es macht uns traurig, euch diese Entscheidung mitzuteilen.
 
Und nun die gute Nachricht:
Mit Absprache des CVJM als verantwortlichem Träger, werden wir in Kürze spontan Touren in kleinen Gruppen und im Rahmen um ca. 150 km anbieten. Der Kontakt zu euch ist uns ein Herzensanliegen. Ihr fehlt uns und wir denken es geht euch auch so.
Also schaut einfach in den nächsten Tagen auf unsere Seite in Internet nach, informiert euch und meldet euch schnell an, dann sehen wir uns in dieser Corona - Saison doch noch.
 
Bleibt alle gesund und geht /fahrt  mit Gott.
Euer Eipringhausen Team

MOTORRADFAHRER IM CVJM-WESTBUND

Motorradfahrer GD

Motorradfahrer im CVJM-Westbund - das ist unsere offizielle Bezeichnung. 

 

Wir wollten von Anfang mehr sein als nur ein loser Zusammenschluss von Motorradfahrern und -fahrerinnen. Denn unser Anliegen ist nicht einfach nur, ein paar schöne Stunden zusammen zu verbringen, mit Gleichgesinnten ein bisschen Benzin zu reden und ein paar schöne Touren zusammen zu fahren. Wir wollen darüber hinaus unseren Blick auch über den Horizont unseres gemeinsamen Hobbies hinaus richten. Denn das Leben hat mehr Aspekte als Sonne, trockenen Asphalt und eine nicht abreißen wollende Abfolge von Kurven.

Und mit einem dieser Aspekte werden wir Motorradfahrer nur allzu oft konfrontiert: Wer kann von sich behaupten, niemanden in seinem Bekanntenkreis zu haben, den dieses Hobby an den Rand des Grabes gebracht hat - oder darüber hinaus? Und an dieser Stelle tauchen Fragen auf, denen wir eben nicht ausweichen wollen. Aus diesem Grund bieten wir Motorradfahrern und –fahrerinnen Gottesdienste an, bei denen wir uns auch um Antworten auf diese Fragen bemühen. Mit dem CVJM-Westbund haben wir eine Organisation als Basis, die uns in unserem Anliegen unterstützt und uns die Freiheiten gewährt, die uns all das ermöglicht hat, was wir euch seit vielen Jahren anbieten können.

Neben den Gottesdiensten, die insgesamt sieben Mal pro Jahr stattfinden (monatlich von April bis Oktober jeweils am dritten Sonntag), veranstalten wir auch Tagestouren und Freizeiten bei denen nicht nur das 'Kurvenräubern' im Vordergrund steht sondern auch Raum geboten wird über die Fragen des Lebens nach zu denken.

Gottesdienste und Freizeiten 2020

Dieses Jahr finden keine Gottesdienste statt, aber wir können uns treffen bei:

 

02.08.2020 25. Eisdielentour
24.08.-28.08.2020 Late Summer Special in Kaub
17.10.2020 Ab- (bzw. An-)schlusstreffen auf der Bundeshöhe in Wuppertal

Aktuelles

Motorradfahrer Logo

Zum 25-jährigen Jubiläum hatten wir volles "Haus" mit 160 Motorrädern.

Vielen Dank für die Musik von

No 4 Mill Street und die Predigt von

Jürgen Vogels

Ein paar Eindrücke gibt es hier